43 Results for : lapidar

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    Hören Sie in diesem Audiomagazin alle Beiträge zum Schwerpunktthema 'Neue Arbeit': Gute Arbeit: 'Die neue Arbeit ist längst da. Wir suchen nach einem Sinn, einer Kultur, einem Rahmen für etwas, das bereits Realität geworden ist.' Für Wolf Lotter liegt darin der Grund für ein weitverbreitetes Unbehagen. In seinem Essay beschreibt er, was im digitalen Zeitalter 'Gute Arbeit' ausmacht. Ich muss den Impuls setzen, sonst glaubt mir das keiner: 'Ich muss den Impuls setzen, sonst glaubt mir das keiner'. So lapidar begründet Günther Schuh, Professor an der TU Aachen, seinen Schritt von der Lehre zum Fabrikanten. Sein Ziel: der Autoindustrie vorzumachen, wie man günstige Elektromobile baut. Ein Porträt von Andreas Molitor. Das Ende der Patriarchen: Martin Seibert hat sich als Chef seines Wiesbadener Softwareunternehmens abgeschafft und setzt seitdem konsequent auf agiles Management. Wohin das führt, beschreibt Lisa Goldmann in ihrer Fallstudie 'Das Ende der Patriarchen'. Alle mal mitdenken, bitte! Bei dem Wort Steuerkanzlei denkt man eher an Tradition als an moderne Unternehmenskultur. Ein Berliner Vertreter der vermeintlich spröden Zunft macht vor, was der Abschied von Routinen bewirken kann. Sein Motto lautet: 'Alle mal mitdenken, bitte!' Anika Kreller hat ihn besucht. Maßschneiderei in der Fabrik: Industrie 4.0 ist als Zukunftsprojekt in aller Munde. Bei dem schwäbischen Reinigungsgerätehersteller Kärcher kann man heute schon erfahren, wie digitale Produktion funktioniert und was das für die Mitarbeiter bedeutet. Christoph Koch beschreibt den Vorreiter unter dem Titel 'Maßschneiderei in der Fabrik'. 10 Minuten für eine E-Mail, 30 für eine Rechnung: Bürotätigkeit in deutschen Konzernen wird inzwischen wie Fabrikarbeit organisiert. Die Angestellten haben vielerorts '10 Minuten für eine E-Mail, 30 für eine Rechnung'. Wie s
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    Drei Jahre nach seinem Rücktritt als Pfarrer und seinem Bestsellererfolg meldet sich Thomas Frings wieder zu Wort. Er schreibt über sein Suchen und sein Zweifeln, sein Ringen um eine Vorstellung von Gott, die herausfordert und Mut braucht. Er zeigt einen Glauben, der Gott ernst nimmt und ohne den die Kirche nicht überleben wird. Thomas Frings ist davon überzeugt, dass nur solch ein Glaube trägt und das Fundament von allem ist, was Kirche ausmacht - egal, um welche Konfession es sich handelt.Der Priester stellt sich den Fragen, warum er glaubt, was er glaubt und wie er glaubt. "Es soll um das gehen, das jenseits von kirchlichen Strukturen und publikumswirksamen Dauerbrennern liegt. Um den, die, das oder was, das als Gott bezeichnet wird." Er beschreibt nicht die Lehre der Kirche, sondern die Entwicklung seines persönlichen Glaubens, der zwar in der Kirche stattfindet, nicht aber identisch mit ihr ist. Dabei geht er von zwei persönlichen Kernerfahrungen aus:Als er in höchster Lebensgefahr schwebt, betet er nicht zu Gott. Denn an einen Gott, der so in das Leben eingreift, kann er nicht glauben - und will er auch nicht glauben. Er hat nicht gebetet, weil Gott so nicht funktioniert, weil Gott kein "Automaten-Gott" ist, sondern weiter, größer, umfassender. Doch mit dieser Feststellung lässt es Frings nicht bewenden, er will konkreter und tiefer zum Kern des Gottesglauben. Er kritisiert, dass das Gottesbild heute oft als etwas Nebensächliches gesehen wird, andere Probleme in der Kirche dringender scheinen - doch genau das Gegenteil der Fall ist. Die Krise der Kirche, ohne die anderen Probleme zu relativieren, ist zu einem großen Teil auch Krise des einzelnen Glaubenden und oft eine Krise der Gottbeziehung. Eine Beziehung, die an falschen Vorstellungen krankt, die Gott und dem Glauben die Faszination, die Lebendigkeit und Vitalität nimmt.Diese Beziehung ist eine Beziehung, die nicht einfach vom Himmel fällt. Klingt abgedroschen und lapidar, doch was das konkret bedeutet, wie sehr das brennen kann, das hat Thomas Frings selbst erfahren: Trotz katholischer Prägung, trotz Ausbildung im Priesterseminar, trotz Theologiestudiums, stand er nach der Priesterweihe vor dem Nichts. Er realisierte, dass er kaum eine Beziehung zu Gott aufgebaut hatte. Er sagt ganz offen: "Die Lehre der Kirche war mir durch den Kopf gegangen, nicht aber durchs Herz, denn ich hatte mich mehr an meine Kirche gebunden, als dass ich eine Beziehung mit Gott eingegangen wäre." Er wollte Priester werden und war es nun, doch er hatte keine Vorstellung davon, was es eigentlich heißt, Priester zu sein. Drei Monate nach seiner Priesterweihe stellt er seinem geistlichen Begleiter deshalb die Frage: "Was mache ich mit dem Rest meines Lebens?" Vermeintlich am Ziel angekommen, stand er vor dem Nichts. Doch diese Erfahrung hat ihn zu einem suchenden Menschen gemacht.Thomas Frings geht es um strukturelle Probleme in der Kirche, die Rolle des Priesters, überkommene Vorstellungen und falsche Bilder. Es geht ihm darum, wie man heute Glauben leben soll und wie man Menschen für das Evangelium begeistern kann. Wie soll "Neuevangelisierung" oder "Evangelisierung", die alle fordern, aussehen? Das sind für ihn die Kernpunkte der zentralen Frage, ob und wie Kirche weiter bestehen wird - und was ihr Auftrag ist. Thomas Frings erzählt all das anhand von eigenen Erfahrungen und Beispielen und spricht offen und sehr ehrlich über seinen Weg - der andere inspirieren kann und noch lange nicht am Ende ist."Der neue Frings schürft tiefer"(Josef Bordat, https://jobosblog.wordpress.com)
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    We are hunters - We are prey - We are hungry - Night and day (For Another Day)7 Jahre lang gab es kein neues Seabound Album. Die Band verschwand nach dem hochgelobten dritten Studioalbum Double-Crosser regelrecht in der Versenkung. Dafür gab es jedoch Gründe, denn Keyboarder Martin Vorbrodt zog in der Zeit in die USA und baute sich dort nach dem Ende seines Studiums eine neue Existenz auf, während sich Sänger Frank Spinath auf seine Seitenprojekte Edge Of Dawn und Ghost & Writer konzentrierte. Vor zwei Jahren begannen Seabound aber eine transatlantische Kollaboration, und erste Trackveröffentlichungen auf den Dependence Labelkopplungen ließen aufhorchen. Nun ist das Album fertig geworden, und es erfüllt die Erwartungen im besten Sinne. Es ist ein Seabound Album geworden, meint Sänger Frank Spinath lapidar dazu. Musikalisch gewohnt abwechslungsreich zwischen sphärisch-kühl und pulsierender Kraft und Wärme ist Speak In Storms ein Album, das keinen Vorbildern nacheifert, sondern sich selbst zum Maßstab macht. Wer befürchtet hatte, dass die Band geschwächt aus der langen Stillephase zurückkehrt darf sich erfreulicherweise getäuscht sehen. Speak In Storms zeugt von einer elektronischen Reife und einer elektronischen Kraft, die sich aus den hypnotischen Vocals und den meist zurückgenommenen Arrangements erst allmählich bildet, aber dann zunehmend an Intensität und Energie gewinnt. Das transatlantische Arrangement hat der Band Seabound nicht geschadet. TRACKS: 1. For Life 2. Contraband 3. For Another Day 4. Liberty Rose 5. A Grown Man 6. Everything 7. Lair 8. The Escape 9. Nothing But Love 10. Black Feathers
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