30 Results for : anthroposophen
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Überall ist besser als nichts! reloaded.
?Überall ist besser als nichts? reloaded. im Berliner Kabarett Die StachelschweineTexte von Frank Lüdecke, Künstlerischer Leiter, und Sören Sieg.Corona hat alles durcheinandergebracht. Plötzlich verschwinden 1,9 Milliarden Euro auf den Philippinen, obwohl sie nie existiert haben!? Die ?sparsamen Vier? sind plötzlich fünf? Was ist das? Ein Fall für die ?Drei Fragezeichen?? Wieso halten plötzlich laut ZDF-Politbarometer 64 Prozent der Deutschen Markus Söder für einen geeigneten Kanzlerkandidaten? 64 Prozent?! So viele gucken doch gar nicht ZDF! Liegt das wirklich alles an Corona?Die brandneue Fassung von ?Überall ist besser als nichts? geht den Dingen satirisch auf den Grund. Das Programm wendet sich an den überzeugten Urberliner aus der Schwäbischen Alb ebenso, wie an den Touristen, für den die Stadt hier möglicherweise gekennzeichnete Zonen einrichten muss. Aber auch die gesamtgesellschaftliche Perspektive wird nicht fehlen. Kommen nach den Negativzinsen jetzt auch die Negativlöhne? Können Negativmieten gedeckelt werden? Wie will Anja Karliczek das Internet aus den neuen Bundesländern heraushalten? Und wer ist überhaupt Anja Karliczek??Überall ist besser als nichts? ist ein Kaleidoskop des täglichen (Corona-)Wahnsinns: Ein Neuköllner Bestatter erläutert, welche Kompromisse Sie bei der 999 Euro-Beerdigung eingehen müssen. Eine SUV-Panzerfahrerin erklärt den ökologischen Umgang mit E-Roller-Touristen und Ü-70 Schleichern. Und die Leiterin der KITA ?Zum lustigen Tannenzapfen? gibt Tipps im Umgang mit aggressiven Anthroposophen?Es spielen:Jenny Bins, Mirja Henking und Steven KloppRegie: Marcus Kaloff, Musik: Sören Sieg, Texte: Frank Lüdecke und Sören Sieg- Shop: Konzertkasse
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Überall ist besser als nichts! reloaded.
?Überall ist besser als nichts? reloaded. im Berliner Kabarett Die StachelschweineTexte von Frank Lüdecke, Künstlerischer Leiter, und Sören Sieg.Corona hat alles durcheinandergebracht. Plötzlich verschwinden 1,9 Milliarden Euro auf den Philippinen, obwohl sie nie existiert haben!? Die ?sparsamen Vier? sind plötzlich fünf? Was ist das? Ein Fall für die ?Drei Fragezeichen?? Wieso halten plötzlich laut ZDF-Politbarometer 64 Prozent der Deutschen Markus Söder für einen geeigneten Kanzlerkandidaten? 64 Prozent?! So viele gucken doch gar nicht ZDF! Liegt das wirklich alles an Corona?Die brandneue Fassung von ?Überall ist besser als nichts? geht den Dingen satirisch auf den Grund. Das Programm wendet sich an den überzeugten Urberliner aus der Schwäbischen Alb ebenso, wie an den Touristen, für den die Stadt hier möglicherweise gekennzeichnete Zonen einrichten muss. Aber auch die gesamtgesellschaftliche Perspektive wird nicht fehlen. Kommen nach den Negativzinsen jetzt auch die Negativlöhne? Können Negativmieten gedeckelt werden? Wie will Anja Karliczek das Internet aus den neuen Bundesländern heraushalten? Und wer ist überhaupt Anja Karliczek??Überall ist besser als nichts? ist ein Kaleidoskop des täglichen (Corona-)Wahnsinns: Ein Neuköllner Bestatter erläutert, welche Kompromisse Sie bei der 999 Euro-Beerdigung eingehen müssen. Eine SUV-Panzerfahrerin erklärt den ökologischen Umgang mit E-Roller-Touristen und Ü-70 Schleichern. Und die Leiterin der KITA ?Zum lustigen Tannenzapfen? gibt Tipps im Umgang mit aggressiven Anthroposophen?Es spielen:Jenny Bins, Mirja Henking und Steven KloppRegie: Marcus Kaloff, Musik: Sören Sieg, Texte: Frank Lüdecke und Sören Sieg- Shop: Konzertkasse
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Warum wird man Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft?
Warum wird man Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft? - Von der kompetenten Beantwortung dieser Frage durch jeden Anthroposophen hängt auch die Zukunft der Anthroposophischen Gesellschaft ab. Dabei geht es dem Autor nicht darum, den Leser auf äußerliche Weise zum Eintritt in die Anthroposophische Gesellschaft zu bewegen, sondern um die Vermittlung einiger esoterischer Gesichtspunkte und möglicher Motive, damit eine diesbezügliche Entscheidung vollbewusst, verantwortlich und auf einer festen Erkenntnisgrundlage fußend getroffen werden kann. Denn nur aus der klaren Erkenntnis der Ziele und Aufgaben dieser Gesellschaft sowie aus dem daraus hervorgehenden individuellen Willen, an deren Verwirklichung mitzuarbeiten, kann eine positive Antwort auf die obige Frage erfolgen. Um dem Leser in diesem Sinne eine notwendige Orientierung und mögliche Hilfestellung zu geben, dazu sind die Ausführungen gedacht.- Shop: buecher
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Durch das Nadelöhr
Bernard Lievegoed ist einem großen Kreis von Menschen als Hochschullehrer, Psychiater und Unternehmensberater bekannt geworden. Veröffentlichungen wie "Organisationen im Wandel" oder "Lebenskrisen - Lebenschancen" zeigen diese Seite seines Lebens und Wirkens. Eine andere wendet Lievegoed dem Betrachter zu, der ihn als Verfasser von "Der Mensch an der Schwelle" oder "Alte Mysterien und soziale Evolution" kennt. Es sind Erkenntnisfragen, die den Anthroposophen Bernard Lievegoed beschäftigen.Wie ist es Lievegoed gelungen, in seinem langen Leben zwei scheinbare Extreme auf so ausgesprochen produktive Art miteinander zu verbinden? Diese Frage ließ den holländischen Journalisten Jelle van der Meulen, der Lievegoeds Arbeit seit Jahren verfolgt hat, nicht los. So kam es zu einem ausführlichen Interview, das drei Tage lang dauerte. Daraus entstanden ist ein lebendiges Porträt, das die unabhängige, stets undogmatische Sicht dieser Persönlichkeit und ihre außerordentliche Initiativkraft ebenso deutlich werden läßt wie den tiefen Ernst ihres Fragens.- Shop: buecher
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Engel über Europa
Rainer Maria Rilke (1875-1926) war nicht nur einer der größten deutschen Dichter, sondern auch ein "Gottsucher", der jedoch ganz eigene Wege ging. Abgeschreckt vom bigotten Katholizismus seiner Mutter, wandte er sich zunächst vom Christentum ab und suchte Inspirationen auf andere Weise. In München-Schwabing traf er um 1900 auf Künstler, Esoteriker und Anthroposophen, die ähnlich wie er auf der Suche nach individuellen spirituellen Erfahrungen waren, darunter Paul Klee, Franz Marc, Stefan George und Rudolf Steiner. Rilke suchte das "Göttliche" nicht in fernen transzendenten Himmeln, sondern im "Hiesigen": in der Magie der Natur und in der Aura einfacher Alltagsdinge, die er in einer unnachahmlichen Sprache zu beschreiben wusste. In seinem Buch zeigt Rüdiger Sünner, dass Rilke auch heute noch die Bedürfnisse vieler Menschen anspricht, die - enttäuscht von traditionellen Religionen - auf der Suche nach dem sind, was seit Tausenden von Jahren mit der Metapher "Gott" umschrieben wird.Rilke nähert sich dem subtil an, ist undogmatisch, auch im Kampf mit den dunklen Seiten Gottes. Und er ist aufgeschlossen gegenüber spirituellen Traditionen, befragt Buddhismus, Islam, ägyptische und griechische Mythen und sogar okkulte Strömungen wie Theosophie und Spiritismus. Ein aufgeklärter Europäer, offen für die Traditionen der Mystik, der wichtige Inspirationen schenken kann.- Shop: buecher
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Coronas Zeugen
Coronas ZeugenEine fast wahre Erzählung aus StuttgartKonrad Pfeiffer arbeitet als freier Journalist. Die Beschränkungen der ersten Corona-Verordnung im März 2020 lassen seine Verdienstmöglichkeiten wegbrechen. Von der Zeitschrift Magazin erhält er den Auftrag, einen Artikel über Verschwörungsgeschichten und ihre Anhänger zu verfassen, die auf 'Hygienedemonstrationen' in Stuttgart zusammenkommen. Sie versammeln sich unter dem Namen "Selberdenken" und sprechen von Diktatur und Unterdrückung. Die Gefahr durch das Coronavirus leugnen sie und halten sich nicht an die Regeln.Seine Recherchen konfrontieren Konrad Pfeiffer mit esoterischen Heilsideen, verqueren Ärzten für Aufklärung, fundamentalistischen Christen, AfD-Politikern, Q-Anon-Anhängern, impfkritischen Anthroposophen, hetzerischen Moderatoren, seltsamen Reichsbürgern, Neonazis und cleveren Geschäftsleuten. Er schwankt zwischen Spott für Spinner, Entsetzen über gewissenlose Fanatiker und Angst vor Neonazis.Für ihn sind Leugner und Verharmloser des Coronavirus Fehlgeleitete, die man mit Fakten in die Realität zurückholen muss. Diese Überzeugung verliert er nach und nach. Er taucht in die krude und verunsichernde Welt der sogenannten Selberdenker ein und erkennt den tiefen Riss, der die Gesellschaft durchzieht.Als seine wiedergefundene große Liebe aus der Studentenzeit ihm eine Zukunft als Festangestellter bei einer Zeitung anbieten kann, beschließt er, entgegen den Vorgaben des Verlags eine Satire zu schreiben. Die Übergabe seines Textes scheitert im Mai 2020 daran, dass der Verlag insolvent ist.Gründer und Profiteur der neuen Massenbewegung ist Frieder Welte, Inhaber einer Werbeagentur, der die 'Selberdenker' ins Leben gerufen und zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell entwickelt hat. Er plant, an der Spitze dieser heterogenen Schar von Kritikern nach Berlin zu gehen.- Shop: buecher
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Rudolf Steiner 1861 - 1925
Rudolf Steiners Lebensweg in Bildern und DokumentenDas Rudolf Steiner Archiv in Dornach hat viele seiner Schätze ausgepackt und eine Auslegeordnung hergestellt, die das Leben Rudolf Steiners in seiner Vielschichtigkeit, Fülle und Dichte zeigt. Zahlreiche Fotografien und Dokumente, jeweils kompetent und feinsinnig erläutert, führen in acht Kapiteln durch Rudolf Steiners Lebensgang. So wird ein völlig anderer Zugang zu diesem außergewöhnlichen Leben möglich. Es wird nicht linear-chronologisch als Entwicklung erzählt, dokumentiert werden vielmehr einzelne Situationen und Konstellationen, sodass ein Geflecht von Beziehungen und Begegnungen entsteht. Anstelle von biografischen Interpretationen und Schlussfolgerungen lassen die Herausgeber die Dokumente sprechen, sie erzeugen so eine dichte atmosphärische Nähe des Vergangenen, lassen aber durch Auswahl und Anordnung auch Hintergründiges und Zukunftsweisenden aufscheinen. Wer Rudolf Steiner anhand von Zeitzeugnissen kennenlernen will, wird hier visuell und gedanklich reich belohnt; wer sein Bild erweitern will, findet viel Unbekanntes, Ungesehenes und Ungelesenes. Wie man Rudolf Steiner auch sehen will, in diesem Buch kann man es auf mehreren Ebenen. Detailreiche farbige Abbildungen zeigen wichtige Momente aus Steiners Lebenswerk; vorgestellt und ergänzt werden die zum Teil exklusiven Archivmaterialien jeweils durch konzise, kundig erläuternde Legenden. Die historischen Dokumente werden, eingebettet in den zeit- und lebensgeschichtlichen Kontext, zum Sprechen gebracht.Ausgangs- und Mittelpunkt des Bandes ist das reichhaltige Material aus dem Rudolf Steiner Archiv: Fotografien, Kunstwerke, Manuskripte, Erstausgaben und Widmungsexemplare, Notizzettel, Briefe, Postkarten, Vortragsankündigungen, Eintrittskarten, Programmhefte, Reisedokumente und anderes mehr. Die privaten Zeugnisse Rudolf Steiners und die Dokumente seines öffentlichen Wirkens werden ergänzt durch Erinnerungen von Freunden, Mitarbeitern und Zeitgenossen.Erzählt wird entlang der Bilder und Zeugnisse. Persönliches soll anhand der historischen Dokumente selbst ebenso sinnfällig werden wie das öffentliche Wirken, die vielfältigen Tätigkeiten und Impulse Steiners. Durch die Betonung des Dokumentarischen werden jeweils einzelne Momente, entschei¬dende Begegnungen und Konstellationen ausgewählt und hervorgehoben. Das vielstimmige, multiperspektivische Panorama dieser Bildbiografie bietet eine anschauliche Ergänzung zum meist einsträngigen Erzählfaden der verschiedenen vorliegenden Biografien. Dank des grundlegenden und hinführenden Charakters richtet sich der Band an kundige Anthroposophen und Anthroposophinnen, an 'Einsteiger' sowie an alle Interessierten und ermöglicht immer wieder überraschende neue Einblicke.- Shop: buecher
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Beim Wort genommen
Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys begegnet Ron Manheim dem Künstler kritisch und wirft in Beim Wort genommen einen genaueren Blick auf seine Äußerungen zur Zeit des Nationalsozialismus. In diesen hat Beuys nicht nur die eigene, persönliche Geschichte einem Idealbild 'angepasst'. Da, wo seine Erinnerungen und seine Einschätzungen der Gegenwart einen direkten Bezug zum Nationalsozialismus aufzuweisen hatten, zeigte er auffallend oft ein erstaunliches bis abstoßendes Erinnerungs- und Weltbild.Es ist zwar bereits unüberschaubar viel über das Denken und Reden von Joseph Beuys veröffentlicht worden, doch wurde bis heute nicht der Frage nachgegangen, woher seine Aussagen zur Zeit des Nationalsozialismus stammen, aus welchen Quellen Beuys dabei schöpfte, was er mit diesen Äußerungen bezweckte und wie sich diese zu den kunst- und gesellschaftstheoretischen Äußerungen des Künstlers verhalten könnten. Manheim stellt Beuys' Aussagen zur Zeit des Nationalsozialismus in Themengruppen zusammen: Erinnerungen an die eigene Kindheit und (Hitler-)Jugend, an seine Lehrer und jüdischen Mitschüler, die Gründe für Beuys' freiwillige Meldung zur Luftwaffe, die Erlebnisse im Krieg, die Beweggründe für die Hinwendung zum Künstlerberuf, die Ideen zum 'deutschen Volk' und den späten Vergleich der Gegenwart mit "Auschwitz". Dabei entstand in der offensichtlichen Fantasiewelt des Künstlers ein vielfach bis ins Extreme verfälschtes Bild der realen Verhältnisse.Die Ursache sieht Manheim in der Persönlichkeit des Künstlers, dessen Hang zur Esoterik ihn blind machte für die Wirklichkeit. Schon vor Kriegsende stieß Beuys auf die Gedankenwelt des Anthroposophen Rudolf Steiner, nachdem er sich bereits während seiner Flieger-Ausbildungszeit im damaligen Posen mit den braun gefärbten gesellschaftlichen Ganzheitsvorstellungen von Eduard Spranger auseinandergesetzt hatte. Unmittelbar nach dem Krieg tauchte er in die metaphysische Weltsicht Steiners ein, ohne auch nur im Geringsten eine Phase der ideologiekritischen Reflektion zu durchleben.In den zahlreichen Gesprächen und Interviews während seiner künstlerisch-aktionistischen Erfolgsjahre zeigte Beuys sich den Fragen nach der Jugend, der Kriegszeit und den Realitäten der Aktualität gegenüber als völlig hilflos. Wie bei der Verklärung des eigenen Lebenslaufs, so befand er sich auch bei seiner Deutung von Gegenwart und Zukunft als ein Gefangener im Kokon der Esoterik, wobei nicht selten Begriffe und Auffassungen aus der dunklen jüngsten Vergangenheit aufschienen.- Shop: buecher
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Engel über Europa - Rilke als Gottsucher
Rainer Maria Rilke (1875-1926) war nicht nur einer der grössten deutschen Dichter, sondern auch ein „Gottsucher“, der jedoch ganz eigene und unorthodoxe Wege ging. Abgeschreckt vom bigotten Katholizismus seiner Mutter wandte er sich zunächst vom Christentum ab und suchte Inspirationen auf andere Weise.In München-Schwabing traf er auf esoterisch interessierte Künstler, Okkultisten und Anthroposophen, die ähnlich wie er auf der Suche nach individuellen spirituellen Erfahrungen waren, z.B. Paul Klee, Franz Marc, Stefan George und Rudolf Steiner. Man war zumindest auf der Suche nach dem „Geistigen in der Kunst“, wie ein berühmtes Manifest des Malers Wassily Kandinsky aus dieser Zeit hiess. Der von ihm mit Franz Marc herausgegebene Almanach „Der Blaue Reiter“ spielte auf den Heiligen Georg an, der gegen den Drachen kämpfte. Diesmal war der Drache der Materialismus, der durch die Farbe Blau bezwungen werden sollte: die Farbe von Geist und Unendlichkeit: „Was für eines langen Weges (und Umweges über den Materialismus) hat es bedurft“, schrieb Franz Marc, „um zu erkennen, daß die Welt nur Geist, nur Psyche ist.“Auch auf Reisen nach Russland, Nordafrika, Spanien und Ägypten lernte Rilke neue spirituelle und mythologische Welten kennen, die seine Dichtung anregten. Er war kein im konventionellen Sinne gläubiger Mensch, sondern umkreiste das “Heilige“ im Medium seiner immer freilassenden Poesie. Das macht auch heute seine Aktualität aus, wo fundamentalistisch-religiöse Weltbilder wieder stärkerenEinfluss bekommen. Rilke suchte das „Göttliche“ nicht in fernen transzendenten Himmeln, sondern im „Hiesigen“: in der Magie der Natur und in der Aura einfacher Alltagsdinge, die er in einer unnachahmlichen Sprache zu beschreiben wusste. Die Engel, so der Dichter, sind uns zwar vielfach überlegen, aber sie können das „Göttliche“ nicht im Irdischen sehen, was ihnen der Dichter beibringen kann:"Preise dem Engel die Welt, nicht die unsägliche, ihm kannst du nicht großtun mit herrlich Erfühltem, im Weltall, wo er fühlender fühlt, bist du ein Neuling. Drum zeig ihm das Einfache, das, von Geschlecht zu Geschlechtern gestaltet, als ein Unsriges lebt, neben der Hand und im Blick. Sag ihm die Dinge. Er wird staunender stehn, wie du standest bei dem Seiler in Rom, oder beim Töpferam Nil. Zeig ihm, wie glücklich ein Ding sein kann, wie schuldlos und unser, wie selbst das klagende Leid rein zur Gestalt sich entschließt, dient als ein Ding, oder stirbt in ein Ding … (Aus den „Duineser Elegien“)Rilke „spielte“ mit mythologischen Bildern wie dem „Engel“ oder der griechischen Orpheus-Figur, um mit ihrer Hilfe Erfahrungen des Geheimnisvollen und Wunderbaren zu artikulieren, um tiefer in die Mysterien von Liebe und Tod vorzudringen. Seine „Gottsuche“ war eine eher künstlerische Annäherung, in der immer auch Skepsis oder Erfahrungen der „dunklen Seite“ Gottes ihren Platzhatten. Ein zeitgemässer und in seiner sprachlichen Schönheit bis heute betörender Versuch, Literatur auch zum Sprachrohr von spirituellen Erfahrungen zu machen.- Shop: odax
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Zwischen Himmel Und Erde-ant
Anthroposophie - von Rudolf Steiner vor über 100 Jahren entwickelt, heute in Praxisfeldern wie Pädagogik, Medizin, Landwirtschaft und Kunst weltweit wirksam. Ist sie ein weltfremder, esoterischer Schulungsweg, eine fundamentalistische Weltanschauung oder gar eine radikale Alternative zum Mainstream des Kapitalismus? Der Film zeigt auf einer Reise durch Ägypten, Deutschland und die Schweiz Menschen, die als Anthroposophen tätig sind oder diese umstrittene Bewegung, die ihnen einst Heimat war, hin- Shop: odax
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