76 Results for : verklärte

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    "Aber ein Kind braucht doch eine Mutter und einen Vater!" Auch wenn solche Sätze noch immer aus konservativen Kreisen kommen, hat diese traditionell - verklärte Vorstellung reichlich wenig mit den Lebensrealitäten vieler Familien zu tun. Seit langem unterliegt der Begriff "Familie" einem Wandel. Regenbogenfamilien - Familien, in denen mindestens ein Elternteil sich als lesbisch, schwul, queer oder trans definiert - werden immer selbstverständlicher. Doch ob als Paar , alleinerziehend oder in Patchwork- oder Wahlfamilien lebend, Lesben, Schwule und transidentische Menschen sehen sich mit vielen Hürden konfrontiert auf ihrem Weg vom Kinderwunsch zum Familienleben. Stephanie Gerlach steht all jenen mit Rat und Tat zur Seite, die sich für ein Leben mit Kindern entscheiden, und gewährt in zahlreichen Interviews mit Menschen, die in "alternativen" Familien leben, einen Einblick in die Lebensrealitäten heutiger Beziehungskonstellationen. Übersichtlich gegliederte Kapitel liefern praktische Hilfestellungen und Tipps und bieten Antworten auf häufig gestellte Fragen im juristischen als auch gesellschaftspolitischen Bereich. Vor allem beweist "Regenbogenfamilien - ein Handbuch" eins: Lesbisch - schwules Familienleben ist genauso vielfältig und dynamisch, wie moderne Familien heute sind.
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    "Aber ein Kind braucht doch eine Mutter und einen Vater!" Auch wenn solche Sätze noch immer aus konservativen Kreisen kommen, hat diese traditionell - verklärte Vorstellung reichlich wenig mit den Lebensrealitäten vieler Familien zu tun. Seit langem unterliegt der Begriff "Familie" einem Wandel. Regenbogenfamilien - Familien, in denen mindestens ein Elternteil sich als lesbisch, schwul, queer oder trans definiert - werden immer selbstverständlicher. Doch ob als Paar, alleinerziehend oder in Patchwork- oder Wahlfamilien lebend, Lesben, Schwule und transidentische Menschen sehen sich mit vielen Hürden konfrontiert auf ihrem Weg vom Kinderwunsch zum Familienleben. Stephanie Gerlach steht all jenen mit Rat und Tat zur Seite, die sich für ein Leben mit Kindern entscheiden, und gewährt in zahlreichen Interviews mit Menschen, die in "alternativen" Familien leben, einen Einblick in die Lebensrealitäten heutiger Beziehungskonstellationen. Übersichtlich gegliederte Kapitel liefern praktische Hilfestellungen und Tipps und bieten Antworten auf häufig gestellte Fragen im juristischen als auch gesellschaftspolitischen Bereich. Vor allem beweist "Regenbogenfamilien - ein Handbuch" eins: Lesbisch - schwules Familienleben ist genauso vielfältig und dynamisch, wie moderne Familien heute sind.
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    Zwischen 1853 und 1855 entstanden die zwei bedeutenden Romane "Egy magyar nábob" (Ein ungarischer Nabob) und die Fortsetzung, "Kárpáthy Zoltán" (Zoltán Kárpáthy), die die Auseinandersetzungen der Reformzeit thematisieren. Der alte, rückständige Kárpáthy, Hauptheld des ersten Romans, verbringt seine Tage mit Nichtstun, Essen und Trinken in Gesellschaft der Kleinadligen der Gegend. Sein Neffe Abellino führt in der Hoffnung auf das zu erwartende Erbe ein ähnliches Leben in Paris. Diese Hoffnung zerschlägt sich allerdings, als János Kárpáthy sich eine blutjunge Frau nimmt, die ihm einen Sohn schenkt. Jókai schildert in prächtigen Anekdoten und Genrebildern, der bevorzugten Gattung der romantischen Volkstümlichkeit, das Wesen von Menschentypen, vornehmlich den ungarischen Adligen in der so genannten Reformzeit. Fast unberührt von politischen Bewegungen oder Ideologien stellt er die Fehler und Unzulänglichkeiten seiner Figuren dar, aus den charakterlichen Mängeln entspringt sein Humor. In der Darstellung des Helden in Kárpáti Zoltán zeigt sich Jókais optimistische Fabulierfreude, die idealistisch verklärte Zeichnung seiner Person hat durchaus märchenhafte Züge. Die Vermischung realistischer Erzählweisen mit märchenhaften Momenten machte den großen Erfolg beim damaligen Lesepublikum im In- und Ausland aus. (Zitat aus hunlit.hu)
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    Freunde vernehmet die Geschichte (aus Postillon von Lonjumeau) / Adam Adolphe|Schau her das ist ein Taler (aus Tiefland) / Albert Eugen d'|J'ai revu nos amis / Je vois marcher sous ma banniere (aus Fra Diavolo) / Auber Daniel Francois Esprit|Ewig will ich dir gehören (aus Fra Diavolo) / Auber Daniel Francois Esprit|Amis la matinee est belle (aus Die Stumme von Portici) / Auber Daniel Francois Esprit|Du pauvre seul ami (aus Die Stumme von Portici) / Auber Daniel Francois Esprit|Gott welch Dunkel hier (aus Fidelio) / Beethoven Ludwig van|Hier an dem Herzen treu geborgen (aus Carmen) / Bizet Georges|Ah quel plaisir d'etre soldat (aus Die weisse Dame) / Boieldieu Francois Adrien|Viens gentille dame (aus Die weisse Dame) / Boieldieu Francois Adrien|So leb ich noch / Vor deinem Fenster die Blumen (aus Der Barbier von Bagdad) / Cornelius Peter|Com'e gentil (aus Don Pasquale) / Donizetti Gaetano|Una furtiva lagrima (aus L'elisir d'amore) / Donizetti Gaetano|Tombe degli avi miei fra poco a me ricovero (aus Lucia di Lammermoor) / Donizetti Gaetano|Horch Liebchen horch es singt der Traute (aus Alessandro Stradella) / Flotow Friedrich von|Jungfrau Maria himmlisch verklärte (aus Alessandro Stradella) / Stradella Alessandro|Ach so fromm ach so traut (aus Martha) / Flotow Friedrich von|Nur einen Wunsch (aus Iphigenie auf Tauris) / Gluck Christoph Willibald|Salut demeure chaste et pure (aus Faust) / Gounod Charles|Fatto inferno e il mio petto (aus Rodelinda) / Händel Georg Friedrich|Da lieg du altes Mordgewehr (aus Undine) / Lortzing Albert|Vater Mutter Schwestern Brüder (aus Undine) / Lortzing Albert|Man wird ja einmal nur geboren (aus Waffenschmied) / Lortzing Albert|Lebe wohl mein flandrisch Mädchen (aus Zar und Zimmermann) / Lortzing Albert|Gönne mir ein Wort der Liebe (aus Hans Heiling) / Marschner Heinrich|O Lola bianca come fior di spino (aus Cavalleria rusticana) / Mascagni Pietro|Intanto amici qua / Viva il vino spumeggiante (aus Cavalleria rusticana) / Mascagni Pietro|Un' aura amorosa (aus Cosi fan tutte) / Mozart Wolfgang Amadeus|Il mio tesoro intanto (aus Don Giovanni) / Mozart Wolfgang Amadeus|Dalla sua pace (aus Don Giovanni) / Mozart Wolfgang Amadeus|Hier soll ich dich denn sehen Konstanze (aus Entführung aus dem Serail) / Mozart Wolfgang Amadeus|Konstanze (aus Entführung aus dem Serail) / Mozart Wolfgang Amadeus|Frisch zum Kampfe frisch zum Streite (aus Entführung aus dem Serail) / Mozart Wolfgang Amadeus|Wenn der Freude Tränen fliessen (aus Entführung aus dem Serail) / Mozart Wolfgang Amadeus|In quegli anni in cui val poco (aus Le nozze di Figaro) / Mozart Wolfgang Amadeus|Vedrommi intorno (aus Idomeneo) / Mozart Wolfgang Amadeus|Dies Bildnis ist bezaubernd schön (aus Zauberflöte) / Mozart Wolfgang Amadeus|Wie stark ist nicht dein Zauberton (aus Zauberflöte) / Mozart Wolfgang Amadeus|Alles fühlt der Liebe Freuden (aus Zauberflöte) / Mozart Wolfgang Amadeus|Horch die Lerche singt im Hain (aus Die lustigen Weiber von Windsor) / Nicolai Otto|Es war einmal am Hofe von Eisenack (aus Hoffmanns Erzählungen) / Offenbach Jacques|Ecco ridente in cielo (aus Barbier von Sevilla) / Rossini Gioacchino|Teurer Sohn sprach Mütterlein (aus Die verkaufte Braut) / Smetana Bedrich|Unter blühnden Mandelbäumen (aus Euryanthe) / Weber Carl Maria von|Wehen mir Lüfte Ruh (aus Euryanthe) / Weber Carl Maria von|Nein länger trag ich nicht die Qualen (aus Freischütz) / Weber Carl Maria von|Vater hör mich flehn zu dir (aus Oberon) / Weber Carl Maria von
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    Vom Wind verweht ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, eine abenteuerliche Liebesgeschichte, vor allem aber das große Epos des amerikanischen Bürgerkriegs, ein Pendant zu Krieg und Frieden, das Andreas Nohl und Liat Himmelheber zum ersten Mal vollständig ins Deutsche übertragen haben.Jeder kennt die tragische Liebesgeschichte von Scarlett O'Hara und Rhett Butler, wenn auch oft nur aus dem Film, in der Gestalt von Vivien Leigh und Clark Gable. Der Film gilt als einer der erfolgreichsten der Filmgeschichte, aber auch das Buch, das 1936 erschien, war umgehend ein Bestseller und wurde schon 1937 ins Deutsche übersetzt: Keine Geschichte hat unser Bild von den Südsaaten, dem amerikanischen Bürgerkrieg und der Zeit der Reconstruction so sehr geprägt wie Margaret Mitchells Gone With the Wind.Vom Wind verweht, die erste Neuübersetzung seit 1937 - zugleich die erste ungekürzte Übersetzung in deutscher Sprache -, folgt dem schnörkellosen, journalistischen Stil von Margaret Mitchell und lässt uns so fast einen anderen Roman lesen. Natürlich ist es immer noch das große Epos des amerikanischen Bürgerkriegs, die tragische Liebesgeschichte und die Geschichte einer jungen Frau, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Doch die Neuübersetzung von Andreas Nohl und Liat Himmelheber vermeidet den romantisierenden Stil, die rassistischen Stereotypen und den teils kitschigen Ton der Übersetzung von 1937 und zeigt uns einen Roman, der moderner und ambivalenter ist als das verklärte Bild, das wir bisher hatten.Diese Neuübersetzung ist nicht nur ein viel größerer Lesegenuss, sie gibt uns auch - endlich - die Möglichkeit, Vom Wind verweht richtig zu lesen: als den epischen amerikanischen Roman, der Konflikte und Brüche beschreibt, die die USA bis heute prägen.
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    Heute ist Throwback Thursday im Staate Bomhoff. Nils nimmt uns mit auf eine Nostalgie verklärte Reise in seine Jugend, in eine Zeit vor seinem Status als anbetungswürdige Popikone und Lebemann. In die Zeit, als er sich noch selbst bewerben musste und wie er dadurch seinen Weg in die Medienbranche fand. Gleichsam sinniert der Mitte 20-Jährige übers Älterwerden, der Relativität der Zeit und wie er mit Surival-Stefan in der Wildnis überleben würde. Und wo er schon bei Unendlichkeit ist, schwingt er sich hinauf ins Weltall mit dem Thema Mass Effect und die Frage, ob er das Remaster spielen wird. [Anmerkung: Teile dieser Beschreibung entsprechen nicht der Wahrheit, Nils war schon immer Popikone.]
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    Das faszinierende Lesebuch, das den Menschen Chopin, dessen Persönlichkeit geheimnisumwittert und durch verklärte Sichtweisen oft genug entstellt wurde, in den Mittelpunkt der Betrachtung rückt, ist nach wie vor eine äußerst lohnende Lektüre, allein schon wegen der hier versammelten Dokumente."(ekz-informationsdienst)Persönlichkeiten aus der Vergangenheit werden oft nur als Fußnoten der Geschichte wahrgenommen, selbst wenn ihr Wirken über ihre Zeit hinaus Bedeutung hat und sie bis zum heutigen Tage bekannt oder sogar berühmt sind. Aus diesem Grunde wird im vorliegenden Buch Chopin als Musiker und als Mensch vorgestellt. Der Chopin-Liebhaber wird manches Neue aus seinem Leben erfahren, und der bisher weniger Informierte wird einen sehr einfühlsamen und unterhaltenden Zugang zu dessen Persönlichkeit und Werk erhalten.Das Buch ist chronologisch aufgebaut und enthält die wesentlichen biographischen Daten und Stationen Chopins, einige seiner interessantesten Briefe und Briefauszüge sowie wichtige Zeitzeugnisse. Dazu gehören Konzertkritiken, Anekdoten und Bemerkungen nahestehender Zeitgenossen.Eigene Portrait-Skizzen zu Chopin als Komponist, Pianist und Lehrer sowie Erläuterungen über seine Krankheit versuchen seine Persönlichkeit und seinen Charakter schärfer zu konturieren. Außerdem wurden mit Hilfe der Deutschen Bundesbank erstmalig die auf heutige Werte umgerechneten Einkommens- und Vermögensverhältnisse Chopins ermittelt.Ein vollständiges Werkverzeichnis, viele Abbildungen, weitergehende Literaturhinweise und ein ausführliches Quellenverzeichnis ergänzen die Darstellung.Das Buch, das in Briefen und Zeitzeugnissen der Biographie Chopins folgt, ist - bei aller Zuverlässigkeit im Detail - bewusst unterhaltsam und leicht lesbar gestaltet, um auch dem musikalischen Laien Einblicke in die Welt des vielleicht bedeutendsten Klavierkomponisten zu ermöglichen, und zwar sowohl in die räumliche als auch in die seelische. Auf diese Weise erhält der Leser auch eine Antwort auf die Frage, wie man sich dieses ferne, unnahbare Genie aus der Nähe betrachtet vorstellen kann.Vielleicht wird der ein oder andere nach dem Lesen dieses Buches sein bisheriges Bild über Chopin sogar etwas korrigieren müssen.Um mit Alfred Cortot, einem seiner Biographen und begnadetsten Interpreten, zu sprechen: Versucht wird, sich einzufühlen, nicht zu beweisen.
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    Bis heute geben Leben und Werk Pieter Bruegels d. Ä. (um 1526/30-1569) Rätsel auf. Das Zeitalter des flämischen Künstlers ist geprägt von religiösen und politischen Konflikten. In seine Lebensjahre fallen die Konfessionskriege, der Beginn der grausamen Herrschaft des Herzogs von Alba als Statthalter der Spanischen Niederlande und die Gräuel der Inquisition.Das vorliegende Buch offenbart Bruegel als einen Künstler, der sich mutig mit seiner Zeit auseinandersetzte und durch eigene Denkansätze zu neuen Bildfindungen und Lösungen gelangte. Er verklärte die Wirklichkeit nicht, sondern thematisierte die Grausamkeit der Religionskriege und zeigte sich kritisch gegenüber dem Alleinvertretungsanspruch der katholischen Kirche. Geschickt verbarg Bruegel seine politischen und religiösen Ansichten hinter einer überaus subtilen, anspielungsreichen Bildsprache, die sich insbesondere in seinen Wimmelbildern manifestiert und den Betrachter dazu reizt, die versteckten, hintergründigen Botschaften in den scheinbar harmlosen Alltagsszenen zu entdecken.Während die frühe Forschung den volkstümlichen Charakter von Bruegels Malerei und Grafik betonte, stellen aktuelle Untersuchungen den humanistischen Gehalt seines Schaffens ins Zentrum. Die Anfänge des Malers gehen mit seiner Arbeit für den Verleger Hieronymus Cock einher. Bruegel entwarf zahlreiche originelle und grafische Bilderserien, die mit Erfolg in ganz Europa vertrieben wurden. Zu Darstellungen von Tugenden und Lastern gesellten sich lebhafte Bauernfeste sowie eindrucksvolle Landschaftspanoramen. Im Laufe seiner Karriere konzentrierte sich Bruegel immer stärker auf die Malerei und schuf vor allem Werke für die kulturelle Elite Antwerpens und Brüssels.Eine eigens für diese Monografie durchgeführte Fotokampagne zeigt in Gesamtaufnahmen sowie großartigen Details das Werk dieses Ausnahmekünstlers in nie zuvor gesehener Nähe. Alle 40 Gemälde, 65 Zeichnungen und 89 Kupferstiche werden ausführlich behandelt und offenbaren Bruegel als zeitkritischen Künstler und ebenso scharfsinnigen wie unterhaltsamen Kommentator einer von politischen, sozialen und religiösen Umbrüchen geprägten Zeit.Anlässlich seines 450. Todestages und der weltweit ersten monografischen Ausstellung im Wiener Kunsthistorischen Museum wird das Werk Bruegels hier nun bis in das kleinste Detail erfahrbar.
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    August Strindberg nannte ihn einmal bewundernd einen "wilden Mann". Frank Wedekind schickte 1913 zum 50. Geburtstag "dem größten lebenden deutschen Dichter" die herzlichsten Glückwünsche. 2020, zum hundertsten Todestag desselben Richard Dehmel, findet sich in den deutschen Feuilletons kaum mehr eine Zeile der Erinnerung. Von den schon 1909 in zehn Bänden vorliegenden Gesammelten Werken ist wenig geblieben. Lange hatten Dehmels Gedichte zum Kanon der deutschen Lesebücher gehört, heute sind auch die bekanntesten daraus verschwunden. Wenn allerdings Musik der Avantgarde vom Anfang des 20. Jahrhunderts erklingt, Werke von Arnold Schönberg, Anton Webern oder Richard Strauss, sind nicht selten auch Verse Richard Dehmels zu hören. Verklärte Nacht, Schönbergs berühmtes Streichsextett Op. 4, ist von Dehmels gleichnamigen Gedicht inspiriert. Die Verse aus dessen epischer Dichtung Zwei Menschen stehen der Partitur voran. Richard Dehmel hat einer ganzen Generation das Feld der Moderne eröffnet. Thomas Mann schickte ihm seine erste Novelle zur Kritik. Schließlich ist Dehmels Werk buchstäblich von den jungen Bewunderern überschrieben worden.Der 1863 in dem kleinen märkischen Dorf Hermsdorf (Münchehofe) geborene Richard Dehmel, wuchs in Kremmen auf, besuchte in Berlin das Gymnasium, machte in Danzig Abitur, promovierte nach einem Studium der Ökonomie in Leipzig, arbeitete, bis er als freier Schriftsteller leben konnte, als Angestellter in der Versicherungswirtschaft. Er war zweimal verheiratet, häufig unglücklich verliebt, Vater dreier Kinder. Schon vor dem Ersten Weltkrieg hat er Berlin verlassen, und zog, nun ein berühmter Mann, mit seiner zweiten Frau Ida Dehmel nach Hamburg. Sein Haus in Blankenese, einst von reichen Gönnern dem Dichter geschenkt, kann nach seiner Restaurierung als "Gesamtkunstwerk" von Richard und Ida Dehmels Hand besichtigt werden.Die Mark, das Forsthaus in Kremmen, in dem Richard Dehmel aufwuchs, haben reiche Spuren in seinem Werk hinterlassen. Sie freizulegen ist Ziel dieser biografischen Skizze, die erstmals quellenkritisch von Dehmels Jugend in der Mark, seinen literarischen Anfängen und der Bohème der 1890er Jahre in Berlin erzählt.
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    Das »übellaunigste Reisebuch aller Zeiten« (Dirk Schümer) entstand wohl aus Enttäuschung. Der Untertitel gibt Auskunft über die Intention: »Bericht über eine merkwürdige Reise im Jahre 1833 in den hesperischen Gefilden als Warnungsstimme für alle, welche sich dahin sehnen«. Eine romantisch verklärte Begeisterung für Italien herrschte in Deutschland zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Auch Gustav Nicolai, Beamter der preußischen Militärjustiz, Komponist und Schriftsteller, war äußerst positiv gestimmt, als er mit Ehefrau, Bruder und Freund am 1. Mai 1833 in Berlin zu einer fünfzehnwöchigen Reise nach Italien aufbrach - sozusagen auf den Spuren Goethes. Sie reisten wie Wohlhabende in einer eigenen Kutsche, an den Poststationen mieteten sie Pferde und Postillione, was allein schon regelmäßig zu Streit über die Kosten führte. Die Reisenden sahen sich auch von Gastwirten und Zöllnern übervorteilt und von Bettlern verfolgt. Hinzu kamen das ungewohnte Essen - keine Butter, nur Olivenöl; kein Brot, nur Nudeln - und die Flöhe in den Gasthöfen. Dementsprechend schlecht gelaunt nahm Gustav Nicolai die Sehenswürdigkeiten und die Menschen wahr, die er gleichwohl sehr detailreich beschreibt, aber durchweg in einer überheblichen Art. Seinerzeit löste Nicolais Buch eine große Debatte aus. Es brachte ihm sowohl Lob ein (»... tritt den unbedingten Lobrednern Italiens mutig entgegen«) als auch Spott und Kritik (»spießbürgerliche Anmaßung und Ignoranz«). Heute amüsiert und informiert sein Reisebericht gleichermaßen. Vollständige, neu gesetzte und mit zahlreichen Anmerkungen versehene Ausgabe der in zwei Bänden erschienenen Erstausgabe von 1834, ergänzt mit zeitgenössischen Kritiken und Dokumenten. »Gustav Nicolai brachten seine Schimpfkanonaden zwar eine Goldmedaille vom preußischen König ein, dafür war sein Ruf als Schriftsteller und Kulturmensch aber lebenslang ramponiert: Wer Italien so generell schmäht, kann nur ein Banause sein. Das ist heute immer noch richtig, doch bereitet heute die Lektüre von Nicolais pedantischen Mäkeleien ein Vergnügen zwischen Schadenfreude, Zustimmung und Ironie. Wer hat selber nicht Ähnliches erlebt?« Dirk Schümer in: Die Welt, 24. Mai 2015 »Die Lebendigkeit seiner Auffassung und seiner Darstellung ist bewundernswert. ... Unübertrefflich ist er, wo er den Pöbel und das Bettlervolk in seiner unvergesslichen Scheußlichkeit darstellt. ... Man befindet sich, so lange man dies merkwürdige Buch liest, mitten in Italien.« Das Literaturblatt, 1835 »Zur Verzweiflung bringen [ihn] mehr als alles die Flöhe, die es zu ahnen schienen, dass der Verfasser ein Buch gegen sie schreiben würde.« Blätter für literarische Unterhaltung, 1834 »Wie er, der mit glühender Begeisterung und auf den Schwingen der heißesten Sehnsucht unter den glücklichsten äußern Verhältnissen dem allgepriesenen Lande entgegeneilte, Tag um Tag, ja Stunde um Stunde bitter enttäuscht wurde, und wie er von all dem Schönen jenes durch poetisierende Reisende idealisierten Italiens nichts fand, als den Boden der rauesten Wirklichkeit: - alles dieses und noch viel anderes Interessantes wird der Leser aus dem Werke selbst mit eben so viel Teilnahme als wachsendem Erstaunen entnehmen.« Vossische Zeitung, 1834 »Wackerer Deutscher, der Du frei und ohne Furcht vor dem Natterngezücht der Speichellecker und Schmarotzer Deine Stimme erhobst und uns Italien, das angebetete Feenland, das Eldorado der Phantasie, geschildert hast, wie es wirklich ist, und dadurch bewiesen hast, wie unser Deutschland mit seinen kräftigen Eichen und gesunden Herzen, selbst von seinen Söhnen hintenangesetzt und beachselt, so hoch emporrage über Italien; empfange den glühendsten Dank aller derer, die gleich Dir im süßen Orangenlande so bitter enttäuscht wurden!« Frankfurter Konversationsblatt, 1834
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