70 Results for : schossen

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    Das große Panorama des 19. Jahrhunderts»Das europäische Jahrhundert« entwirft ein außergewöhnlich facettenreiches, überraschendes und unterhaltsames Panorama des 19. Jahrhunderts in Europa. Der Kontinent durchlief zwischen 1815 und 1914 eine drastische Transformation mit grundstürzenden Veränderungen in Kultur, Politik und Technik. Was in einer Dekade als modern empfunden wurde, war in der nächsten bereits veraltet. Großstädte schossen innerhalb einer Generation aus dem Boden, und neue europäische Länder gründeten sich. In der Zeit zwischen der Schlacht von Waterloo und dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs beherrschte Europa den Rest der Welt wie niemals zuvor oder je wieder danach.Richard J. Evans taucht tief ein in die Revolutionen und Kriege des 19. Jahrhunderts, schreibt aber auch über gesellschaftliche Verwerfungen, über Religion und Philosophie. »Das europäische Jahrhundert« ist ein in jeder Hinsicht epochales Werk und erklärt uns auf einzigartige Weise das vergangene und das heutige Europa.Ausstattung: mit farbigen Bildteilen und Karten
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    SILICON VALLEY:WARUM DIE TECH-ELITE IHRE KINDER AUF DIE WALDORFSCHULE SCHICKTDie Coronakrise zwang Schülerinnen und Schüler ins "Homeschooling". Online-Lernen schien das Gebot der Stunde zu sein. Doch lernschwache Kinder wurden dabei benachteiligt und selbst viele ältere Schüler scheiterten am eigenständigen Lernen. Und: Ein Gros der Eltern geriet massiv unter Druck, Heimschule und Beruf unter einen Hut zu bringen. Gleichzeitig schossen die Bildschirmzeiten in die Höhe - nicht nur für schulische Zwecke, sondern für Computerspiele und soziale Medien.Gibt es in Deutschland einfach zu wenig Tablets und Online-Angebote für Schüler? Vielleicht ... Doch die Ursachen der digitalen Bildungsmisere liegen tiefer. Selbst die »beste aller Digitalwelten« kann keine zugewandten und inspirierenden Lehrer ersetzen! Menschen lernen am besten vom Menschen, ohne Computer. Im Silicon Valley wurde das bereits verstanden. Ingo Leipner zeigt, wie sehr die Debatte über digitale Bildung ein Holzweg ist -und das sogar in Zeiten einer Pandemie.
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    Die erfolgreichste deutsche Metalband der Gegenwart ist zurück!Nachdem Powerwolf sich unermüdlich und mit Gallonen von Herzblut ganz an die Spitze gekämpft haben, zwei Tonträger auf Platz eins der deutschen Tonträgercharts (und ein weiteres Album auf Platz 3) schossen und man überall für ausverkaufte Hallen und elektrisierte Fanmassen sorgte, wird nun ein neues mitreißendes Kapitel aufgeschlagen: The Sacrament Of Sin hält ein glattes Dutzend Metal-Psalme für die Ewigkeit bereit!Das Ergebnis ist das bislang vielfältigste Powerwolf-Album, das viele feurige Überraschungen parat hält, gleichzeitig aber zu jeder Sekunde unverkennbaren Wolfs-Spirit atmet! So ist mit Where The Wild Wolves Have Gone die erste Ballade der Bandgeschichte vertreten - und im Umkehrschluss mit Nightside Of Siberia einer der härtesten Tracks der gesamten Diskografie herausgesprungen. Incense And Iron muss mit seinen folkigen Elementen und hymnischer Eingängigkeit einfach Teil anstehender Setlists werden; und der epische Albumopener Fire & Forgive mixt infektiöse Melodien mit heftigem Shredding. The Sacrament Of Sin zeugt gleichzeitig von kompositorischer Gewieftheit und ungezähmter Wildheit - und belegt einmal mehr, warum Powerwolf die unangefochtenen Hohepriester des Metals sind!!
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    Plötzlich wurde es totenstill. Die vielfältigen Geräusche des Dschungels verstummten. Nicht einmal ein schwacher Windhauch bewegte die Äste und Zweige des dichten Unterholzes. Tendyke ließ die Hand mit der schweren Machete sinken. Er zögerte. Eine innere Stimme warnte ihn. Langsam sah er sich um. Hinter ihm standen die fünf Männer seiner Expedition, die die Rucksäcke mit Proviant, Wasserbehältern und den Einzelteilen des großen, leichten Zeltes trugen. Seit ein paar Tagen schlugen sie sich still und heimlich durch den Dschungel. Jeder von ihnen wußte genau, was ihnen blühte, wenn sie entdeckt wurden. Das hier war Sperrgebiet für weiße Männer. Tendykes Augen wurden schmal. Er versuchte eine Gefahr zu erkennen, die alles Leben im Dschungel so jäh zum Verstummen gebracht hatte. Die Gefahr kam von oben. Blitzschnell ließ sich die Schlange aus dem Baum fallen, wickelte ihren Körper um Tendykes Hals und drückte zu. Die langen Zähne schossen vorwärts und packten ihr Opfer! *** Eine schmale, behandschuhte Hand berührte einen Kontakt. Ein Signal erfolgte. Wenig später begann mitten im Raum ein Lichtfeld zu flirren. Als es erlosch, befand sich eine zweite Gestalt im Raum.
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    Sie stachen sich aus Liebe einen Dolch ins Herz, schossen sich aus Eifersucht eine Kugel in den Kopf, fielen volltrunken die Treppe hinunter, überlebten einen Insektenstich nicht, verloren beim Duell, wurden vom Blitz erschlagen oder waren beim Attentat das falsche Ziel. Bei manchen entwickelten sich post mortem skurrile Begebenheiten - um ihre sterblichen Überreste oder ihre Grabstelle.Bernd Oertwig porträtiert sechzehn Frauen und Männer, die in Berlin lebten und auf nicht ganz gewöhnliche Weise starben. Einige waren zu Lebzeiten prominent, andere sind noch heute jedem ein Begriff, darunter Kühnemund von Armin, der Sohn des berühmten Dichterpaars, die Pilotin Melli Beese, die Tänzerin und Schauspielerin Anita Berber, der Kunsthändler Paul Cassirer, der Künstler George Grosz, der exilrussische Publizist Wladimir Dmitrijewitsch Nabokov, der Fotograf Helmut Newton, die Schauspielerin Renate Müller, der Boxer Bubi Scholz und der Philosoph Max Stirner.Bis auf wenige Ausnahmengibt es noch heute Hinweise auf diese und die anderen Protagonisten des Bandes im Berliner Stadtraum. Mal stehen die Häuser noch, in denen sie lebten oder starben, mal erinnern Gedenktafeln daran, und häufig lassen sich auch ihre Gräber aufspüren.
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    «Und ich sah ein weißes Pferd, und des Reiters Name hieß Tod.» «Sie waren wie ein dunkler Fleck in der Landschaft. Sie zogen durch grüne Felder, Reihe um Reihe von Reitern, und es schien, als entstiegen sie dem Schattenreich, wie sie langsam ins Licht der Sonne vorrückten. Speerspitzen, Helme und Rüstungen glitzerten, unzählige Male brachen sich die Sonnenstrahlen und schossen Lichtblitze, denn immer mehr Männer tauchten aus der wolkenverhangenen Zone auf.» Ende des 9. Jahrhunderts haben die dänischen Eroberer alle fünf englischen Königreiche unterjocht. Das gesamte Land der Angelsachsen ist in der Gewalt der Invasoren - mit Ausnahme eines kleinen Sumpfgebietes. Hier hält sich König Alfred von Wessex mit wenigen Getreuen versteckt. Uhtred, Krieger in Alfreds Diensten, kennt die Übermacht des dänischen Heeres genau. Dennoch will Alfred eine letzte, entscheidende Schlacht führen. Der fromme König setzt dabei auf Gottes Hilfe, Uhtred hingegen vertraut lieber seinem kampferprobten Schwert. Über eines aber sind sich die beiden ungleichen Verbündeten vollkommen einig: Eine Niederlage wäre der Untergang Englands. Die Fortsetzung des Weltbestsellers «Das letzte Königreich»: «Wieder eine absolute Spitzenleistung vom Meister des Fachs.» (Booklist) «Unterhaltung auf höchstem Niveau, packend und informativ zugleich.» (Washington Post)
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    ?Gelebte Vielfalt? ? wenn jemand die Bedeutung dieses Begriffes kennt, dann Wilhelmine. Aufgewachsen in einem besetzten Haus in Berlin-Kreuzberg und im Wendland, erlebt sie von Kindesbeinen an unterschiedlichste Lebensformen. ?Ich lernte so viele verschiedene Punker kennen oder Menschen, die im Zirkus gearbeitet haben, und die ganz selbstverständlich mit an unserem Tisch saßen?, erinnert sich Wilhelmine. ?Ich glaube, das hat mich offen und mutig gemacht, in Kontakt mit Menschen zu treten. Und mir relativ früh die Vorstellung in den Kopf gesetzt: egal, wer und was ich mal sein möchte: ich kann es sein.?Ihren ersten aktiven Kontakt mit der Musik verortet Wilhelmine im Wendland, wo sie die Schule besucht. ?Ich war elf und durfte das Headset meines Musiklehrers testen. In dieser Situation hat mich die Klasse das erste Mal laut allein singen hören. Und ich bekam erstmals Komplimente für meine Stimme.? Schon bald wird Wilhelmine so etwas wie die inoffizielle Schulsängerin: ?Ich habe bei verschiedenen Schulveranstaltungen gesungen, und es war relativ bekannt und selbstverständlich, dass ich die bin, die singt.? Und das bald auch außerhalb der Schule: Wilhelmine wird als Jugendliche Teil einer Mädchenband. Die vier Mädchen singen viel a cappella, akustisch und mehrstimmig ? und haben damit die ersten Live-Auftritte: ?Es gibt im Wendland ein Fest, die Kulturelle Landpartie. Dort öffnen Dörfer ihre Pforten, und wir bekamen Anfragen von verschiedenen Bauernhöfen, die uns in ihrem festen Programm haben wollten.? Die ?Kulturelle Landpartie? ist weit über das Wendland hinaus ein Begriff ? und die Antiatomkraft-Bewegung erst recht. Sie ruft hier 1980 die ?Republik Freies Wendland? aus und prägt bis heute die Gegend im östlichen Niedersachsen. Folgerichtig geschieht es bei einer Antiatomkraft-Demo, dass die Band ihren ersten großen Auftritt hat ? vor Madsen. Ein Erlebnis, das Wilhelmines weiteren Weg nachhaltig prägen sollte: ?Die Madsens haben es geschafft, aus diesem Landkreis die große bekannte Band zu werden. Und sie an diesem Tag so nah zu wissen, da haben sich zum ersten Mal Träume in mir gebildet: Wow, die leben im Wendland, aber sind deutschlandweit bekannt. Was, wenn ich da auch hinkäme???Nach dem Abitur kommt Wilhelmine erst einmal ganz woanders hin, nach Spanien nämlich, wo sie ein Jahr als Au-pair arbeitet. In ihrer freien Zeit sorgt sie jedoch dafür, dass ihr Traum weiter Gestalt annehmen kann. Sie nimmt Gitarrenunterricht und beginnt ein eigenes YouTube-Projekt, von Wilhelmine heute liebevoll als ?Aufklärungs-Homo-Podcast-Geschwafel? bezeichnet: ?Mit meiner damaligen Freundin habe ich jeden Donnerstag Videos gemacht. Und als ich wiedergekommen bin aus Spanien, war für mich ganz klar: ich will wieder nach Berlin, und zwar nicht mehr nur über die Sommerferien, sondern fest.?Berlin sollte sich als ideales Pflaster erweisen, um weitere Erfahrungen als Musikerin zu sammeln ? nunmehr allein, denn die Schultage und Direkt waren gezählt. ?Ich habe in U-Bahnhöfen mit viel Fluktuation immer wieder die gleichen Refrains gespielt, weil ich nur die konnte. Ich habe einen Hut aufgestellt und in zahllosen Selbstversuchen ein Gefühl dafür bekommen: wie bekommt man die Leute dazu, zuzuhören? An welchem Punkt des Songs muss ich sein, damit sie es interessiert?? Dabei macht sie eine Erfahrung, die sich bis heute als wertvoll erweist, da sie längst große Bühnen bespielt: ?Ich habe gemerkt: wenn ich leise bin, schaffe ich es viel intensiver, die Energie im Raum sammeln, als wenn ich laut bin. Und hat sie erst einmal die ungeteilte Aufmerksamkeit, hören die Menschen gebannt zu, was Wilhelmine zu erzählen hat. In ihren bisherigen Songs hat sie viel Mut bewiesen: sie machte gleich in ihrer ersten Single ?Meine Liebe? ihr Coming Out zum Thema, in ?Du? Alkoholsucht im engsten Familienkreis und in ?Solange du dich bewegst? den Schritt zur Selbstliebe, kurzum: sie hat ?mit einem Scheinwerfer in alle Richtungen geleuchtet und geschaut, was wirklich hinter den Dingen steckt?, wie sie anlässlich ihrer Debüt-EP ?Komm wie du bist? (2020) kommentierte. Ihr Mut wurde belohnt: als die Berliner Künstlerin eben jene Debüt-EP ankündigte, schossen die CD und das Vinyl prompt auf Platz 1 & 2 der ?Aufsteiger des Tages? bei Amazon, sie durfte im ?ARD Morgenmagazin? vor einem Millionenpublikum auftreten und ihre kommende, erste eigene Headliner-Tour ist schon jetzt restlos ausverkauft. Die Fans lieben Wilhelmine für ehrliche Texte, mit denen sie sich identifizieren können, zugleich gelingt ihr das Kunststück, einen als Hörer:in mit einem guten, aufbauenden Gefühl aus ihren Songs zu entlassen ? ?ihre Mission ist es, liebevolle Botschaften in ihren Songs unterzubringen und diese mit sehr akustischen Beats und organischen Pop-Sounds zusammenzubringen?, wie Diffusmag urteilte, die Wilhelmine zu den ?10 besten neuen KünstlerInnen 2020 zählten. Wilhelmine, das ist Empowerment in Musikform ? und genau da will sie mit ihrer kommenden Musik anknüpfen. Indem sie weiterhin mutig bleibt, ?sowohl in meinen Texten als auch mit meiner Musik?.Eindrücke davon vermittelten zuletzt ihre Singles ?Drip? ? ein Song, in dem sie mit einem staubtrockenen Funk-Bass, peitschenden Drums und einem guten Schuss Hip-Hop-Vibe überraschte, während sie über das anstrengende Gefühl singt, stets eine ?instagramable? Gute-Laune-Fassade aufrecht erhalten zu müssen ?, das erhebend schöne ?Eins sein?, in dem Wilhelmine die ultimative Liebeserklärung macht und damit auch die Herzen vieler anderer erreichte, wie #1 der TikTok Deutschland Hot 50 Charts, #27 der YouTube Trends und über 60k TikTok Creations sowie über 8 Mio. Views auf TikTok & Instagram Reels zeigen, die ?Eins sein? zu einem Viral-Hit des Jahres 2021 machen ? und zuletzt ?Feuervogel?, das sich mit dem Nachbeben einer Beziehung beschäftigt und Gefühle von Schmerz und Hoffnungslosigkeit zu einem kraftvollen Song verarbeitet.Wilhelmine war dieses Jahr eine der wenigen Künstler:innen, die von Amazon Music im Rahmen ihrer großen Kampagne zum Pride Month umfassend in den Vordergrund gestellt wurden, etwa mit einer Platzierung auf dem großen Screen am Berliner Ku´damm und in der Pride History Playlist bei Amazon Music, wo Wilhelmine Geschichten über berühmte Persönlichkeiten der LGBTQ+ Community erzählte und dazu passende Songs kuratierte. Daneben konnte man sie unter anderem als Support für Lotte und Benne, mit einem Gastspiel auf dem jüngsten Selig-Album (im Song ?Mädchen auf dem Dach?) und live bei ?Inas Nacht? (mit ?Eins sein?), der ARTE Open Stage Berlin und einer Songpoeten-Session mit Florian Künstler erleben.Wilhelmine ist der direkte Kontakt zu ihren Fans enorm wichtig, auch und gerade, weil er ein wechselseitiger ist: ?Letztens hat mir nach einem Konzert jemand rückgemeldet, dass ich sehr sensibel oder zerbrechlich wirke. Und das ist eigentlich absolut gar nicht das, was ich bin?, berichtet sie. ?Da habe ich mich gefragt: interessant, dass meine Bühnenpräsenz das auch macht. Andere sind bei der gleichen Show und nehmen mich als total stark wahr, und zugleich sagt mir jemand, dass er mich als sensibel wahrnimmt und hofft, dass ich quasi nicht daran zerbreche. Das ist so spannend, weil ich an einem Punkt bin, der viel weiter ist als das. Ich habe aus meinen Schwächen bereits Lieder gemacht und präsentiere sie auf einer Bühne. Das heißt, ich bin eigentlich an einem ganz anderen Punkt: der Darüber-reden-können-Stärke.?Und Dinge bewegen sich in meinem Leben gerade wie in Wellenform, und die Lieder dazu auch. Aber ich habe für mich gelernt, dass wenn ich einfach weiterschreibe ? und auch jetzt gerade, wenn ich in so einem heftigen Umbruch in meinem Leben, alles bewegt sich auf und ab, und geht in die Brüche ? und jetzt dadurch, dass ich kontinuierlich Lieder weiterschreibe, bin ich meiner Kunst gerade so nah. So habe ich das Gefühl, dass egal, was kommt, da bin ich, und da sind meine Lieder, die dürfen sich bewegen wie sie wollen, aber das bleibt.?
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    ?Gelebte Vielfalt? ? wenn jemand die Bedeutung dieses Begriffes kennt, dann Wilhelmine. Aufgewachsen in einem besetzten Haus in Berlin-Kreuzberg und im Wendland, erlebt sie von Kindesbeinen an unterschiedlichste Lebensformen. ?Ich lernte so viele verschiedene Punker kennen oder Menschen, die im Zirkus gearbeitet haben, und die ganz selbstverständlich mit an unserem Tisch saßen?, erinnert sich Wilhelmine. ?Ich glaube, das hat mich offen und mutig gemacht, in Kontakt mit Menschen zu treten. Und mir relativ früh die Vorstellung in den Kopf gesetzt: egal, wer und was ich mal sein möchte: ich kann es sein.?Ihren ersten aktiven Kontakt mit der Musik verortet Wilhelmine im Wendland, wo sie die Schule besucht. ?Ich war elf und durfte das Headset meines Musiklehrers testen. In dieser Situation hat mich die Klasse das erste Mal laut allein singen hören. Und ich bekam erstmals Komplimente für meine Stimme.? Schon bald wird Wilhelmine so etwas wie die inoffizielle Schulsängerin: ?Ich habe bei verschiedenen Schulveranstaltungen gesungen, und es war relativ bekannt und selbstverständlich, dass ich die bin, die singt.? Und das bald auch außerhalb der Schule: Wilhelmine wird als Jugendliche Teil einer Mädchenband. Die vier Mädchen singen viel a cappella, akustisch und mehrstimmig ? und haben damit die ersten Live-Auftritte: ?Es gibt im Wendland ein Fest, die Kulturelle Landpartie. Dort öffnen Dörfer ihre Pforten, und wir bekamen Anfragen von verschiedenen Bauernhöfen, die uns in ihrem festen Programm haben wollten.? Die ?Kulturelle Landpartie? ist weit über das Wendland hinaus ein Begriff ? und die Antiatomkraft-Bewegung erst recht. Sie ruft hier 1980 die ?Republik Freies Wendland? aus und prägt bis heute die Gegend im östlichen Niedersachsen. Folgerichtig geschieht es bei einer Antiatomkraft-Demo, dass die Band ihren ersten großen Auftritt hat ? vor Madsen. Ein Erlebnis, das Wilhelmines weiteren Weg nachhaltig prägen sollte: ?Die Madsens haben es geschafft, aus diesem Landkreis die große bekannte Band zu werden. Und sie an diesem Tag so nah zu wissen, da haben sich zum ersten Mal Träume in mir gebildet: Wow, die leben im Wendland, aber sind deutschlandweit bekannt. Was, wenn ich da auch hinkäme???Nach dem Abitur kommt Wilhelmine erst einmal ganz woanders hin, nach Spanien nämlich, wo sie ein Jahr als Au-pair arbeitet. In ihrer freien Zeit sorgt sie jedoch dafür, dass ihr Traum weiter Gestalt annehmen kann. Sie nimmt Gitarrenunterricht und beginnt ein eigenes YouTube-Projekt, von Wilhelmine heute liebevoll als ?Aufklärungs-Homo-Podcast-Geschwafel? bezeichnet: ?Mit meiner damaligen Freundin habe ich jeden Donnerstag Videos gemacht. Und als ich wiedergekommen bin aus Spanien, war für mich ganz klar: ich will wieder nach Berlin, und zwar nicht mehr nur über die Sommerferien, sondern fest.?Berlin sollte sich als ideales Pflaster erweisen, um weitere Erfahrungen als Musikerin zu sammeln ? nunmehr allein, denn die Schultage und Direkt waren gezählt. ?Ich habe in U-Bahnhöfen mit viel Fluktuation immer wieder die gleichen Refrains gespielt, weil ich nur die konnte. Ich habe einen Hut aufgestellt und in zahllosen Selbstversuchen ein Gefühl dafür bekommen: wie bekommt man die Leute dazu, zuzuhören? An welchem Punkt des Songs muss ich sein, damit sie es interessiert?? Dabei macht sie eine Erfahrung, die sich bis heute als wertvoll erweist, da sie längst große Bühnen bespielt: ?Ich habe gemerkt: wenn ich leise bin, schaffe ich es viel intensiver, die Energie im Raum sammeln, als wenn ich laut bin. Und hat sie erst einmal die ungeteilte Aufmerksamkeit, hören die Menschen gebannt zu, was Wilhelmine zu erzählen hat. 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Die Fans lieben Wilhelmine für ehrliche Texte, mit denen sie sich identifizieren können, zugleich gelingt ihr das Kunststück, einen als Hörer:in mit einem guten, aufbauenden Gefühl aus ihren Songs zu entlassen ? ?ihre Mission ist es, liebevolle Botschaften in ihren Songs unterzubringen und diese mit sehr akustischen Beats und organischen Pop-Sounds zusammenzubringen?, wie Diffusmag urteilte, die Wilhelmine zu den ?10 besten neuen KünstlerInnen 2020 zählten. Wilhelmine, das ist Empowerment in Musikform ? und genau da will sie mit ihrer kommenden Musik anknüpfen. Indem sie weiterhin mutig bleibt, ?sowohl in meinen Texten als auch mit meiner Musik?.Eindrücke davon vermittelten zuletzt ihre Singles ?Drip? ? ein Song, in dem sie mit einem staubtrockenen Funk-Bass, peitschenden Drums und einem guten Schuss Hip-Hop-Vibe überraschte, während sie über das anstrengende Gefühl singt, stets eine ?instagramable? 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Und als ich wiedergekommen bin aus Spanien, war für mich ganz klar: ich will wieder nach Berlin, und zwar nicht mehr nur über die Sommerferien, sondern fest.?Berlin sollte sich als ideales Pflaster erweisen, um weitere Erfahrungen als Musikerin zu sammeln ? nunmehr allein, denn die Schultage und Direkt waren gezählt. ?Ich habe in U-Bahnhöfen mit viel Fluktuation immer wieder die gleichen Refrains gespielt, weil ich nur die konnte. Ich habe einen Hut aufgestellt und in zahllosen Selbstversuchen ein Gefühl dafür bekommen: wie bekommt man die Leute dazu, zuzuhören? An welchem Punkt des Songs muss ich sein, damit sie es interessiert?? Dabei macht sie eine Erfahrung, die sich bis heute als wertvoll erweist, da sie längst große Bühnen bespielt: ?Ich habe gemerkt: wenn ich leise bin, schaffe ich es viel intensiver, die Energie im Raum sammeln, als wenn ich laut bin. Und hat sie erst einmal die ungeteilte Aufmerksamkeit, hören die Menschen gebannt zu, was Wilhelmine zu erzählen hat. In ihren bisherigen Songs hat sie viel Mut bewiesen: sie machte gleich in ihrer ersten Single ?Meine Liebe? ihr Coming Out zum Thema, in ?Du? Alkoholsucht im engsten Familienkreis und in ?Solange du dich bewegst? den Schritt zur Selbstliebe, kurzum: sie hat ?mit einem Scheinwerfer in alle Richtungen geleuchtet und geschaut, was wirklich hinter den Dingen steckt?, wie sie anlässlich ihrer Debüt-EP ?Komm wie du bist? (2020) kommentierte. Ihr Mut wurde belohnt: als die Berliner Künstlerin eben jene Debüt-EP ankündigte, schossen die CD und das Vinyl prompt auf Platz 1 & 2 der ?Aufsteiger des Tages? bei Amazon, sie durfte im ?ARD Morgenmagazin? vor einem Millionenpublikum auftreten und ihre kommende, erste eigene Headliner-Tour ist schon jetzt restlos ausverkauft. 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Daneben konnte man sie unter anderem als Support für Lotte und Benne, mit einem Gastspiel auf dem jüngsten Selig-Album (im Song ?Mädchen auf dem Dach?) und live bei ?Inas Nacht? (mit ?Eins sein?), der ARTE Open Stage Berlin und einer Songpoeten-Session mit Florian Künstler erleben.Wilhelmine ist der direkte Kontakt zu ihren Fans enorm wichtig, auch und gerade, weil er ein wechselseitiger ist: ?Letztens hat mir nach einem Konzert jemand rückgemeldet, dass ich sehr sensibel oder zerbrechlich wirke. Und das ist eigentlich absolut gar nicht das, was ich bin?, berichtet sie. ?Da habe ich mich gefragt: interessant, dass meine Bühnenpräsenz das auch macht. Andere sind bei der gleichen Show und nehmen mich als total stark wahr, und zugleich sagt mir jemand, dass er mich als sensibel wahrnimmt und hofft, dass ich quasi nicht daran zerbreche. Das ist so spannend, weil ich an einem Punkt bin, der viel weiter ist als das. Ich habe aus meinen Schwächen bereits Lieder gemacht und präsentiere sie auf einer Bühne. Das heißt, ich bin eigentlich an einem ganz anderen Punkt: der Darüber-reden-können-Stärke.?Und Dinge bewegen sich in meinem Leben gerade wie in Wellenform, und die Lieder dazu auch. Aber ich habe für mich gelernt, dass wenn ich einfach weiterschreibe ? und auch jetzt gerade, wenn ich in so einem heftigen Umbruch in meinem Leben, alles bewegt sich auf und ab, und geht in die Brüche ? und jetzt dadurch, dass ich kontinuierlich Lieder weiterschreibe, bin ich meiner Kunst gerade so nah. So habe ich das Gefühl, dass egal, was kommt, da bin ich, und da sind meine Lieder, die dürfen sich bewegen wie sie wollen, aber das bleibt.?
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Schon bald wird Wilhelmine so etwas wie die inoffizielle Schulsängerin: ?Ich habe bei verschiedenen Schulveranstaltungen gesungen, und es war relativ bekannt und selbstverständlich, dass ich die bin, die singt.? Und das bald auch außerhalb der Schule: Wilhelmine wird als Jugendliche Teil einer Mädchenband. Die vier Mädchen singen viel a cappella, akustisch und mehrstimmig ? und haben damit die ersten Live-Auftritte: ?Es gibt im Wendland ein Fest, die Kulturelle Landpartie. Dort öffnen Dörfer ihre Pforten, und wir bekamen Anfragen von verschiedenen Bauernhöfen, die uns in ihrem festen Programm haben wollten.? Die ?Kulturelle Landpartie? ist weit über das Wendland hinaus ein Begriff ? und die Antiatomkraft-Bewegung erst recht. Sie ruft hier 1980 die ?Republik Freies Wendland? aus und prägt bis heute die Gegend im östlichen Niedersachsen. Folgerichtig geschieht es bei einer Antiatomkraft-Demo, dass die Band ihren ersten großen Auftritt hat ? vor Madsen. Ein Erlebnis, das Wilhelmines weiteren Weg nachhaltig prägen sollte: ?Die Madsens haben es geschafft, aus diesem Landkreis die große bekannte Band zu werden. Und sie an diesem Tag so nah zu wissen, da haben sich zum ersten Mal Träume in mir gebildet: Wow, die leben im Wendland, aber sind deutschlandweit bekannt. Was, wenn ich da auch hinkäme???Nach dem Abitur kommt Wilhelmine erst einmal ganz woanders hin, nach Spanien nämlich, wo sie ein Jahr als Au-pair arbeitet. In ihrer freien Zeit sorgt sie jedoch dafür, dass ihr Traum weiter Gestalt annehmen kann. Sie nimmt Gitarrenunterricht und beginnt ein eigenes YouTube-Projekt, von Wilhelmine heute liebevoll als ?Aufklärungs-Homo-Podcast-Geschwafel? bezeichnet: ?Mit meiner damaligen Freundin habe ich jeden Donnerstag Videos gemacht. Und als ich wiedergekommen bin aus Spanien, war für mich ganz klar: ich will wieder nach Berlin, und zwar nicht mehr nur über die Sommerferien, sondern fest.?Berlin sollte sich als ideales Pflaster erweisen, um weitere Erfahrungen als Musikerin zu sammeln ? nunmehr allein, denn die Schultage und Direkt waren gezählt. ?Ich habe in U-Bahnhöfen mit viel Fluktuation immer wieder die gleichen Refrains gespielt, weil ich nur die konnte. Ich habe einen Hut aufgestellt und in zahllosen Selbstversuchen ein Gefühl dafür bekommen: wie bekommt man die Leute dazu, zuzuhören? An welchem Punkt des Songs muss ich sein, damit sie es interessiert?? Dabei macht sie eine Erfahrung, die sich bis heute als wertvoll erweist, da sie längst große Bühnen bespielt: ?Ich habe gemerkt: wenn ich leise bin, schaffe ich es viel intensiver, die Energie im Raum sammeln, als wenn ich laut bin. Und hat sie erst einmal die ungeteilte Aufmerksamkeit, hören die Menschen gebannt zu, was Wilhelmine zu erzählen hat. In ihren bisherigen Songs hat sie viel Mut bewiesen: sie machte gleich in ihrer ersten Single ?Meine Liebe? ihr Coming Out zum Thema, in ?Du? Alkoholsucht im engsten Familienkreis und in ?Solange du dich bewegst? den Schritt zur Selbstliebe, kurzum: sie hat ?mit einem Scheinwerfer in alle Richtungen geleuchtet und geschaut, was wirklich hinter den Dingen steckt?, wie sie anlässlich ihrer Debüt-EP ?Komm wie du bist? (2020) kommentierte. Ihr Mut wurde belohnt: als die Berliner Künstlerin eben jene Debüt-EP ankündigte, schossen die CD und das Vinyl prompt auf Platz 1 & 2 der ?Aufsteiger des Tages? bei Amazon, sie durfte im ?ARD Morgenmagazin? vor einem Millionenpublikum auftreten und ihre kommende, erste eigene Headliner-Tour ist schon jetzt restlos ausverkauft. Die Fans lieben Wilhelmine für ehrliche Texte, mit denen sie sich identifizieren können, zugleich gelingt ihr das Kunststück, einen als Hörer:in mit einem guten, aufbauenden Gefühl aus ihren Songs zu entlassen ? ?ihre Mission ist es, liebevolle Botschaften in ihren Songs unterzubringen und diese mit sehr akustischen Beats und organischen Pop-Sounds zusammenzubringen?, wie Diffusmag urteilte, die Wilhelmine zu den ?10 besten neuen KünstlerInnen 2020 zählten. Wilhelmine, das ist Empowerment in Musikform ? und genau da will sie mit ihrer kommenden Musik anknüpfen. Indem sie weiterhin mutig bleibt, ?sowohl in meinen Texten als auch mit meiner Musik?.Eindrücke davon vermittelten zuletzt ihre Singles ?Drip? ? ein Song, in dem sie mit einem staubtrockenen Funk-Bass, peitschenden Drums und einem guten Schuss Hip-Hop-Vibe überraschte, während sie über das anstrengende Gefühl singt, stets eine ?instagramable? Gute-Laune-Fassade aufrecht erhalten zu müssen ?, das erhebend schöne ?Eins sein?, in dem Wilhelmine die ultimative Liebeserklärung macht und damit auch die Herzen vieler anderer erreichte, wie #1 der TikTok Deutschland Hot 50 Charts, #27 der YouTube Trends und über 60k TikTok Creations sowie über 8 Mio. Views auf TikTok & Instagram Reels zeigen, die ?Eins sein? zu einem Viral-Hit des Jahres 2021 machen ? und zuletzt ?Feuervogel?, das sich mit dem Nachbeben einer Beziehung beschäftigt und Gefühle von Schmerz und Hoffnungslosigkeit zu einem kraftvollen Song verarbeitet.Wilhelmine war dieses Jahr eine der wenigen Künstler:innen, die von Amazon Music im Rahmen ihrer großen Kampagne zum Pride Month umfassend in den Vordergrund gestellt wurden, etwa mit einer Platzierung auf dem großen Screen am Berliner Ku´damm und in der Pride History Playlist bei Amazon Music, wo Wilhelmine Geschichten über berühmte Persönlichkeiten der LGBTQ+ Community erzählte und dazu passende Songs kuratierte. Daneben konnte man sie unter anderem als Support für Lotte und Benne, mit einem Gastspiel auf dem jüngsten Selig-Album (im Song ?Mädchen auf dem Dach?) und live bei ?Inas Nacht? (mit ?Eins sein?), der ARTE Open Stage Berlin und einer Songpoeten-Session mit Florian Künstler erleben.Wilhelmine ist der direkte Kontakt zu ihren Fans enorm wichtig, auch und gerade, weil er ein wechselseitiger ist: ?Letztens hat mir nach einem Konzert jemand rückgemeldet, dass ich sehr sensibel oder zerbrechlich wirke. Und das ist eigentlich absolut gar nicht das, was ich bin?, berichtet sie. ?Da habe ich mich gefragt: interessant, dass meine Bühnenpräsenz das auch macht. Andere sind bei der gleichen Show und nehmen mich als total stark wahr, und zugleich sagt mir jemand, dass er mich als sensibel wahrnimmt und hofft, dass ich quasi nicht daran zerbreche. Das ist so spannend, weil ich an einem Punkt bin, der viel weiter ist als das. Ich habe aus meinen Schwächen bereits Lieder gemacht und präsentiere sie auf einer Bühne. Das heißt, ich bin eigentlich an einem ganz anderen Punkt: der Darüber-reden-können-Stärke.?Und Dinge bewegen sich in meinem Leben gerade wie in Wellenform, und die Lieder dazu auch. Aber ich habe für mich gelernt, dass wenn ich einfach weiterschreibe ? und auch jetzt gerade, wenn ich in so einem heftigen Umbruch in meinem Leben, alles bewegt sich auf und ab, und geht in die Brüche ? und jetzt dadurch, dass ich kontinuierlich Lieder weiterschreibe, bin ich meiner Kunst gerade so nah. So habe ich das Gefühl, dass egal, was kommt, da bin ich, und da sind meine Lieder, die dürfen sich bewegen wie sie wollen, aber das bleibt.?
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