57 Results for : weilte
-
Die Gärten des antiken Roms
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 2,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Veranstaltung: Gärten-Spiegel der Seele und Orte poetologischer Reflexion, Sprache: Deutsch, Abstract: Wäre es nicht schön, könnten wir uns ein römisches Landgut oder ein großes Stadthaus zu Zeiten Kaiser Neros oder Trajans, Caesars oder Augustus´ an-schauen, indem wir durch die Mauern treten in ein Refugium aus Wasserspielen und Wegesystemen, Peristylien und Pergolen, Brücken, Brunnen und Blumen-meeren, Statuen und Skulpturen bestaunen, dabei die antike, mit den Düften des Weltreichs geschwängerte Luft tief einatmen, um bis hinab zu den Lungen die Bedeutung von rus in urbe, villa rustica, fundus oder hortus zu spüren?! Ein wunderschöner Traum - doch hätten wir zu dessen Realisierung 2000 Jahre früher leben müssen, und so erscheint es als ein Segen, daß uns durch Plinius d. J., einem römischen Staatsbeamten zu Zeiten Kaiser Trajans, ein beeindruckend klares und präzises Zeugnis antiker Gartenkunst hinterlassen ward - in Form von 247 essayartigen, zum Teil aber auch ganz persönlichen Briefen. Machen wir uns doch einmal auf zu einem Phantasiespaziergang und lassen uns führen - von Plinius d. J.. Ziehe ich mich in dieses Gartenhäuschen zurück, so ist mir, als ob ich gar nicht auf meinem Landsitz weilte, und ich habe an ihm meine besondere Freude an den Sauturnalien, wenn der übrige Teil des Hauses von dem ausgelassenen Lärm der Festtage widerhallt; denn so störe ich nicht die Unterhaltung meiner Leute noch sie mich bei meiner Arbeit. Das einzige, was dem Landhaus bei all seinen Vorteilen und Annehmlichkeiten abgeht, ist ein Springbrunnen; aber Brunnen oder vielmehr Quellen sind vorhanden, sie befinden sich knapp unter der Erdoberfläche." Wunsch und Ziel dieser Arbeit ist es, die Dinge hinter den prächtigen und üppigen Schilderungen darzustellen, Eckpunkte und Inhalt der antiken römischen Gartengestaltung herauszuarbeiten und dabei die Menschen nicht zu vergessen, die darüber erzählten, stolze Besitzer eines Landgutes, Schreiber, Politiker, Kaufleute, Zeugen und Nutzer ausgeklügelter Bewässerungssysteme und hektargroßer Blütenmeere.- Shop: buecher
- Price: 14.99 EUR excl. shipping
-
Rauch (eBook, ePUB)
Rauch ist ein Roman des Schriftstellers Iwan Turgenjew aus dem Jahre 1867. Der Roman beschreibt die Szene der russischen Kurgäste in Baden-Baden und berührt die politischen Reformen in Russland nach Abschaffung der Leibeigenschaft durch den Zaren Alexander II.. Turgenjew weilte selbst 1862 in Baden-Baden. 1992 wurde der Roman unter der Regie von Ajan Schachmaljewa verfilmt. Im Jahre 1862 kommt der russische Gutsbesitzer Litvinow auf dem Rückweg von einer mehrjährigen Europareise nach Baden-Baden. Hier will er seine Verlobte Tanja treffen. Doch die Ankunft Tanjas verzögert sich, weil ihre Tante erkrankt ist. Unerwartet begegnet Litvinow seiner Jugendliebe Irina. Diese hatte zehn Jahre zuvor ihre Verlobung mit ihm gelöst, um ihre Familie vor dem Ruin zu retten und ist nun mit dem wohlhabenden General Ramtirow verheiratet. Die Liebe Litvinows zu Irina erwacht erneut. Am russischen Baum, dem Treffpunkt der Russen in Baden-Baden, macht er die Bekanntschaft von Potugin, einem ehemaligen Diener Irinas, der sich mit seiner an Schwindsucht leidenden Stieftochter Nadja in dem Kurort aufhält. Von einem Bekannten wird er in den Kreis des politischen Visionärs Gubajew eingeführt. Litvinow und Irina beginnen eine Affaire, die von den anderen Kurgästen und auch von Irinas Mann nicht unbemerkt bleibt. Mit dem Eintreffen Tanjas und ihrer Tante ist Litvonow gezwungen, eine Entscheidung zu treffen. Er vereinbahrt mit Irina, gemeinsam zu fliehen, ohne Rücksicht auf die anderen Beteiligten. Potugin warnt Litvinow, rät ihm, bei seiner Verlobten zu bleiben und offenbart ihm, dass er selbst in Irina verliebt war und sie sein Leben zerstört habe. Tanja erkennt, dass Litvinow Irina liebt und löst die Verlobung. Sie kehrt mit ihrer Tante nach Russland zurück. Doch Irina weigert sich plötzlich, will einen Skandal vermeiden, ihre gesellschaftliche Stellung nicht gefährden. Sie schlägt Litvinow vor, sich eine Anstellung in Sankt Petersburg zu suchen und ihr Geliebter zu werden. Vor genau dieser Situation hat Potugin ihn gewarnt. Litvinow erkennt die Gefühlskälte und den Egoismus Irinas. Er kehrt auf sein Gut zurück. Einige Jahre später, auf der Beerdigung seines Vaters, trifft er Tanjas Tante wieder. Sie lädt ihn auf ihr Gut ein, auf dem Tanja die Kinder der ehemaligen Leibeigenen unterrichtet. Litvinow folgt der Einladung. Tanja verzeiht ihm, sie heiraten. Sie laden Potugin, der nach dem Tod Nadjas alt und allein in Sankt Petersburg wohnt, auf ihr Gut ein. Irina hat ihren Reichtum und ihre gesellschaftliche Stellung gewahrt, doch sie bleibt allein. Es handelt sich um eine aktualisierte Auflage! (14. Februar 2016)- Shop: buecher
- Price: 3.49 EUR excl. shipping
-
Rosemarie das Heidekind (eBook, ePUB)
Das hölzerne Schaf mit dem dicken Wollpelz war den Händen des kleinen Mädchens entglitten. Es lag auf der Erde. Eins der Vorderbeine war abgebrochen. Mit entsetztem Gesichtsausdruck schaute Rosemarie ihr Lieblingsspielzeug an. Sie wagte nicht, ihr Schäfchen aufzunehmen. Das kleine zierliche Mädchen stand mit herabhängenden Armen neben dem Spielzeug, das blasse Gesicht war vor Schreck noch weißer geworden. Die blauen Augen des Kindes füllten sich langsam mit Tränen. Schließlich kauerte Rosemarie neben dem zerbrochenen Tier nieder, barg das Lämmchen in ihrem Schoß und legte den blonden Kopf an das dichte grauweiße Fell. "O du arme, liebe Schnucke", sagte sie mit trauriger Stimme, "tut es dir weh?" Und als Rosemarie den Bauch des Tieres drückte und das Lämmchen ein klägliches "bäääh" hören ließ, flossen wieder die Tränen. "Schnucke - meine liebe Schnucke, die Tante macht dir das Beinchen wieder gesund. - Schnucke, komm, Tante Ella hilft dir." Rosemarie erhob sich, streichelte zärtlich das Fell des Tieres und schaute tiefbekümmert auf das zerbrochene Bein. Dann ging das vierjährige Mädchen hinaus in die Küche der kleinen Hamburger Wohnung, in der Tante Ella das Mittagessen bereitete. Rosemarie hielt ihr das Lämmchen hin. "Tante Ella, die Schnucke ist kaputt gegangen; sie hat ein Bein gebrochen. - Ach, Tante Ella, mach meine liebe Schnucke wieder heil!" Die Tante, Frau Ella Poppe, blickte das Tier an und lächelte auf das kleine Mädchen nieder. Sie sah es der Nichte an, wie groß deren Leid war und wollte gerne helfen. Rosemarie, das einzige Kind ihres Bruders, war ihr sehr ans Herz gewachsen. Fast drei Jahre lang weilte Rosemarie nun schon im Hause ihres Onkels Erich und der Tante Ella. Der Vater der kleinen Rosemarie hatte ihnen sein Töchterchen in treue Obhut gegeben. Wo hätte er damals, vor drei Jahren, das zarte Kind auch lassen sollen? Ihm, dem Maler Konrad Deste, war in seinem Heidehause kein langes Glück beschieden gewesen. Nur zwei Jahre lebte er dort mit seiner jungen, zarten Frau, bis ihnen eine Tochter geboren wurde. Sie hatten das Kind, das im Heidehause mitten in der Lüneburger Heide zur Welt gekommen war, Rosemarie getauft, weil Vater und Mutter die Rosen über alles liebten. Den ganzen Sommer über blühten die Rosen in ihrem Garten. "Rosemarie, unser Kind", sagte der glückliche Vater, als er zum ersten Male das Neugeborene in die Arme nahm. Aber die Mutter kränkelte, und als Rosemarie ein Jahr alt geworden war, riet der Arzt zu einem Aufenthalt ...- Shop: buecher
- Price: 2.99 EUR excl. shipping
-
Das Erbe der Druiden (eBook, ePUB)
Aus dem Kap. "Essäer": Mit den Druiden und Pythagoreern hatten die Essäer die eigenartige Organisation, das gemeinschaftliche Eigentum, eine lange Prüfungszeit, das strenge Schweigegebot, den bescheidenen Lebensgenuss, die weiße Festkleidung, den Glauben an die alleinige und allgütige Gottheit, die Vorliebe für die Kenntnis der Natur und ihrer Heilkräfte, sowie die Brüderlichkeit der Gesinnung gemein. Die Liebe zu den Kindern, die Erziehung zur Herzensgüte, die Ehrfurcht vor dem Alter und die Übung der Wohltätigkeit waren die praktischen Auswirkungen der essäischen Lehre, die wir in der Lehre und dem Leben Jesu wieder betätigt finden. Mehr Beachtung als die Therapeuten verdienten die Essäer, zumal verschiedene Gründe dafür sprechen, dass aus ihnen Johannes und Jesus hervorgingen. Zweifellos tragen die Reden Jesus, seine Lehre, seine Sitte, sein Charakter, seine Handlungen und sein Tod essäischen Charakter. Die Taufe war die Zeremonie bei der Einweihung in den Essäerbund. Johannes hat den zum Manne herangereiften Jesus getauft. Der Ritus in den ersten Christengemeinden, die gemeinsamen Mahle der Essäer und die Liebesmahle (Agapen) der Christen, sowie die Preisgabe irdischer Güter an die Gemeinschaft haben eine große Ähnlichkeit. Die Annahme, dass Jesus von seinem 12. bis zum 30. Jahre, also bis zu seinem öffentlichen Auftreten bei den Essäern weilte, scheint dadurch begründet zu sein, weil die Evangelien aus diesem Zeitraum nichts von Jesus wissen. Indem aber Jesus den ganzen moralischen Inhalt des Alten Testaments auf das Gebot zurückführte: Gott mit ganzem Herzen und seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben, umfasste er die essäische Liebe zu Gott und die Liebe zur Tugend. "Tue keinem Anderen, was du nicht willst, das dir geschehe. Das ist die ganze Lehre. Alles andere ist nur Kommentar dazu." "Wo es keine Menschen gibt, arbeite, um dich als Mensch zu zeigen." In seiner Lehre verkörpert sich der beste Inhalt der Gottes- und Sittenlehre älterer Religionen und Philosophen, losgelöst von einer rechthaberischen, unleidlichen Scholastik, förmlich geläutert in dem Feuer glühender Seelen, ausgestattet mit dem Trotz und der Kraft der Überredung volkstümlicher Vorstellungen. Die christliche Religion war weit entfernt, ein politisches Programm oder soziales System zu sein, sie hatte für den Staat wenig übrig, ihre Wegleitung sollte nach druidischem Beispiel durch Selbsterkenntnis und Selbstbestimmung zur Selbstbefreiung führen, ihr Zug war auf die Vollendung und Reinheit des Einzelnen gerichtet. Doch liegt hierin auch eine Vorbereitung, seine sozialen Aufgaben aufs beste zu erfüllen, indem sie den Hass verdammt, die Brüderlichkeit lehrt, die Gewalttätigkeit verwirft, das Recht auf Arbeit anerkennt, aber auch die Arbeit zur Pflicht macht. Inhaltsverzeichnis: An die Leser! Druiden. Pythagoräer. Essäer. Der Hirtenbrief unseres Herrn Jesu Christi. Das Kiliansevangelium. Heilige. Barden. Freimaurer. Benützte Schriften Erstveröffentlichung: 12. Aufl., 1926 2. E-Book-Auflage 2018 Umfang: ca. 290 Buchseiten- Shop: buecher
- Price: 1.10 EUR excl. shipping
-
Sophienlust - Die nächste Generation 3 - Familienroman (eBook, ePUB)
Endlich! Fabian Schöller durfte bislang immer nur seinen Urlaub in Sophienlust verbringen, weil seine Großmutter es wünschte, dass er ein teures Internat besuchte. Doch nun ist alles anders: Fabian kann selbst entscheiden, wo er künftig auf Dauer leben will. Natürlich in Sophienlust! Die Koffer sind schnell gepackt. Nur die kleine Ella ist traurig, ihren einzigen Freund im Internat zu verlieren. Dann kommt sie eben mit! Und Gero, ihr Hund, natürlich auch. Es ist eine fröhliche Gruppe voll gespannter Erwartungen, die Nick und Denise in Empfang nehmen ... Der See am Fuß des Hügels, auf dem der prachtvolle Bau des Internats stand, schimmerte in der Abendsonne in allen nur erdenklichen Farben. Zahlreiche Schüler, die ausnahmslos aus gut betuchten Familien stammten, hatten es sich auf der großzügigen Terrasse bequem gemacht. Es wurden Gespräche geführt, einige Kinder beschäftigten sich mit ihren Smartphones und wieder andere hatten ihre Nasen in interessante Bücher gesteckt. Die frühen Abendstunden gehörten für alle Schüler zu ihren Freizeiten, in denen sie keine Verpflichtungen hatten. Tagsüber gab es zahlreiche Programme und Angebote, und jeder Schüler war gehalten, sich daran zu beteiligen. Es gab die nahezu freie Wahl zwischen Reitunterricht, Tennis, Leichtathletik, Wassersport aller Art, der Teilnahme am Schulorchester, in einer Theatergruppe oder die Mitarbeit in einer Gruppe für künstlerisches Gestalten. Die Internatsleitung achtete streng darauf, dass jeder Schüler sich in irgendeiner Weise in die Gemeinschaft einbrachte. Aber persönliche Freizeit gehörte natürlich auch zum täglichen Dasein. Fabian Schöller, der etwas schmächtige, dreizehn Jahre alte Junge, hatte sich nicht auf der Terrasse eingefunden. Das tat er ohnehin recht selten. Zwar hatte er nichts gegen seine Mitschüler, aber es war ihm in den beinahe zwei Jahren, die er nun schon in diesem Internat weilte, nicht gelungen, eine gute Verbindung zu ihnen zu bekommen. Viele zeigten sich doch ein wenig überheblich, und mit dieser Charaktereigenschaft fand Fabian sich nicht zurecht. Da war ihm die kleine Ella Mareno schon lieber. Das zehn Jahre alte Mädchen stammte aus einem kleinen Ort am Bodensee. Dort hatten Ellas Eltern einen namhaften Bootsbaubetrieb besessen. Vor etwa einem Jahr waren sie nach Australien gereist, um dort an einer Regatta teilzunehmen. Obwohl es sich bei den beiden um erfahrene Segler gehandelt hatte, waren sie in einem Sturm, der während der Regatta aufgezogen war, gekentert und ums Leben gekommen. Ella, die über keine weiteren Verwandten verfügte, hatte einen Vormund bekommen, und der war der Ansicht gewesen, dass die Unterbringung in einem Nobelinternat in der Schweiz für das Mädchen von Vorteil sein könnte. Genauso wie Fabian hatte auch Ella zu den Mitschülern keine wirklich freundschaftlichen Kontakte knüpfen können. Das etwas schüchterne Mädchen fühlte sich in dem Internat einfach nicht wohl.- Shop: buecher
- Price: 2.49 EUR excl. shipping
-
Leni Behrendt Bestseller 32 - Liebesroman (eBook, ePUB)
Leni Behrendt nimmt längst den Rang eines Klassikers der Gegenwart ein. Mit großem Einfühlungsvermögen charakterisiert sie Land und Leute. Über allem steht die Liebe. Leni Behrendt entwickelt Frauenschicksale, wie sie eindrucksvoller nicht gestaltet werden können. Es war Feierabend. Auf dem riesigen Gelände der Gösterlinwerke quirlte es wie im Ameisenhaufen durcheinander. Später, nachdem der Menschenstrom sich verlaufen hatte, tauchten immer noch Nachzügler auf, zu denen zwei Auslandskorrespondentinnen gehörten, die in einem separaten Büro arbeiteten. Die ältere, ein Fräulein in den Vierzigern, gehörte seit fünf Jahren zum Betrieb. Sie war klein und zierlich, hatte ein intelligentes Gesicht, warme dunkle Augen und ging immer gut gekleidet. Ihre junge Begleiterin, rank und schlank gewachsen, mit strahlendblauen Augen in dem feingeschnittenen Gesicht und hellsonnigem Lockenhaar, lief federnden Schrittes neben der Kollegin her, wie sie es zweimal am Tage taten, den Weg zur Arbeitsstätte hin und zurück. Ihre Unterkunft hatten sie in einer Wohnung, die der Postratswitwe Thea Brock gehörte, die bei ihrer ausreichenden Pension nicht nötig hatte, Zimmer zu vermieten, hing so sehr an ihrer Wohnung, daß sie sich nach dem Tode des Gatten nicht von ihr trennen konnte. Da gab sie lieber zwei von den fünf Zimmern an berufstätige Damen ab. Fräulein Magdalene Ihlen hatte ihr Zimmer bald nach dem Tod des Postrats bezogen. Wenig später bekam sie als Zimmernachbarin eine Kunstgewerblerin, die jedoch nach einem knappen Jahr heiratete. Doch lange stand der behagliche Raum nicht leer. Magdalene gab ihrer Kollegin, die mit ihrem Quartier gar nicht zufrieden war, den guten Rat, sich um das freigewordene Zimmer zu bemühen. Das Mädchen tat's, sagte der wählerischen Dame zu und wurde in die Hausgemeinschaft aufgenommen, in der sie jetzt seit fast zwei Monaten weilte. Es war ein vornehmes Haus, das die Kolleginnen nun betraten. War zu einer Zeit erbaut, wo man weder an Raum noch erstklassigem Material zu geizen brauchte. Über eine läuferbelegte Treppe erreichten sie die erste Etage, wo ihnen die langjährige Hausangestellte Trine die Tür öffnete und den Finger auf den Mund legte. »Leise, meine Damen, die gnädige Frau hat Besuch - und zwar Frau Gösterlin«, meldete sie so hochachtungsvoll, als wäre Majestät persönlich zu Gast. Lachend sahen die beiden Untermieterinnen sich an und verschwanden in ihren Zimmern, während im Wohngemach die Hausherrin mit ihrem Gast ein geruhsames Kaffeestündchen hielt. Sie hatten sich ja auch viel zu sagen, die beiden Basen, die in dieser Stadt aufgewachsen waren und da auch ihre Ehepartner gefunden hatten, welche sie dann im Zwischenraum von einem Vierteljahr an den Tod hergeben mußten.- Shop: buecher
- Price: 2.49 EUR excl. shipping
-
Herbert Janssen (1892-1965)
Ab 1922 sang Janssen für mehr als 15 Jahre an der Berliner Staatsoper. Bald konnte er ein vielfältiges Repertoire vorweisen: u.a. Mozart (Graf, Figaro), viel Verdi (u.a. Conte di Luna, Troubadour, eine seiner Lieblingsrollen, Renato, Maskenball, Jago Otello) und Bizet (Escamillo in Carmen). Seit den 20ern kam auch Wagner hinzu, mit Auftritten in Zoppot, in den 30ern regelmäßig auch in Bayreuth. 1939-51 weilte Janssen in den USA und sang an der Metropolitan hauptsächlich Wagner.- Shop: odax
- Price: 15.96 EUR excl. shipping