62 Results for : punkband

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    »Ein furioser Roman über das Erwachsenwerden im toten Winkel der Gesellschaft und eine kalte Dusche für lauwarmes Erzählen.« Arno Frank.Eine Punkband in der Pfälzischen Provinz der Neunzigerjahre - was kann da schon schiefgehen? In seinem unverwechselbaren Ton schreibt Tijan Sila einen humorvoll wilden, zarten Roman über die identitätsstiftende Kraft von Subkulturen. 1998, inmitten der Baseballschlägerjahre, gründet der 18-jährige Gansi mit seinen Freunden in der Kleinstadt Calvusberg die Punkband Pur Jus. Während es seinen Eltern, die vor vielen Jahren aus Bosnien nach Deutschland gekommen sind, lieber wäre, würde er wie sein älterer Bruder Predrag Chirurg werden und in eine Villa am Heidelberger Neckarufer ziehen, veranstaltet er Radau im heimischen Club Fiasko, tourt durch das tief gespaltene Land vom blitzsauberen Jugendzentrum in Freiburg zum besetzten Haus in Heidenau, lässt sich von einem Fascho die Lippe spalten und von der finsteren Gitarristin Ursel das Herzbrechen. Dann trifft er Katja, die in »Texas« lebt, einem Viertel in Calvusberg, das sogar die Punks fürchten. Sie lernt fürs Abi, ist sehr für gewaltfreie Konfliktlösung und hört lieber Madonna statt Buzzcocks. Gansi ist bis zur geföhnten und blondierten Haartolle verliebt in sie. Alles scheint perfekt - doch bald sind es nicht mehr nur die omnipräsenten Nazis, die für Pur Jus zur Gefahr werden. Tijan Sila führt die Leserinnen ins Herz einer Szene, die er sehr gut kennt: Er zog in den Neunzigerjahren selbst mit seiner Punkband Atlas Lanze durch Deutschland und hat gerade mit seiner neuen Band Korrekte Drinks eine Single aufgenommen.
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    Schleimkeim war die einflussreichste Punkband der DDR. Die Biografie ihres Sängers Dieter »Otze« Ehrlich liest sich abenteuerlicher als jeder Roman. Sie spiegelt die ganze innere Zerrissenheit eines unangepassten Charakters in einem autoritären Staat wider. 1980 gründete Otze zusammen mit seinem Bruder Klaus in Erfurt die Punkband Schleimkeim. Es kam zu wenigen, aber legendären Auftritten, begleitet von Skandalen und Gefängnisaufenthalten. Nachdem Otze 1998 seinen Vater mit einer Axt erschlagen hatte, wurde er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, wo er 2005 unter ungeklärten Umständen ums Leben kam. Frank Willmann und Anne Hahn haben Dutzende von Zeitzeugen interviewt, Bandmitglieder, Freunde, Musikerkollegen, Pfarrer, Sozialarbeiter. Sie zeichnen ein vielschichtiges und ungeschöntes Bild dieses außergewöhnlichen Musikers und Menschen und liefern somit auch ein Stück DDR-Geschichte von innen. Dabei erfährt man viel über die oppositionelle Szene der DDR, den von Repressionen geprägten Alltag und die Versuche der Kirche, der Gegenkultur einen Raum zu geben. Die Punk- und Underground- Bewegung der DDR wird anhand dieser ebenso aufregenden wie zum Teil katastrophalen Lebensgeschichte greifbar.
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    "Pop ist tot", das war die glorreichste, lauteste, leidenschaftlichste Punkband der Welt in der österreichischen Provinz der Neunziger. Die ehemaligen Bandmitglieder zehren heute noch von ihren Erinnerungen an den Lärm, die Drogen, den Spaß und das jugendliche Gefühl der Unsterblichkeit. Die einen kämpfen sich durch den grauen Alltag ihrer spießbürgerlichen Existenz, die anderen bekommen ihr Leben nicht auf die Reihe. Bei der erstbesten Gelegenheit fliehen sie auf Teufel komm raus in eine Reunion-Tour quer durch das Land. Dass das in ihrem Alter nicht gutgehen kann, liegt auf der Hand... Thomas Mulitzer kapert die Roadmovie-Form, spielt den Mythos Punkband laut und dreckig, verzerrt jedes einzelne jaulende Klischee und zertrümmert es in kleine Splitter. Ein bitterernster und zum Brüllen komischer Roman über die grenzenlose Freiheit, das Ende der Naivität und natürlich über die beste Musik!"Nie gab es einen schöneren Klang auf der Welt als den krachenden Akkord einer E-Gitarre über dem treibenden Beat eines Schlagzeugs und einem wummernden Bass. Wir waren Helden. Ruhestörer. Krawallmacher, Schreihälse, lärmende Heiden. Würgeengel der Besinnlichkeit."
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    Die KATAPULT-Geschichte als Roman von Gründer Benjamin FredrichWie konnte ich mit 20.000 Euro Schulden ein Magazin gerade in Greifswald gründen? Inwiefern haben mir Ulli die Eule und Ingo dabei geholfen? Mit welchem Bein trete ich Autofahrern mindestens einen Seitenspiegel ab, wenn die mich blöd anhupen? Welche krummen Angebote aus der Verlagswelt haben wir schon alle bekommen und welche Kackfirmen gibt es neben Hoffmann und Campe noch? Warum habe ich 2014 niemanden gefunden, der bei KATAPULT mitmachen wollte, als noch nicht feststand, ob es eine Punkband oder ein Magazin wird? Und wie ist es dazu gekommen, dass wir heute mehrere Dutzend Festangestellte in der Redaktion haben, von denen fast keiner ein richtig fettes Arschloch ist?
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    Ein Beitrag aus der Oktoberausgabe der brand eins zum Schwerpunkt "Erfolg".Am 3. Juli 1971 wird Jim Morrison, Sänger der US-Rockgruppe The Doors, tot in der Badewanne eines Pariser Nobelhotels gefunden. Die Diagnose des Notarztes: Herzinfarkt. Jim Morrison ist zu diesem Zeitpunkt 27 Jahre alt. Seine Freundin Pamela Courson kümmert sich gewissenhaft um die Bestattung. Vielleicht zu gewissenhaft. Drei Tage später ist Morrison bereits unter der Erde, ohne Autopsie oder Leichenschau. Seine Eltern erfahren von dem Tod ihres Sohnes erst einige Tage später aus die Medien. Das bietet der Öffentlichkeit bis heute viel Raum für Diskussion und Spekulation. Neben den Versionen von Selbstmord und Mord ist die gängigste Hypothese, dass der drogenabhängige Morrison eine Dosis puren Heroins seiner Freundin fälschlicherweise für Kokain hielt und schnupfte. Warum es eine Hypothese bleiben wird? Pamela Courson starb drei Jahre nach Morrison an einer Überdosis Heroin. Ebenfalls mit 27 Jahren. Es ist ein bizarres, wenig bekanntes Phänomen: Überdurchschnittlich viele Rockmusiker sterben mit 27 Jahren. Während ihre Todesrate in allen anderen Altersgruppen durchschnittlich ist, bekommt die statistische Kurve zwischen dem 26. und 28. Lebensjahr eine dicke Beule. Zu den Toten gehören Stars wie Jimi Hendrix, Janis Joplin oder Kurt Cobain, Geheimtipps wie der Jazz-Sänger Jesse Belvin oder Dennes Boon, Frontmann der Kult-Punkband The Minutemen sowie etliche Musiker aus der zweiten Reihe. Bei den Todesgründen dominieren auffällig Drogen, Selbstmord und Unfälle, bei denen Drogen im Spiel waren... deutsch. Anna Doubek, Gerhart Hinze. https://samples.audible.de/bk/brnd/061009/bk_brnd_061009_sample.mp3.
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    Für eine moderne Frau jenseits der dreißig steckt das Leben voller Fragen: Kann man jetzt noch eine Punkband gründen? Sind Viererbeziehungen nicht doch besser als Zweierbeziehungen? Wenn man dem Mann den Rücken krault, ist das schon unbezahlte Care-Arbeit? Muss man als Mutter Latte macchiato trinken, oder geht auch ein rotziger Filterkaffee? Muss man noch zelten, wenn man schon Geld hat? Und wann beginnt endlich die soziale Weltrevolution? Fragen, denen sich die Ich-Erzählerin gottlob nicht alleine stellen muss, sondern in Zwiegesprächen mit ihren wichtigsten Bezugspersonen. In 30 Geschichten treten auf: Ellas liebenswert-elegante Mutter, ihre überdrehte französischsprachige Cousine, eine blasierte Tante, die doch nicht ganz so verstorbene Urgroßmutter, eine Sextouristin aus Singapur in den Straßen von St. Pauli sowie eine munter-exzentrische Schar weiterer schlagfertiger Damen und der eine oder andere männliche Zaungast.
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    Campino im Oktober 2019 über Östro 430:Es war eine wilde Zeit in Düsseldorf, Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre. Ein besonderer Schlüsselmoment fiel auf einen Donnerstag, den 9.11.1978. Im Ratinger Hof spielte zum allerersten Mal eine Band aus dem von uns so bewunderten England: die Londoner Kultgruppe Wire!Zwei zusammengeschobene Billardtische dienten als Bühne, die Eintrittskarten waren mit Stempel versehene Bierdeckel. Jeder, aber auch wirklich jeder aus der Düsseldorfer Punkszene war an diesem Abend dabei. Und alle hatten dasselbe Gefühl: Hier passiert heute etwas ganz Großes! Bei diesem Konzert bin ich Martina von den späteren Östro 430 zum ersten Mal bewusst begegnet. Der Ratinger Hof platzte aus allen Nähten, wir waren wie Sardinen in der Dose aneinandergeklemmt. Ein Pogo tanzender Mob, der ständig hinfiel und sich gegenseitig wieder hochhalf. Unmittelbar vor mir: Martina in ihrem blau-weißen Ringel-T-Shirt. So lernten wir uns zwangsläufig in einer der vielleicht besten Nächte kennen, die der Hof je erlebt hat.Aber es ist immer so: Man blickt zurück in die Vergangenheit und wird sich erst durch die zeitliche Distanz darüber klar, was damals eigentlich passiert ist und welche Bedeutung die Geschehnisse für die Geschichte hatten. Zu der Zeit, als wir mittendrin im Strudel waren, war uns das alles nicht bewusst und wahrscheinlich auch egal. Für eine kurze Periode, von 1977 bis 1982, war Düsseldorf der perfekte Ort. Künstler und Punks trafen im Ratinger Hof aufeinander, hatten ein gemeinsames Zuhause und inspirierten sich gegenseitig. Alles war im Aufbruch, alles möglich. Imi Knoebel, Jörg Immendorf, Blinky Palermo und viele andere kehrten ein und aus, genau wie die Jungs von Male, S.Y.P.H. und Mittagspause; Letztere hatten im Hof sogar ihren Proberaum.Es war die Offenheit dieser Szene, die eine riesige Bandbreite ? sowohl in der Musik als auch bei den Texten ? erlaubte und in der sich trotzdem alle als Teil derselben gemeinsamen Bewegung fühlten. Der Plan, DAF, der KFC und wie sie alle hießen. In diesem Umfeld hatten Östro 430 ihren festen Platz. 1979 gegründet, gehörten sie zum zweiten Schwung an Bands der hiesigen Punkszene. Dass sie eine Punkband waren, daran gab es keinen Zweifel, auch aus ihrem Selbstverständnis heraus.Ihren ersten Auftritt hatten sie am 3. Mai 1980 im Okie Dokie in Neuss auf dem sogenannten ?Schmier?-Festival. Das ?Schmier? war ein Punk-Fanzine, das nichts mit der ?Neuen Deutschen Welle? zu tun haben wollte. Das war auch an den auftretenden Bands zu erkennen: Der KFC, EA80, die Clox aus Dortmund, VD und wir von ZK waren unter anderem dabei. Es war ein lustiger, chaotischer Abend, und Östro haben ihre Sache gut gemacht inmitten der meist erfahreneren Bands. Sie waren auf eine gute Art selbstsicher und frech und hatten so eine Power, dass es gar keine E-Gitarren brauchte, um die Kids zum Pogen zu bringen. Vier junge Frauen standen auf der Bühne und ballerten einfach los. An diesem Abend sind sie wohl den Fehlfarben aufgefallen, die sie daraufhin einluden, mit ihnen zusammen auf Tournee zu gehen. So wurden Östro 430 sehr schnell überregional bekannt. Die Besetzung alleine war schon auffällig: keine Gitarren, dafür Saxophon, Keyboard, Bass und Schlagzeug.Diese Kombination ergab einen völlig eigenen Sound, fernab von jedem Klischee. Dass die Band nur aus Frauen bestand, war zu der damaligen Zeit eine Besonderheit, selbst in der Punkszene. Aus Zürich kam die Band Kleenex, in Berlin gab es Malaria, in London natürlich die genialen Slits und die Raincoats, aber dann wurde es auch schon eng. Die Tatsache, eine reine Frauenband zu sein, hatte teilweise Vorteile, aber auch krasse Nachteile. Östro wurden zwar viel häufiger für Konzerte gebucht als manch andere männliche Band aus der Szene, aber es gab dabei auch irre Missverständnisse: Frauenbuchläden und Lesben-Cafe?s buchten sie in der Annahme eine Feministinnengruppe präsentieren zu können, und kamen dann mit der Punk-Attitüde von Martina & Co. so gar nicht klar. Das hatte man sich anders vorgestellt. Noch schlimmer aber war das Publikum zum Beispiel beim Auftritt im Vorprogramm der Jürgen-Zeltinger-Band. Dumpfe Pöbeleien wie ?Ausziehen, ausziehen? waren Standard-Repertoire, aber Martina hatte immer das letzte Wort: ?Kannst du haben! Aber erst zeigst du selbst mal, was du hast!? war noch eines ihrer Friedensangebote, sie konnte definitiv auch anders. Die Mädchen waren ohnehin einen rauen Umgangston gewohnt; sie probten in Düsseldorf im Bunker vom Kirchplatz, zusammen in einem Raum mit den Jungs von VD, den Street-Punks der Szene. Im Nebenraum probte der KFC, regelmäßig fanden dort exzessive Partys statt ? da durfte man nicht zimperlich sein.Wenn ich ihre alten Platten heute höre, fällt mir auf, welche Vorreiterrolle für die heutige Gleichberechtigungsdebatte sie damals eigentlich innehatten. Sie waren mutig und provokativ und eine absolute Bereicherung nicht nur für Düsseldorf, sondern für die ganze (überwiegend von Männern dominierte) deutsche Musikszene. Ich bin froh, aus demselben ?Sumpf? wie Östro 430 zu kommen und sie ein Stück ihres Weges begleitet zu haben.Ein letzter Gedanke: Neulich hat mich Koljah, ein Rapper der Antilopen Gang, zu Hause besucht, und ich wollte unbedingt wissen, was er als 1980 noch gar nicht geborener Textspezialist heute zu den Liedern von Östro 430 sagt, sozusagen als unvoreingenommener Sachverständiger. Ich zitiere: ?Da ist ja alles voll von Slogans, die man auf T-Shirts drucken könnte! Vor allem finde ich bemerkenswert, wie offensiv und explizit es immer wieder um Sexualität aus der weiblichen Perspektive geht. Martina Weith hält nicht viel von blumiger Sprache, nimmt kein Blatt vor den Mund, und indem sie mit einer unverschämten Lässigkeit und Selbstverständlichkeit über ihre sexuelle Selbstbestimmung singt, betreibt sie gewissermaßen Feminismus, ohne sich Feminismus auf die Fahnen schreiben zu müssen oder zu wollen. Das kommt cool rüber, und es fehlt jegliches Anzeichen dieses biederen Beigeschmacks, der sich schnell ergibt, wenn dogmatisch versucht wird, sich an einer bestimmten politischen Thematik abzuarbeiten.?Ich wünschte, so ein Statement würde irgendwann einmal jemand über die Toten Hosen abgeben.
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    »Sich fügen heißt lügen.« Über 30 Jahre Punkrock und Revolte: Die legendäre Hamburger Band Slime erzählt ihre Geschichte, ungeschönt und aus erster Hand. Wegbegleiter und Bewunderer wie Campino, Jan Delay und Rocko Schamoni kommen mit persönlichen Anekdoten zu Wort. Ergänzt um bislang unveröffentlichtes Archivmaterial, entsteht das Porträt einer außergewöhnlichen Band und ihrer Zeit. Sie waren und sie sind Deutschlands radikalste Punkband. 1979 in Hamburg gegründet, richteten sich Slime mit Texten wie »Deutschland muss sterben« und »Wir wollen keine Bullenschweine« gegen den Staat, die Polizei, Faschismus und Kleinbürgerlichkeit und lieferten die Parolen für eine wachsende autonome Szene. Straßenschlachten mit Neonazis und Polizisten und die Beschlagnahmung des Albums Slime 1 förderten ihren Nimbus als Kämpfer gegen das System. Gleichzeitig wurde ihnen der kommerzielle Erfolg von Teilen der Punkszene zum Vorwurf gemacht. Dennoch stehen Slime bis heute sinnbildlich für den musikalischen Widerstand. Dieses Buch erzählt erstmals die ganze bewegte Geschichte der umstrittenen Band und ihres Umfelds: von Bandproben im Luftschutzbunker, von Hausbesetzungen in der Hamburger Hafenstraße, vom Aufstieg des FC St. Pauli vom Stadtteilklub zum gefeierten Kultverein, vom Ärger mit der Zensur und mit den Hells Angels.
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    Der erste deutschsprachige Skinhead-Roman, nicht von einem Journalisten oder Kinderbuchautor, sondern von einem Skinhead geschrieben.André Pilz, Jahrgang 1972, hält sich mit diversen Jobs über Wasser und ist Gitarrist einer Oi!-Punkband. Wenn André Pilz über den Skinhead "way of life", über Gewalt im Stadion, Stress mit Einwanderergangs oder Neonazis in der Szene schreibt, weiß er, worüber er spricht."Ein Leben lang der letzte Dreck. Ein Leben lang haben sie mich geschlagen und gedemütigt, und ich habe es regungslos hingenommen. Ein artiger, braver Junge. Doch irgendwann war irgendein Schlag zu viel, und ich habe begonnen, mit meinen Augen zu sehen, mit meinen Ohren zu hören, und meinen Verstand gebraucht. Ich habe gelernt. Und mir den Kopf geschoren und Euch den Krieg erklärt."Aber "No llores, mi querida - Weine nicht, mein Schatz" ist keine verkappte Autobiographie, kein Tagebuch, sondern ein erstklassiges, bis zur letzten Zeile superspannendes Stück Literatur."Gewalt ist die einzige Form von Achtung, die wir von Euch erzwingen können. Gewalt ist in Eurem Spiel nicht erlaubt, jedenfalls nicht die, die die Leute beim Einkaufen oder Spaß haben stören könnte. Aber wir, wir lieben sie. Nur die Gewalt auf der Straße und im Stadion schafft es, uns für kurze Zeit über Euch zu stellen. In dem Moment, wo es knallt, da spüren wir Eure Angst. Vor uns, den Glatzköpfen."
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    "California über alles", betitelt nach einem der größten Songs der Dead Kennedys, ist das erste umfassende Buch über eine der wichtigsten und einflussreichsten US-Punkbands. Es konzentriert sich auf die Gründungsphase der Band in der Szene von San Francisco bis zum Erscheinen des ersten Albums "Fresh Fruit For Rotting Vegetables" (1980) und dem Ausstieg des ersten Gründungsmitglieds, Drummer Ted, im Februar 1981. Autor Alex Ogg sprach dafür mit vielen Zeitzeugen. Das Buch enthält neben Artwork von Winston Smith, dem Hausgrafiker des bedeutenden Alternative-Tentacles-Labels, auch zahlreiche, teils bislang unveröffentlichte Fotos. Die Dead Kennedys waren zwischen 1979 und 1986 die prägendste Punkband der USA. Ihr Sänger Jello Biafra entwickelte sich schon früh zu einem engagierten, politisch sehr aktiven Intellektuellen, der sich mit Tipper Gore, der sich als Moralapostel gerierenden Gattin des später gefeierten US-Vizepräsidenten Al Gore, Gefechte wegen deren "Parental Advisory"-Jugendschutzkampagne lieferte.Das Dead-Kennedys-Debüt-Album "Fresh Fruit For Rotting Vegetables" taucht regelmäßig in den vorderen Rängen von Top-Listen der besten Platten aller Zeiten auf. Bis heute sind sie eine der beliebtesten US-Bands jener Jahre, gleichauf mit Black Flag, Bad Brains und Minor Threat. Der Rechtsstreit zwischen Jello Biafra und seinen ehemaligen Bandkollegen um das Jahr 2000 herum tat dem legendären Ruf der Band keinen Abbruch. Drei aus der alten Dead Kennedys-Besetzung spielen seitdem mit verschiedenen Gastsängern Konzerte. Biafra selbst ist bis heute als Künstler aktiv, zum einen mit seinen Spoken-Word-Auftritten, zum anderen mit wechselnden Begleitbands (u.a. Melvins, D.O.A., NoMeansNo) und seit einigen Jahren mit Jello Biafra & The Guantanamo School Of Medicine.
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