66 Results for : dirigierte

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    Der doppelte Titel der am 19. Oktober 1845 unter Wagners Leitung im Dresdner Hoftheater uraufgeführten Oper "Tannhäuser oder der Sängerkrieg auf der Wartburg" bringt bereits zum Ausdruck, wie Wagners Dichtung zwei Stoffkreise verbindet, deren Überlieferung getrennt erfolgte. Die Figur des Minnesängers ist historisch verbürgt und seine Episoden sind mit dem "Tannhäuserlied" seit 1520 belegt. Musikalisch ist der Gegensatz von Diatonik und Chromatik Symbol für verschiedene Welten. Wagner revidierte das ursprünglich 1845 vollendete Werk 1847 unter anderem mit einem geänderten Schluß und bearbeitete die Oper nochmals für eine Pariser Inzenierung 1861 (die hier vorliegende "Pariser Fassung" mit Erweiterungen).David Aldens Neuinszenierung der Bayerischen Staatsoper am Nationaletheater in München, die am 6. Juli 1994 im Rahmen der Opernfestspiele Premiere hatte, wurde von Publikum und Fachpresse als Meilenstein zeitgemäßer Wagner-Rezeption gefeiert. Zubin Mehta dirigierte eine ebenso konzentrierte wie verzaubernde Musik.
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    “Lulu” ist Alban Bergs zweite, aber unvollendete Oper, die am 2. Juni 1937 in Zürich als Fragment posthum uraufgeführt wurde. Die skandalöse Geschichte der männermordenden und verführerischen Lulu basiert auf den Tragödien “Die Büchse der Pandora” und “Erdgeist” von Frank Wedekind, aus denen Alban Berg sein Opernlibretto entwickelte. Nach seinem Tod blieb das Werk zunächst unberührt, erst in den 1970er Jahren konnte der 3. Akt der Oper von Friedrich Cerha mit Hilfe der Skizzen des verstorbenen Komponisten fertig gestellt werden. Aufgrund des brisanten Inhalts und der übermäßig schwierigen Gesangsparts wurde “Lulu” nur selten aufgeführt, in Österreich erstmals sogar erst 25 Jahre nach der Uraufführung. Ihre Aufzeichnung liegt nun auf DVD vor.Evelyn Lear, schon damals ein gefeierter Star, singt die Rolle der Lulu auf solch atemberaubende Weise, dass ihre Kollegin Elisabeth Schwarzkopf ihre Darstellung in Wien als “eine der bedeutsamsten weltweit” bezeichnet. An ihrer Seite sind der deutsche Bariton Paul Schöffler und der lyrische Tenor Rudolf Schock in den Rollen des Dr. Schön und seines Sohnes Alwa zu erleben. Karl Böhm dirigierte die Wiener Symphoniker bei der österreichischen Premiere, bei der der junge Otto Schenk sowohl die Bühnen- als auch Videoregie übernahm.
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    Carl Maria von Weber komponierte die „Missa Sancta No. 1“ anlässlich des Namenstages von König Friedrich August I. von Sachsen. Weber persönlich dirigierte 1818 die Premiere in der Dresdner Hofkirche. Da er zur selben Zeit die Arbeit an seinem „Freischütz“ begonnen hatte, bekam die Messe den Beinamen „Freischützmesse“.Mehr als 250 Jahre später wird das selten aufgeführte Werk in der Basilika Waldsassen gespielt. Horst Stein, langjähriger musikalischer Leiter der Bamberger Symphoniker und berühmt für seine Arbeit bei den Bayreuther Festspielen, dirigiert eine erstklassige Besetzung mit den Solisten Krisztina Laki, Marga Schiml, Josef Protschka und Jan-Hendrik Rootering.Arthaus Musik präsentiert die Aufführung von Haydns „Missa Sanctae Caeciliae“, live aus der Basilika Ottobeuren unter der musikalischen Leitung von Rafael Kubelík. Das Werk ist eines der Highlights der großartigen Kubelík-Ära. Unter seiner Leitung wurde das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zu einem der weltbesten Haydn-Orchester. Das Orchester hatte die barocke Basilika in Ottobeuren als den perfekten Schauplatz für sakrales und romantisches Repertoire auserkoren. Seine Konzerte dort erfreuten sich großer Beliebtheit und hinterließen, bei denen, die sie live erleben konnten, einen bleibenden Eindruck.
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    Die über ein halbes Jahrhundert andauernde Freundschaft und musikalische Zusammenarbeit zwischen Daniel Barenboim und dem 2016 verstorbenen, französischen Komponisten und Dirigenten Pierre Boulez fußte von Anfang an auf höchstem gegenseitigen Respekt und bemerkenswerter künstlerischer Wertschätzung. Als die beiden 1964 zum ersten Mal zusammenarbeiteten, entfachte Boulez¿ grenzenlose Hingabe zur klassischen Avantgarde des 20. Jahrhunderts in dem jungen Daniel Barenboim eine bis heute andauernde Faszination für die zweite Wiener Schule und neue Musik im Allgemeinen.Umso weniger erstaunt es dann, dass Daniel Barenboim Boulez 2007 als einzigem fremden Dirigenten gestattet hat, das von Barenboim initiierte West-Eastern Divan Orchestra zu leiten und nun, zehn Jahre später, im Gedenken an seinen mittlerweile verstorbenen Freund, einen Kammermusiksaal in der Barenboim-Said Akademie nach Pierre Boulez benennt sowie auf Deutsche Grammophon eine "Hommage à Boulez" veröffentlicht.Das aus zwei CDs bestehende Album enthält 2012 bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall aufgezeichnete Werke von Boulez, sowie eine von Boulez selbst in der Staatsoper Unter den Linden dirigierte Einspielung weiterer Stücke des französischen Komponisten.
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    Deutsche Grammophon präsentiert zwei Schubert-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Claudio Abbado. Dabei handelt es sich um die Wiederentdeckung eines bisher unveröffentlichten Live-Mitschnitts aus dem Jahr 1971. Abbados lange und ehrwürdige Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern begann 1966, als er Karajans Einladung folgend das Spitzenorchester zum ersten Mal dirigierte. Die Orchestermitglieder waren von der Leistung des jungen Musikdirektors der Scala so beeindruckt, dass sie ihn dazu aufforderten, in der nächsten Saison eines ihrer Abonnementkonzerte zu dirigieren. Das Konzert wurde vom Österreichischen Rundfunk am Pfingstmontag, den 31. Mai 1971, im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins aufgezeichnet. Jedoch geriet die Aufnahme in Vergessenheit, bis sie bei den Vorbereitungen für das 175-jährige Jubiläum des Orchesters wiederentdeckt und zur späteren Veröffentlichung ausgewählt wurde. Das Programm des Konzertes mit den Wiener Philharmonikern umfasste sowohl Schuberts "Unvollendete", als auch dessen 5. Symphonie. Abgerundet wird die Ausgabe durch ein 20-seitiges Booklet mit einem neuen Essay von Wolfgang Stähr und einer Würdigung von Prof. Dr. Clemens Hellsberg, dem Vorsitzenden der Wiener Philharmoniker von 1997 bis 2017.
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    "Immer wenn ich nach Tanglewood zurückkehre, bin ich von nostalgischen Gefühlen erfüllt. Im Sommer 1972 jedoch hatte ich eine besonders lebhafte Erinnerung daran, wie Koussevitzky die Brahms Sinfonien dirigierte, die er so sehr geliebt hatte." Leonard Bernstein begann seine Dirigenten-Karriere 1940 in Tanglewood als Schüler des Gründers dieser Proben-, Konzert- und Festivalstätte, Serge Koussevitzky. Hier in Tanglewood, seit 1937 das Sommerdomizil des Boston Symphony Orchestra, begegnen wir Bernstein 1972 als Dirigent der Brahms Sinfonien Nr. 2 und Nr. 4, die er mit all der Leidenschaft und dem Einsatz erfüllt, die ihn weltberühmt gemacht haben.
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    Drei Generationen originär tschechischer Musik des 20. Jahrhunderts präsentiert das Suk Kammerorchester Prag auf dieser verdienstvollen Wiederveröffentlichung. Janacek, Martinu und Kalabis stehen auf dem Programm. Die Digitalaufnahme aus dem Jahr 1988 ist außerdem eine der letzten, die Josef Vlach, der langjährige künstlerische Leiter des Ensembles, kurz vor seinem Tod dirigierte, und somit in mehrfacher Hinsicht ein ganz besonderes musikalisches Vermächtnis.
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    Domenico Cimarosas erfolgreiches Werk „Die heimliche Ehe“ gehört eigentlich zu seinen bekanntesten Opern und doch ist sie, wie viele seiner anderen Kompositionen, so unbekannt. Am Abend der Uraufführung in Wien am 7. Februar 1792 musste sie auf Befehl des Kaisers Leopold II. sogar komplett wiederholt werden. Lorin Maazel führte in seiner ersten Spielzeit als Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin die selten gespielte Oper am 23. November 1965 in der Inszenierung von Rudolf Sellner auf. In der 100-jährigen Geschichte des Deutschen Opernhauses Berlin war es die erste und einzige Produktion von Cimarosas Oper. Maazel dirigierte sie selber und führte somit die Tradition Bruno Walters fort, der sich ebenfalls nicht nur der „großen“ Stücke annahm, sondern auch unbekannte und vermeintlich leichte Werke auf den Spielplan setzte. Für die sechs Hauptrollen der 1967 aufgezeichneten Produktion verpflichtete die Deutsche Oper ihr eigenes Ensemble: Josef Greindl (Geronimo), Erika Köth (Carolina), Lisa Otto (Elisetta), Patricia Johnson (Fidalma), Barry McDaniel (Graf Robinsone) und Donald Grobe (Paolino).
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    Neben Figaro und Die Zauberflöte gehört Così fan tutte bei den Salzburger Festspielen zu den drei meist gespieltesten Werken aus Mozarts umfassendem Opernschaffen, wenngleich dieses Werk lange umstritten war und erst im 20. Jahrhundert als ebenbürtiges Meisterwerk anerkannt wurde. Nachdem Karl Böhm 1981 verstorben war, er jedoch jahrelang die Così fan tutte-Aufführungen bei den Salzburger Festspielen in verschiedenen Inszenierungen leitete, musste ein neuer Dirigent gefunden werden. Riccardo Muti trat seine Nachfolge an und dirigierte 1982 erstmals eine Mozart-Oper. Hervorragend lässt er Mozarts Partitur erklingen und findet dabei zu einer wunderbaren Balance von Ernst und Heiterkeit, von Tiefe des Gefühls und mediterraner Leichtigkeit. Der deutsche Regisseur Michael Hampe wurde mit der Neuinszenierung des Werks beauftragt. Internationale Kritiker würdigten die kluge Deutung, die ästhetische Qualität der Inszenierung und Mutis Souveränität im Umgang mit der Musik von Mozart.
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    Unter den zahlreichen Einspielungen von Carl Orffs "Carmina burana" gibt es eine einzige, die alle anderen überragt, was ihre musikalische Qualität wie auch ihre Authentizität anbetrifft: der Komponist selbst stand im ständigen Kontakt mit Kurt Eichhorn, der mit solch herausragenden Interpreten wie Lucia Popp, Hermann Prey und John van Kesteren seine inzwischen legendäre Einspielung dirigierte. Doch es war nicht allein die Schallplatte, die überzeugte, sondern auch die schillernde Bilderwelt, die der unvergessene Regisseur Jean-Pierre Ponnelle in seiner Filmversion den Orffschen Rhythmen und Melodien unterlegte. Der berühmte Film, bei dessen Dreharbeiten Orff in den Münchner Bavaria-Studios anwesend war, wird jetzt erstmals auf DVD vorgelegt: in einer mit der neuesten 24/96-Technik von den originalen Bändern remasterten Audiofassung und in digitaler 5.1-Kanal-Videotechnik im Surround-Klang. Als zusätzliche Features bietet die DVD ein Interview mit dem Komponisten Carl Orff. Der berühmte Film, bei dessen Dreharbeiten Orff in den Münchner Bavaria-Studios anwesend war, wird jetzt erstmals auf DVD vorgelegt: Jetzt hat der Endverbraucher erstmalig die Möglichkeit die Verfilmung im hochaufgelösten Tonformat (Stereo: 96 / 24KHz) oder wahlweise im Dolby Digital 5.1 Surroundsound mit optimaler Bildqualität zu geniessen!
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