37 Results for : lacans

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    Transformatorische Bildungsprozesse in Annie Ernaux' Erinnerung eines Mädchens ab 16.99 € als pdf eBook: Untersuchung von Bildungsprozessen mit Jacques Lacans Theorien. Aus dem Bereich: eBooks, Belletristik, Erzählungen,
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    Ausgehend von der Schule von Ljubljana und ihrer Synthese von Lacan und Marx entstand in den letzten zwanzig Jahren eine breite internationale Diskussion, in deren Zentrum die Zeitdiagnose einer post-ödipalen Gesellschaft steht. Diese Diskussion wird hier in umfassender Weise erstmals einem deutschsprachigen Publikum zugänglich gemacht. In ihrem Zentrum steht die historische These, dass das Schwinden des Ödipalen in westlich-kapitalistischen Gesellschaften einer neuartigen Form von Herrschaft Raum gegeben hat, die sich als »Biopolitik des Genießens« umschreiben lässt. Damit ist weniger der permissive Aspekt der Liberalisierung angesprochen als vielmehr - und in direktem Anschluss an Lacans eigene Warnung an die Protestbewegungen post '68 - jene problematische Seite des Über-Ichs, die uns in einem obszönen Imperativ zu genießen heißt, ein Imperativ, der sich mit der kapitalistischen Produktionsweise nicht nur bestens verträgt, sondern auch verschränkt.Mit Beiträgen von Alenka Zupancic, Samo Tomsic, Slavoj Zizek, Joan Copjec, Massimo Recalcati und Todd McGowan.
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    Auf den Feldern der literarischen Hermeneutik und der Texttheorie sucht Manfred Frank eine geduldige und kritische Auseinandersetzung mit den Theorien der französischen Semiologen. Er vollzieht die kritische Wendung insbesondere Lacans und Derridas gegen die Subjektphilosophie der Hermeneutik ebenso nach wie ihre Einwände gegen den Fetischismus der Regel- und Konventionsmodelle der angelsächsischen Philosophie, hier: der von Austin und Searle entwickelten Sprechakttheorie. Im Rückgriff auf Schleiermacher und Humboldt freilich zeigt er, daß es keinen kontinu-ierlichen übergang zwischen der Ebene des Zeichensystems und seiner jeweils singulären Anwendung geben kann. Wenn irgendwo, dann ist in dieser Kluft der Ort des Subjekts. Seine (unscheinbar gewordene) Leistung droht allerdings der Vergessenheit und »dem Unsagbaren« an-heimzufallen, wenn durch eine tautologische und undialektische Anwen-dung des Wissenschaftsbegriffs nur solche Gebilde als Gegenstände einer »scientific discovery« zugelassen werden, die dem Kriterium der Univer-salität und der Beherrschbarkeit durch Regeln gehorchen. Das individuelle Subjekt fällt durch die Maschen dieses Anspruchs: es degeneriert in die »Idiotie«, wie Frank, auf den Titel von Sartres Flaubert-Studie anspielend, in einem Essay zu dessen hermeneutischer Archäologie des Individuums zeigt.
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    Der vorliegende Band präsentiert erstmals einen der wichtigsten Vorträge Jacques Lacans in deutscher Übersetzung: "Über Struktur als das Einmischen einer Andersheit als Voraussetzung eines Subjekts". Er hielt ihn auf der berühmten Strukturalismus-Konferenz an der Johns Hopkins University in Baltimore im Jahr 1966, die unter dem Titel The Structuralist Controversy bekannt wurde. Der Vortrag bündelt philosophische Fragestellungen und Themen seiner Forschung aus zwei Jahrzehnten: die Unterscheidung zwischen dem "Subjekt der Aussage" und dem "Subjekt des Ausgesagten", die Rezeption von Bertrand Russells Mengen-Paradox, Gottlob Freges Theorie der Zahlengenese und die Einsicht in den prekären Status des Unbewussten, das in Wiederholungen befangen ist, um stets neu dem Subjekt sein 'Dasein' aufzufüllen. Ebenso legt Lacan seinen Hörern illustrative Veranschaulichungen der Psyche mit Verweisen auf das Möbius-Band, den Torus und die Klein'sche Flasche dar. Der Grund für die eigentümliche Dichte des Vortrags wird unter anderem am Publikum gelegen haben: Roland Barthes, Jacques Derrida, Lucien Goldmann, René Girard, Jan Kott und andere hörten ihm zu. Die auf den Vortrag folgende Diskussion, die im Band enthalten ist und in der die Konflikte innerhalb der Strukturalismus-Debatten in gereizter Atmosphäre ausgetragen werden, macht den Text zu einem Zeitdokument besonderer Art.
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    Alain Badiou meldet sich erneut mit zwei kämpferischen Texten zur aktuellen politischen Lage zu Wort und nimmt sich vor, wie einst Sokrates die Jugend zu verderben. Das heißt in diesem Fall, ihr wenn nicht die Mittel, so doch das Verlangen zu geben, die Welt zu verändern.In seiner flammenden "Rede an die Jugend" stellt Badiou die für jede emanzipative Politik entscheidende Frage, inwieweit die Annahme der universellen Gleichheit aller Menschen vereinbar ist mit der Anerkennung individueller Unterschiede. Ausgehend von Texten Victor Hugos, Lacans, Sartres und Hegels erläutert er in populärem Ton, aber mit der ihm eigenen philosophischen Brillanz, wie das Verhältnis zwischen dem Selben (le Même) und dem Anderen (l'Autre) zu denken ist.Mit den "13 Thesen zur Politik" liefert Badiou eine Bestandsaufnahme der globalen politischen Konjunktur. Im Mittelpunkt seiner Überlegungen stehen dabei die Vorherrschaft des globalisierten Kapitalismus, das Scheitern der jüngsten Protest- und Revolutionsbewegungen sowie der Mangel einer Organisationsform des Politischen. Im Namen der kommunistischen Hypothese ruft Badiou uns am Ende zu: "Hoffen wir, handeln wir! Egal wer damit anfängt und wo - machen wir Politik, wahre Politik in dem Sinn, den der vorliegende Text ihr gibt. Und jeder soll in seinem Umfeld erzählen, was er getan hat. So fängt alles an."
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    Im Rahmen der Ausgabe der Werke Jacques Lacans bei Turia + Kant sind nun neue kleine Texte in der Reihe »Paradoxa« erschienen, die Lacan im Vortrag zeigen. Aus einem freien Vortrag im Lacan'schen Stil wird schnell eine eindringliche Erörterung. Im Pariser Hospital Sainte-Anne war Lacan in den 1920er Jahren Assistenzarzt in der Psychiatrie, und im großen Hörsaal fand von 1953 bis 1963 sein Seminar statt. 1971/72 kehrte er für eine Reihe von Vorträgen nach Sainte-Anne zurück. Die ersten drei versammelt dieser Band.An ein Publikum gerichtet, das nicht auf dem Stand der Hörer seines Seminars sein muss, werden hier die aktuellen wie auch die ständigen Fragen diskutiert, mit denen konfrontiert ist, wer einen Zugang sucht zu Lacan: Was heißt das, »Es gibt kein Geschlechtsverhältnis«? Oder dass »das Unbewusste strukturiert sei wie eine Sprache«? Was ist ein Signifikant? Was das Objekt a? Woher rührt das Wissen des Psychoanalytikers, und in welchem Verhältnis steht es zur Wahrheit? LacansAntworten sind klar wie selten.Der Herausgesber Jacques-Alain Miller bemerkt dazu: »Ich spreche zu den Wänden«, sagt Lacan, und das bedeutet: »Weder zu Ihnen noch zum großen Anderen. Ich spreche ganz allein. Genau das interessiert Sie. Es ist an Ihnen, mich zu deuten.« Diese Wände sind die der Kapelle von Sainte-Anne. Lacan findet darin seine jungen Jahre als Assistenzarzt in der Psychiatrie wieder. Er amüsiert sich, improvisiert, lässt sich gehen. Die Intention ist eine polemische: Die besten seiner Schüler, in Bann geschlagen von der Idee, die Analyse entleere von jedem vorausgehenden Wissen, haben sich das von Bataille entlehnte Nicht-Wissen auf die Fahnen geschrieben. Nein, sagt Lacan, die Psychoanalyse geht von einem unterstellten Wissen aus, dem des Unbewussten. Man bekommt einen Zugang dazu auf dem Weg der Wahrheit (der Analysant bemüht sich, frei heraus zu sagen, was ihm durch den Kopf geht), wenn sie ins Genießen einmündet (der Analytiker deutet das jeweils Gesagte des Analysanten als Libidozustände). Zwei andere Wege versperren hingegen den Zugang: die Unwissenheit (gibt man sich ihr mit Leidenschaft hin, stärkt man stets das etablierte Wissen) und die Macht (die Leidenschaft des Könnens wischt aus, was die Fehlhandlung offenbart). Die Psychoanalyse lehrt die Tugenden der Ohnmacht: Sie zumindest achtet das Reale. Eine Lektion Weisheit für eine Epoche, die unsere, welche die Bürokratie am Arm der Wissenschaft davon träumen sieht, den Menschen in dem, was er an Tiefstem hat, zu verwandeln - durch die Propaganda, die direkte Manipulation des Gehirns, die Biotechnologie oder noch das »social engineering«. Zuvor schon war es, gewiss, nicht gut, aber Morgen könnte es schlimmer sein.
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    Rückkehr zu Freud - Jacques Lacans Ent-stellung der Psychoanalyse. 2. A: ab 32.9 €
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    Das Symbolische und das Signifikante - Eine Einführung in Lacans Zeichentheorie: ab 32 €
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    Robert Musil - Die Amsel - Eine Untersuchung anhand Lacans Spiegelstadium. 1. Auflage: ab 12.99 €
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    Zwischen Wirklichkeit und Virtualität. Identitätskonstitution im Cyberspace auf der Basis der Theorien Jacques Lacans und Slavoj Zizeks: ab 12.99 €
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