19 Results for : artrock
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Gazpacho + Pure Reason Revolution - Double-Headliner-Show
Samstag, 9. April, Beginn 20 Uhr, Einlass 19 UhrNew Artrock meets Modern Prog ? zwei komplette Liveshows, die jeweils einzigen in 2022- Shop: Konzertkasse
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PENDRAGON - Love Over Fear - Tour 2022
Pendragon wurde 1978 gegründet und zu einem der Hauptakteure des englischen Prog-Rock-Revival der 1980er Jahre. Die Musik von Pendragon wird von dem emotionalen Gitarrenspiel und dem Gesang Nick Barretts beherrscht. Im Laufe der über 40-jährigen Bandgeschichte hat sich der Stil der Band stark verändert: Waren die ersten Alben noch deutlich vom Neo-Prog und Bands wie Marillion geprägt, so kamen im späteren Verlauf AOR- und New-Artrock-Einflüsse hinzu. Im Februar 2020 erschien ihr neues Studioalbum Love Over Fear, das auf der Tour dann live zu erleben ist.- Shop: Konzertkasse
- Price: 37.90 EUR excl. shipping
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PENDRAGON - Love Over Fear - Tour 2022
Pendragon wurde 1978 gegründet und zu einem der Hauptakteure des englischen Prog-Rock-Revival der 1980er Jahre. Die Musik von Pendragon wird von dem emotionalen Gitarrenspiel und dem Gesang Nick Barretts beherrscht. Im Laufe der über 40-jährigen Bandgeschichte hat sich der Stil der Band stark verändert: Waren die ersten Alben noch deutlich vom Neo-Prog und Bands wie Marillion geprägt, so kamen im späteren Verlauf AOR- und New-Artrock-Einflüsse hinzu. Im Februar 2020 erschien ihr neues Studioalbum Love Over Fear, das auf der Tour dann live zu erleben ist.- Shop: Konzertkasse
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Art Rock Party: T (+band) & Strange Engine
Seit THOMAS ?T? THIELEN 2018 vom Eclipsed zum Frontmann der Allstar Band gekürt wurde, hat sich viel getan: 19 Jahren Pause endeten, und der ?Mastermind des Avantgarde Pop? (Musikexpress) wieder live mit Band! Nach ?Solipsystemology?, immerhin Nr1 diverser Indiecharts, kommt er mit ?Pareidoliving?, das von der Fachpresse weithin als sein bestes Album bezeichnet wird, nach triumphalen Gigs u.a. mit Nick Mason, Steve Rothery und IQ wieder ins Rind: ?Der deutsche Steven Wilson, nur besser? präsentiert sich mit neuer Band, neuem Programm und der ein oder anderen Überraschung am Rande.Nach t wird STRANGE ENGINE - vielleicht Deutschlands überzeugendste Marillion Tribute Band - den ArtRock-Abend endgültig zur Party machen. Da sie dieses Mal einen Fokus auf die Longtracks der Engländer legen wollen, dürften Strange Engine auch die hintersten Winkel der Zuschauerherzen im Sturm erobern und die kommenden Marillion-Konzerte perfekt ergänzen. Eine aufwändige Videoshow ist geplant, so dass das Konzert umso eindrucksvoller geraten dürfte.Not to be missed: ?Der beste Film, den Sie dieses Jahr hören werden? (Musikexpress über t) und The Very Best of Marillion - viel besser kann ein Abend kaum laufen.- Shop: Konzertkasse
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RPWL ? ?Best of?
Kaum zu glauben, aber wahr: RPWL, die feinsinnigen Artrocker aus Freising gehen bereits in ihr zweiundzwanzigstes Bestehungsjahr seit ihrem Debutalbum ?God Has Failed? aus dem Jahr 2000. Was anfangs als reines Spaßprojekt begann, hat sich nach zehn Studio- und neu Live-Alben als eine der erfolgreichsten Artrock-Bands Europas entwickelt.Zuletzt enterte ?Tales From Outer Space?, das zehnte und aktuelle Studioalbum von RPWL, diverse Charts, es kam in den deutschen Albumcharts auf einen bemerkenswerten 49. Platz und stellte erfolgreich das Thema Science-Fiction in den Mittelpunkt von sieben großartigen Songs. Es folgte eine fantastische Tour durch ganz Europa mit vielen ausverkauften Häusern. Doch am wichtigsten für die Band war das enthusiastische Feedback der Fans, die einhellig von der ?besten RPWL-Tour ever? sprachen.Nach dem erfolgreichen Konzertfilm zum ersten Album ?God Has Failed ? Live & Personal? dürfen wir uns im Jahr 2022 auf viele Konzerte mit einem ?Best of RPWL? freuen, bevor die Band ins Studio geht, um ihr neues Studioalbum zu produzieren.Videos:https://www.youtube.com/watch?v=IjEJPz_CbQEhttps://www.youtube.com/watch?v=W4PwlZUPqEkhttps://www.youtube.com/watch?v=lhHlCx-OlsUhttps://www.youtube.com/watch?v=k3UUZrK5XEQhttps://www.youtube.com/watch?v=hhy97Q-JWnQhttps://www.rpwl.nethttps://www.facebook.com/rpwl.nethttps://www.instagram.com/rpwl/- Shop: Konzertkasse
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DRH & SHELTER - MetalJazzNight der Extraklasse
Headbangen mit Köpfchen, geht das??? Und ob!!! Was PANZERBALLETT mitte der Nullerjahre in Deutschland salonfähig gemacht haben, zieht seitdem europaweit seine Kreise, und das, was die Franzosen SHELTER hier mit zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug und Trompete so engagiert abliefern, könnte man als Mathjazzrock bezeichnen: ungerade Rhythmik, bei der kein Kopf und Fuß ruhig bleiben kann, hypnotische Unisonoriffs, die sich drohend bis zur Eruption steigern, und das alles in einer hochenergetischen Liveperformance!!Line-up: Guitar - Maxence Griffond, Drums - Pierre Rettien, Bass - Théo Fardele, Guitar - Robin Ruston, Trumpet - Joseph Natta Begleitet wird die fünfköpfige Formation aus Lyon auf ihrer ersten kleinen Deutschlandtour von ihren Landsleuten DRH, die aus der gleichen Stadt stammen, sich ihre ersten Sporen in Deutschland aber schon verdient haben: 2015 als Support für PANZERBALLETT in Köln, 2017 mit ihrer Teilnahme am FREAKSHOW ARTROCK FESTIVAL in Würzburg, und 2018 mit einem Gig auf der Freakstage des BURG-HERZBERG-FESTIVALS. O-Ton eines befreundeten Musikredakteurs:Das Quartett arbeitet sich von coolem Bar-Jazz über Led Zeppelin hin zu Rage Against The Machine in ein paar Takten. Und das Ganze mit der nachdrücklichen Eleganz eines artgerecht bewegten Hattori Hanz?-Schwertes. Und einem aufregenden Bass..!https://www.youtube.com/watch?v=iq-tTvSMLJ8Line-up: Danilo Rodriguez ? Guitar, Remi Matrat ? Saxophone, Josselin Hazard ? Drums, Alexandre Phalippon - BassWenn ihr der Kofferfabrik und den Künstlern was Gutes tun wollt, könnt ihr im Vorverkauf gerne den Kulturpreis 1 oder Kulturpreis 2 wählen. Die Mehreinnahmen gehen an die Künstler und den den Verein. Danke :- ))- Shop: Konzertkasse
- Price: 20.20 EUR excl. shipping
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BARCLAY JAMES HARVEST
BEST OF CLASSIC BJHHits aus den frühen 70ern wie ?Hymn?, ?Mockingbird? ?Poor Man?s Moody Blues? oder ?Child Of The Universe? sind längst zu Klassikern der Populärmusik geworden. Ihr ?Concert For The People? lockte 1980 rund 200´000 Menschen vor den Berliner Reichstag. Die englische Artrock-Band Barclay James Harvest zählt definitiv zu den ganz grossen Nummern der Musikgeschichte. Im November kommt Gründungsmitglied, Sänger, Gitarrist und Hitschreiber John Lees mit seiner Gruppe nach Pratteln, um den Fans ein ?Best of Classic Barclay?-Programm abzuliefern. Wie kaum eine andere Band beherrschen Barclay James Harvest den Spagat zwischen Progressive Rock und Mainstream. Im Jahr 1967 in der englischen Stadt Oldham gegründet, gingen ihre traumhaften Melodien in den 70er und 80er Jahren um die Welt. Mit einer Mischung aus Songs jüngeren Datums, sowie neu bearbeiteten Klassikern ist die Band um Mastermind John Lees seit einigen Jahren wieder regelmässig auf europäischen Bühnen anzutreffen, um ihre zeitlosen Kompositionen unter die Leute zu bringen. In diesem Jahr heisst das Motto der Tour: ?Best of Classic Barclay?. Angeführt von Lees, der nicht nur ein brillanter Gitarrist ist, sondern auch die bekanntesten Ohrwürmer der Band geschrieben hat, werden BJH unsere Halle mit sphärischem Pathos und eingängigen Melodien ohne Ende füllen. Dabei werden die Titel der kreativsten und produktivsten Ära der Gruppe gespielt werden, allen voran die eingangs erwähnten Evergreens. Ein Abend, um in Erinnerungen zu schwelgen und sich in den unvergleichlichen Klängen der britischen Artrocker zu verlieren.- Shop: Konzertkasse
- Price: 55.50 EUR excl. shipping
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ELEMENT OF CRIME - Schafe, Monster und Mäuse
Seit 35 Jahre spielen sie ihre Songs. Es gibt nichts Vergleichbares, keine andere deutschsprachige Band, die diese eigenartige Mischung aus Folkrock und Blues, Artrock und Kinderlied, Krachorgie und Schmalzmelodie in die Welt brächte, ohne auch ? wie es scheint ? nur einen Moment darüber nachzudenken, ob das gerade in den Zeitgeist passt oder nicht, ob das für neue oder alte Medien taugt, ob das einer versteht, ob sie das überhaupt selbst verstehen, ob das nun traurig oder lustig, hässlich oder schön, Tiefsinn oder Spinnerei ist.Sie sind eine Band, die einen so unverwechselbaren Stil in Sachen Song, Sound und Haltung hat, dass man nur zwei Möglichkeiten hat: Man kann das mögen oder eben auch nicht. Und wenn es endlich wieder los und weitergeht mit ihren Konzerten, wird es Soulballaden wie ?Am ersten Sonntag nach dem Weltuntergang? geben, Chansons wie ?Bevor ich dich traf?, Folksongs wie ?Die Party am Schlesischen Tor?, Pubrockkracher wie ?Ein Brot und eine Tüte?, Desert-Rock- Aufschneidereien wie ?Stein, Schere, Papier? und vieles mehr. Jakob Iljas artrockige Gitarre wird neue Klangwelten erschließen und alte wiederauferstehen lassen, Richard Pappik wird die Tempi verschleppen und beschleunigen, wie es gerade sein muss und Sven Regeners herbe, unverwechselbare Stimme wird aus Musik und Text Erlebniswelten aufeinandertürmen, dass einem schwindelig wird. Zusammen mit David Young (Bass), Ekki Busch (Akkordeon) und Rainer Theobald (Saxophon) taumeln sie dann in die aufgehende Sonne des Rock ´n´ Roll und erzählen dabei von zerzausten Vögeln, die von ihren Familien unterstützt werden, vom Hendl-Jahn im Sockengeschäft und von Gratiszigarren beim Kauf neuer Leben, von einer Welt, in der Stürme, Blitze und Donner nicht Wetter, sondern ein Arsenal gegen schlechte gute Laune sind und das Sterni am Black Friday im Späti gekauft wird.Konzerte von Element of Crime sind alles, schön, aufregend, laut, leise, bewegend und belustigend, aufwühlend und beruhigend zugleich. Es ist ein Glück, diese Band sehen und hören zu dürfen.- Shop: Konzertkasse
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Element Of Crime
Seit 33 Jahre spielen sie ihre Songs. Und bringen ihre Platten heraus, genauso wie sie sich das vorstellen, eine nach der anderen. Es gibt wenig Vergleichbares, keine andere deutschsprachige Band, die diese eigenartige Mischung aus Folkrock und Blues, Artrock und Kinderlied, Krachorgie und Schmalzmelodie in die Welt brächte, ohne auch ? wie es scheint ? nur einen Moment darüber nachzudenken, ob das gerade in den Zeitgeist passt oder nicht, ob das für neue oder alte Medien taugt, ob das einer versteht, ob sie das überhaupt selber verstehen, ob das nun traurig oder lustig, hässlich oder schön, Tiefsinn oder Spinnerei ist.Auf den ersten Blick sieht alles nach Verweigerung aus: Sie weigern sich, immer das Gleiche zu machen und sie weigern sich, sich neu zu erfinden. Sie weigern sich, sich der Streaming- und YouTube- Landschaft anzupassen. Sie geben ihre Musik nicht für Werbung her. Sie spielen lieber dreimal im Tempodrom als einmal in der Max-Schmeling- Halle. Sie lassen sich nicht festnageln und so weiter und so fort, man könnte es noch lange fortführen, aber das kann das Geheimnis ihres Erfolges nicht sein, das sind alles nur Dinge, die nicht getan werden, aber geliebt wird man nur für das, was man tut, nicht für das, was man lässt.Und so entsteht ein anderes Bild dieser Band: Einer Band, die einen so unverwechselbaren Stil in Sachen Song, Sound und Haltung hat, dass man nur zwei Möglichkeiten hat: Man kann das mögen oder eben auch nicht. Nie sind ELEMENT OF CRIME nur ?irgendwie interessant? oder ?auch ganz okay?.Und da wären wir bei ?Schafe, Monster und Mäuse?. Ist das ein Verweis auf das Vorgängerwerk ?Lieblingsfarben und Tiere?? Wohl kaum. Ein Monster ist kein Tier und eine Maus ist keine Farbe. Es ist aber sicher auch keine zufällige Wahl. Es ist der Titel eines Songs auf dem Album, der von Träumen erzählt, der Welt ?hinter geschlossenen Lidern?, in der eigene, andere Gesetze gelten, diktiert vom Unterbewusstsein, kontrolliert und durchkreuzt vom Über-Ich. Das ist auch eine gute Metapher für das poetische Prinzip bei Element of Crime: Die musikalische und textliche Arbeit mit Assoziationen, unterbewussten, improvisierten Elementen, das wie zufällige Ineinander-stürzen der Stilmittel, das Arbeiten mit und das Durchbrechen von bekannten Mustern, das Kaleidoskop der Klangfarben, Melodien, improvisierten Kakophonien, das ganze psychedelische Instrumentarium, mit dem diese Band seit so langer Zeit ohne mit der Wimper zu zucken hantiert.?Schafe, Monster und Mäuse?: Da gibt es Soulballaden wie ?Am ersten Sonntag nach dem Weltuntergang?, Chansons wie ?Bevor ich dich traf?, Folksongs wie ?Die Party am Schlesischen Tor?, Pubrockkracher wie ?Ein Brot und eine Tüte?, Desert-Rock-Aufschneidereien wie ?Stein, Schere, Papier? und vieles mehr. Und dann ist wieder alles anders, wenn bei ?Am ersten Sonntag? Jakob Iljas artrockige Kaputtgitarre in den Soloteil sägt, wenn bei ?Bevor ich dich traf? die wienerischen Geigen in die letzte Strophe einfräsen, wenn bei ?Die Party am Schlesischen Tor? eine psychedelisch krachende Blaskapelle durchs Bild wankt, ständig Dinge passieren, auf die man nicht gefasst sein kann, Richard Pappik die Tempi verschleppt und beschleunigt, wie es gerade sein muss, mit Rhythmen und Klangfarben jongliert und überhaupt sein schmutziges Spiel mit einer Rockmusik spielt, die auf dieser Platte immer wieder neu definiert wird und Sven Regeners knarzige Stimme dazu Poesie verteilt, als werfe er Fleischfetzen auf einen Grill aus alten Ölfässern. Musik und Text, da taumeln sie zusammen in die aufgehende Sonne und stützen sich gegenseitig wie zwei erschöpfte Partygänger nach einer langen Nacht am Schlesischen Tor. Zerzauste Vögel, die von ihren Familien unterstützt werden, der Hendl- Jahn, eine Gratiszigarre beim Kauf eines neues Lebens, wo Stürme, Blitze und Donner nicht Wetter, sondern ein Arsenal gegen gute Laune sind, die Frau vom Supermarkt, Black Friday beim Sterni im Späti ... wer bitte bringt sowas in so wunderbar klingenden Texten unter??Schafe, Monster und Mäuse? ist ein langes, ultrapsychedelisches Album geworden, das längste in der Geschichte der Band. Es ist, als wollten ELEMENT OF CRIME das Albumformat, für das diese Band von Anfang an wie keine zweite geschaffen war, bis auf das Äußerste ausreizen, vielleicht ein letztes Mal, man weiß nicht, wie es weitergehen wird damit, die Welt verändert sich.Aber, und das ist das Entscheidende: Die Lieder bleiben.Charlotte Goltermann (Berlin, 2018)- Shop: Konzertkasse
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Element Of Crime
Seit 33 Jahre spielen sie ihre Songs. Und bringen ihre Platten heraus, genauso wie sie sich das vorstellen, eine nach der anderen. Es gibt wenig Vergleichbares, keine andere deutschsprachige Band, die diese eigenartige Mischung aus Folkrock und Blues, Artrock und Kinderlied, Krachorgie und Schmalzmelodie in die Welt brächte, ohne auch ? wie es scheint ? nur einen Moment darüber nachzudenken, ob das gerade in den Zeitgeist passt oder nicht, ob das für neue oder alte Medien taugt, ob das einer versteht, ob sie das überhaupt selber verstehen, ob das nun traurig oder lustig, hässlich oder schön, Tiefsinn oder Spinnerei ist.Auf den ersten Blick sieht alles nach Verweigerung aus: Sie weigern sich, immer das Gleiche zu machen und sie weigern sich, sich neu zu erfinden. Sie weigern sich, sich der Streaming- und YouTube- Landschaft anzupassen. Sie geben ihre Musik nicht für Werbung her. Sie spielen lieber dreimal im Tempodrom als einmal in der Max-Schmeling- Halle. Sie lassen sich nicht festnageln und so weiter und so fort, man könnte es noch lange fortführen, aber das kann das Geheimnis ihres Erfolges nicht sein, das sind alles nur Dinge, die nicht getan werden, aber geliebt wird man nur für das, was man tut, nicht für das, was man lässt.Und so entsteht ein anderes Bild dieser Band: Einer Band, die einen so unverwechselbaren Stil in Sachen Song, Sound und Haltung hat, dass man nur zwei Möglichkeiten hat: Man kann das mögen oder eben auch nicht. Nie sind ELEMENT OF CRIME nur ?irgendwie interessant? oder ?auch ganz okay?.Und da wären wir bei ?Schafe, Monster und Mäuse?. Ist das ein Verweis auf das Vorgängerwerk ?Lieblingsfarben und Tiere?? Wohl kaum. Ein Monster ist kein Tier und eine Maus ist keine Farbe. Es ist aber sicher auch keine zufällige Wahl. Es ist der Titel eines Songs auf dem Album, der von Träumen erzählt, der Welt ?hinter geschlossenen Lidern?, in der eigene, andere Gesetze gelten, diktiert vom Unterbewusstsein, kontrolliert und durchkreuzt vom Über-Ich. Das ist auch eine gute Metapher für das poetische Prinzip bei Element of Crime: Die musikalische und textliche Arbeit mit Assoziationen, unterbewussten, improvisierten Elementen, das wie zufällige Ineinander-stürzen der Stilmittel, das Arbeiten mit und das Durchbrechen von bekannten Mustern, das Kaleidoskop der Klangfarben, Melodien, improvisierten Kakophonien, das ganze psychedelische Instrumentarium, mit dem diese Band seit so langer Zeit ohne mit der Wimper zu zucken hantiert.?Schafe, Monster und Mäuse?: Da gibt es Soulballaden wie ?Am ersten Sonntag nach dem Weltuntergang?, Chansons wie ?Bevor ich dich traf?, Folksongs wie ?Die Party am Schlesischen Tor?, Pubrockkracher wie ?Ein Brot und eine Tüte?, Desert-Rock-Aufschneidereien wie ?Stein, Schere, Papier? und vieles mehr. Und dann ist wieder alles anders, wenn bei ?Am ersten Sonntag? Jakob Iljas artrockige Kaputtgitarre in den Soloteil sägt, wenn bei ?Bevor ich dich traf? die wienerischen Geigen in die letzte Strophe einfräsen, wenn bei ?Die Party am Schlesischen Tor? eine psychedelisch krachende Blaskapelle durchs Bild wankt, ständig Dinge passieren, auf die man nicht gefasst sein kann, Richard Pappik die Tempi verschleppt und beschleunigt, wie es gerade sein muss, mit Rhythmen und Klangfarben jongliert und überhaupt sein schmutziges Spiel mit einer Rockmusik spielt, die auf dieser Platte immer wieder neu definiert wird und Sven Regeners knarzige Stimme dazu Poesie verteilt, als werfe er Fleischfetzen auf einen Grill aus alten Ölfässern. Musik und Text, da taumeln sie zusammen in die aufgehende Sonne und stützen sich gegenseitig wie zwei erschöpfte Partygänger nach einer langen Nacht am Schlesischen Tor. Zerzauste Vögel, die von ihren Familien unterstützt werden, der Hendl- Jahn, eine Gratiszigarre beim Kauf eines neues Lebens, wo Stürme, Blitze und Donner nicht Wetter, sondern ein Arsenal gegen gute Laune sind, die Frau vom Supermarkt, Black Friday beim Sterni im Späti ... wer bitte bringt sowas in so wunderbar klingenden Texten unter??Schafe, Monster und Mäuse? ist ein langes, ultrapsychedelisches Album geworden, das längste in der Geschichte der Band. Es ist, als wollten ELEMENT OF CRIME das Albumformat, für das diese Band von Anfang an wie keine zweite geschaffen war, bis auf das Äußerste ausreizen, vielleicht ein letztes Mal, man weiß nicht, wie es weitergehen wird damit, die Welt verändert sich.Aber, und das ist das Entscheidende: Die Lieder bleiben.Charlotte Goltermann (Berlin, 2018)- Shop: Konzertkasse
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