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Oligase® 600 Kapseln
Bitte achten Sie auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise. Produktinformation: Oligase® 600 (100 Kapseln) enthält pro Kapsel: 600 GalU-Einheiten des Enzyms Alpha-Galactosidase (GalU steht für Galactose-Units) 1.800 SU-Einheiten des Enzyms Saccharase (SU steht für Sumner-Units) 1.000 CU-Einheiten des Enzyms Cellulase (CU steht für Cellulase-Units) 1.000 HCU-Einheiten des Enzyms Hemi-Cellulase(HCU steht für Hemi-Cellulase-Units) Das Enzym Alpha-Galactosidase wird auch als Melibiase und das Enzym Saccharase auch als Invertase bezeichnet. Oligase® 600 enthält weder Süßstoffe noch Zuckeraustauschstoffe. Zutaten Oligase® 600: Maltodextrin, Hydroxypropylmethylcellose (pflanzliche Kapselhülle), Alpha-Galactosidase (22%), Saccharase (8%), Cellulase (4%), Hemi-Cellulase (3%), Farbstoff E 171 (Kapselhülle) Verzehrempfehlung: 1-4 Kapseln mit Mahlzeiten, die unverdauliche Mehrfachzucker (Zucker) enthalten. Die Kapseln können auch geöffnet und der Kapselinhalt in Speisen oder Getränke gegeben werden, jedoch nicht in heiße Nahrungsmittel (über 50°C), da die Enzyme hitzeempfindlich sind. Oligase® 600 (600 GalU pro Kapsel) - Reduziert das Auftreten von Darmgasen nach dem Verzehr von Speisen und Getränken, die unverdauliche Kohlenhydrate (Zucker) enthalten. Die Unverträglichkeit bzw. Intoleranz gegen unverdauliche Kohlenhydrate ist eine der häufigsten Lebensmittelunverträglichkeiten in Deutschland und geht mit einer erhöhten Gasbildung im Darm einher. Die von uns für Oligase® 600 entwickelte Enzymkombination ist in Deutschland einzigartig. Oligase® 600 enthält die Enzyme Alpha-Galactosidase (syn. Melibiase), Saccharase (syn. Invertase), Cellulase und Hemi-Cellulase. Diese spalten gemeinsam unverdauliche Kohlenhydrate in Ihre leicht verdaulichen Bestandteile und ermöglichen so in der Regel den beschwerdefreien Genuss von Speisen und Getränken, die reich an solchen Zuckern sind. Es handelt sich dabei um zahlreiche pflanzliche Nahrungsmittel, wie Getreide, Gemüse und Hülsenfrüchte (z.B. Bohnen, Erbsen, Linsen) und einige Obstsorten. Fünf gute Gründe sich für Oligase® 600 zu entscheiden: Oligase® 600 ist mit 600 Alpha-Galactose-Enheiten (GalU) pro Kapsel das Produkt mit der höchsten Alpha-Galactosidase-Aktivität und dem bei weitem besten Preis-Leistungsverhältnis. Oligase® 600 ist Deutschlands günstigstes Enzympräparat zum Spalten von in Hülsenfrüchten, Gemüsen, Getreideprodukten und Obst enthaltenen unverdaulichen Kohlenhydraten. Oligase® 600 enthält als einziges Produkt die von uns speziell für diese Anwendung entwickelte Kombination aus den vier oben genannten wertvollen Enzymen. Das neue Oligase® 600 wurde von uns als Nachfolger des Produktes Vegitase entwickelt, welches bereits im Jahre 2006 als erstes Produkt dieser Art in Deutschland von uns auf den Markt gebracht wurde. Oligase® 600 ist in allen Apotheken und damit sehr gut erhältlich. Fragen und Antworten zu Oligase® 600 und der Intoleranz gegen unverdauliche Kohlenhydrate Welche Arten von Kohlenhydraten gibt es? Kohlenhydrate werden auch als Zucker oder Saccharide bezeichnet. Diese drei Begriffe werden also synonym verwendet. Es gibt Einfachzucker (Monosaccharide), Zweifachzucker (Disaccharide) und Mehrfachzucker (Oligosaccharide und Polysaccharide). Monosaccharide bestehen aus nur einem Zuckermolekül. Disaccharide bestehen aus zwei Zuckermolekülen., Oligosaccharide bestehen aus 3 - 10 Zuckermolekülen Polysaccharide bestehen aus mehr als 10 Zuckermolekülen. Nachfolgend einige Beispiele für die verschiedenen Zuckerarten: Glucose (Traubenzucker), Galactose (Schleimzucker) und Fructose (Fruchtzucker) sind Monosaccharide (Einfachzucker ) und für den Menschen wichtige Energielieferanten Saccharose (normaler Haushaltszucker) und Lactose (Milchzucker) sind die bekanntesten in Nahrungsmitteln natürlicherweise vorkommenden Disaccharide (Zweifachzucker) Raffinose, Stachyose und Verbascose sind für den menschlichen Organismus unverdauliche Oligosaccharide (Mehrfachzucker). Sie kommen natürlicherweise in vielen pflanzlichen Nahrungssmitteln vor, die bekannterweise häufig zu Blähungen und anderen Befindlichkeitsstörungen nach deren Verzehr führen. Daher rührt auch der bekannte Ausspruch 'jedem Böhnchen ein Tönchen' Cellulose (syn. Zellulose) und Hemi-Cellulose (syn. Hemi-Zellulose) sind Polysaccharide (Mehrfachzucker), die wie die Oligosaccharide natürliche Bestandteile von pflanzlichen Nahrungsmitteln sind. Sie bilden als Gerüstsubstanzen die wesentlichen Bestandteile der pflanzlichen Zellwände. So bestehen z.B Hülsenfrüchte zu ca. 10 % aus Cellulose Was geschieht mit Kohlenhydraten nach dem Verzehr im menschlichen Darm? Während Einfachzucker aus dem Dünndarm leicht aufgenommen und vom Körper als Energielieferanten verwertet werden können, müssen die Zweifachzucker und Mehrfachzucker (Oligosaccharide und Polysaccharide) zunächst von Enzymen in Ihre verdaulichen Bestandteile aufgespalten werden. Dies geschieht in der Regel durch Verdauungsenzyme, die im Dünndarm bereit stehen. Für das Spalten der in vielen Lebensmitteln enthaltenen Oligosaccharide Raffinose, Stachyose und Verbascose und der Polysaccharide Cellulose und Hemi-Cellulose verfügt der menschliche Dünndarm jedoch über keine Enzyme. Diese Mehrfachzucker stellen daher sogenannte unverdauliche Kohlenhydrate dar. Sie gelangen in ungespaltener Form in die unteren Darmabschnitte (Dickdarm) und werden dort durch Darmbakterien unter Gasbildung vergoren. Außerdem können diese Zucker einen vermehrten Wassereinstrom in den Dickdarm verursachen. Dies kann zu den bekannten und weit verbreiteten Befindlichkeitsstörungen, wie z.B. Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, Flatulenz und/oder Durchfall führen. Es handelt sich dabei um eine sehr häufig auftretende Lebensmittel-Unverträglichkeit bzw. Lebensmittel-Intoleranz und nicht etwa um eine Lebensmittelallergie. Nicht selten wird bei Betroffenen, die sich über die harmlose Ursache Ihrer Befindlichkeitsstörungen nicht immer im Klaren sind, die Fehldiagnose Reizdarm-Syndrom (irritables Colon bzw. Colon irritabile) gestellt. Welche Lebensmittel enthalten unverdauliche Kohlenhydrate? Viele Getreide- und Gemüsesorten sowie Hülsenfrüchte enthalten unverdauliche Oligo- und Polysaccharide und. Besonders reich an unverdaulichen Kohlenhydraten sind alle Bohnenarten, Sojaprodukte, Linsen, Erbsen, Kohl, Brokkoli, Blumenkohl, Lauch, Zwiebeln, Radischen, Paprika, Vollkornprodukte, Haferkleie, Weizenkleie und viele andere sehr gesunde Nahrungsmittel (siehe Nahrungsmitteltabelle). Wie kann man eine Intoleranz gegen unverdauliche Kohlenhydrate feststellen? Die meisten Menschen wissen aus Erfahrung und der reinen Selbstbeobachtung, dass der Genuss von bestimmten pflanzlichen Nahrungsmitteln zu den o.g. Befindlichkeitsstörungen bei Ihnen führt. Diese sind aus medizinischer Sicht zwar harmlos, können für die Betroffenen jedoch sehr belastend sein. Ein spezieller Test zur Feststellung einer Intoleranz gegen die unverdaulichen Oligo- und Polysaccharide wird von den Ärzten nicht durchgeführt. Was kann man tun? Bisher haben viele Menschen weitgehend auf den Genuss von Hülsenfrüchten, vieler Gemüsesorten und Vollkornprodukten verzichtet oder den Verzehr dieser Nahrungsmittel stark eingeschränkt. Dies ist unbefriedigend und wegen der in diesen Nahrungsmitteln enthaltenen wertvollen Nähr- und Vitalstoffen auch ernährungsphysiologisch ungünstig. So sind z. B. Hülsenfrüchte sehr wichtige Eiweisslieferanten und enthalten auch größere Mengen an Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen und Folsäure. Die in Oligase® 600 enthaltenen Enzyme Alpha-Galactosidase (syn. Melibiase) und Saccharase (syn. Invertase) spalten die unverdaulichen Oligosaccharide Raffinose, Stachyose und Verbascose in ihre leicht verdaulichen Bestandteile Galactose (Schleimzucker), Glucose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker) auf. Da es bei der Oligosaccharid spaltenden Wirkung von Oligase® 600 ganz wesentlich auf die Wirkung der Alpha-Galactosidase ankommt, enthält jede Kapsel Oligase® 600 mit 600 GalU (Galactosidase-Units) eine hohe Aktivität dieses wertvollen Enzyms. Oligase® 600 ist damit das höchstdosierte Alpha-Galactosidase-Präparat Deutschlands. Das in Oligase® 600 ebenfalls in hoher Konzentration enthaltene Enzym Saccharase unterstützt die Alpha-Galactosidase effektiv bei Ihrer Wirkung und beschleunigt so den Abbau der unverdaulichen Mehrfachzucker in ihre verwertbaren Einfachzucker. Da pflanzliche Nahrungsmittel in ihren Zellwänden auch große Mengen unverdauliche Cellulose und Hemi-Cellulose enthalten, reicht es nicht aus, nur die Oligosaccharide aufzuspalten. Die meisten Menschen haben schon erlebt, dass der Verzehr an sich gesunder und empfehlenswerter balaststoffreicher Lebensmittel (z.B. Weizenkleie und Haferkleie) bei ihnen zur Entwicklung von Darmgasen und/oder anderen Verdauungsbeschwerden führt. Daher enthält Oligase® 600 neben den Oligosaccharid-spaltenden Enzymen Alpha-Galactosidase und Saccharase auch noch die Cellulose und Hemi-Cellulose spaltenden Enzyme Cellulase und Hemi-Cellulase. Diese beiden Enzyme zerlegen die unverdaulichen Polysaccharide in ihre verdaulichen Bestandteile. Auf diese Weise werden sowohl unverdauliche Oligosaccharide als auch unverdauliche Polysaccharide durch die enzymatische Wirkung der in Oligase® 600 enthaltenen Enzymkombination in Ihre verdaulichen Bestandteile aufgespalten. Oligase® 600 ermöglicht so in der Regel den unbeschwerten Genuss von Speisen und Getränken, die unverdauliche Kohlenhydrate enthalten. Dadurch kann auch die Versorgung des Körpers mit den in diesen schmackhaften und gesunden Nahrungsmitteln enthaltenen essentiellen Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen gesichert werden. Woher stammen die in Oligase® 600 enthaltenen Enzyme und was geschieht mit ihnen nach dem Verzehr? Die in Oligase® 600 enthaltenen Enzym sind nicht tierischer Herkunft. Sie werden mikrobiell hergestellt. So wird die Alpha-Galactosidase wird mit Hilfe des Pilzes Aspergillus niger hergestellt. Dieser Pilz wird bereits seit Jahrzehnten für die Herstellung von Lebensmittelenzymen eingesetzt. Nach dem Verzehr löst sich die aus pflanzlichlichen Stoffen bestehende Kapsel innerhalb einiger Minuten im Magen auf und setzt die in ihr enthaltene Enzymkombination frei, welche dann für die Spaltung von im Speisebrei etwa vorhandenen unverdaulichen Kohlenhydraten zur Verfügung steht. Eine magensaftresistente Verkapselung der von uns eingesetzten Enzyme ist nicht notwendig, weil Oligase® 600 sogenannte 'saure' Enzyme enthält. Diese haben die besondere Fähigkeit, gut im sauren Milieu des nach einer Nahrungsaufnahme befüllten Magens zu wirken. Die Enzyme sind Proteine (Eiweiß). Nachdem sie mit dem Speisebrei aus dem Magen in den Dünndarm gelangen, werden sie dort wie jedes andere mit der Nahrung zugeführte Protein (z.B. aus Fleisch oder einem Ei stammend) verdaut und in ihre Aminosäuren aufgespalten. Die Enzyme werden also weder aus dem Dünndarm resorbiert, noch wirken sie auf den menschlichen Organismus. Die Wirkung der enthaltenen Enzymkombination beschränkt sich ausschließlich auf die Spaltung von im Speisebrei vorhandenen Oligo- und Polysacchariden. Der Verzehr von (selbst größeren Mengen) Oligase® 600 ist daher harmlos und unerwünschte Wirkungen sind auch bei regelmäßigem und langfristigem Verzehr nicht zu befürchten. Wie wird Oligase® 600 angewendet? Wir empfehlen den Verzehr von 1-4 Kapseln mit Speisen und/oder Getränken, die unverdauliche Kohlenhydrate enthalten (siehe Nahrungsmitteltabelle). Die Kapseln können auch geöffnet und der Kapselinhalt z.B. in die bereits gekochte Mahlzeit eingerührt werden, jedoch nicht in heiße Speisen (über 50°C), da die Enzyme hitzeempfindlich sind. Oligase®600 ist für Vegetarier geeinet, da es keine tierischen Bestandteile enthält. Die für die Herstellung von Oligase® 600 verwendeten Rohstoffe sind allesamt nicht tierischer Herkunft. Selbst die Kapselhülle besteht aus rein pflanzlicher Stoffen. Lagerhinweis: Unter 25°C und trocken lagern. Nettofüllmenge: 100 Kapseln = 20 g Herstellerdaten: Pro Natura Gesellschaft für gesunde Ernährung mbH Konrad-Adenauer-Allee 8-10 61118 Bad Vilbel- Shop: Shop-Apotheke
- Price: 14.98 EUR excl. shipping
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Canephorn® Uno
Canephron ® Uno Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur unterstützenden Behandlung und zur Ergänzung spezifischer Maßnahmen bei leichten Beschwerden (wie häufigem Wasserlassen, Brennen beim Wasserlassen und verstärktem Harndrang) im Rahmen von entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege; zur Durchspülung der Harnwege zur Verminderung der Ablagerung von Nierengrieß bei Erwachsenen. Das Arzneimittel ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist. Zusammensetzung: 1 überzogene Tablette enthält: Tausendgüldenkraut-Pulver (Centaurium erythraea Rafin s.l., herba) 36 mg, Liebstöckelwurzel-Pulver (Levisticum officinale Koch, radix) 36 mg, Rosmarinblätter-Pulver (Rosmarinus officinalis L., folium) 36 mg. Sonstige Bestandteile: Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], Maisstärke, Povidon K 25, Siliciumdioxid (hochdispers). Überzug: Calciumcarbonat, natives Rizinusöl, Eisen(III)-Oxid (E172), Dextrin (aus Maisstärke), sprühgetrockneter Glucose-Sirup, Montanglycolwachs, Povidon K 30, Sucrose (Saccharose), Schellack (wachsfrei), Riboflavin (E101), Talkum, Titandioxid (E171). Anwendungsgebiete: Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur unterstützenden Behandlung und zur Ergänzung spezifischer Maßnahmen bei leichten Beschwerden (wie häufigem Wasserlassen, Brennen beim Wasserlassen und verstärktem Harndrang) im Rahmen von entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege; zur Durchspülung der Harnwege zur Verminderung der Ablagerung von Nierengrieß bei Erwachsenen. Das Arzneimittel ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist. Gegenanzeigen: Keine Anwendung bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe, gegen andere Apiaceen (Umbelliferen, z.B. Anis, Fenchel), gegen Anethol (Bestandteil von ätherischen Ölen) oder einen der sonstigen Bestandteile; keine Anwendung bei Magengeschwüren; keine Durchspülungstherapie bei Ödemen infolge eingeschränkter Herz- oder Nierenfunktion und/oder wenn eine reduzierte Flüssigkeitsaufnahme empfohlen wurde. Canephron® Uno soll bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden. Während der Stillzeit soll Canephron® Uno nicht angewendet werden. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel, Galactose-Intoleranz oder Lactase-Mangel sollten Canephron® Uno nicht einnehmen. Nebenwirkungen: Häufig können Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) auftreten. Allergische Reaktionen können auftreten. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.- Shop: Shop-Apotheke
- Price: 19.82 EUR excl. shipping
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Wala® Passiflora Nerventonikum
Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen und Naturerkenntnis . Dazu gehören: Anregung der Lebensorganisation und Harmonisierung ihres Zusammenwirkens mit der Empfindungsorganisation bei vitaler oder nervöser Schwäche, z.B. Schlafstörungen, Unruhe und Erregungszustände. Gegenanzeigen: Das Arzneimittel soll nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Hafer, Hopfen und Baldrian. Passiflora Nerventonikum darf nicht eingenommen werden, wenn Sie an der seltenen, ererbten Fructose Unverträglichkeit, einer Glucose Galactose Malabsorption oder einem Saccharase Isomaltase Mangel leiden. Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise: Bei länger anhaltenden oder unklaren Beschwerden muss ein Arzt aufgesucht werden. Was müssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten? Wie alle Arzneimittel sollte Passiflora Nerventonikum in Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Dieses Arzneimittel enthält Sucrose. Bitte nehmen Sie Passiflora Nerventonikum erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckernleiden. 1 Teelöffel (5 ml) Sirup entspricht ca. 0,2 Broteinheiten (Be). Wenn Sie eine Diabetes Diät einhalten müssen, soll ten Sie das berücksichtigen. Passiflora Nerventonikum kann schädlich für die Zähne sein (Karies). Hinweis auf Glutenunverträglichkeit: Passiflora Nerventonikum ist glutenhaltig. Wechselwirkungen mit anderen Mitteln: Keine bekannt. Dosierung und Art der Anwendung: Soweit nicht anders verordnet: Bei Schlafstörungen: Vor dem Schlafengehen 1 bis 3 Teelöffel Sirup in etwas warmem Wasser schluckweise einnehmen. Bei nervöser Unruhe: 3 mal täglich 2 Teelöffel Sirup unverdünnt oder mit Wasser verdünnt einnehmen. Dauer der Anwendung: Die Behandlung sollte nach 2 Wochenabgeschlossen sein. Tritt innerhalb von 2 - 3 Tagen keine Besserung ein, ist ein Arzt aufzusuchen. Bei Kindern bis zum zweiten Lebensjahr besteht häufig noch kein stabiler Schlaf/Wachrhythmus, so dass Einschlafstörungen oder nächtliches Aufwachen keine behandlungsbedürftigen Krankheitszeichen sein müssen. Die Dauer der Behandlung von chronischen Krankheiten erfordert eine Absprache mit dem Arzt. Nebenwirkungen: In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten. Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.- Shop: Shop-Apotheke
- Price: 8.57 EUR excl. shipping
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Canephron® Uno
Canephron ® Uno Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur unterstützenden Behandlung und zur Ergänzung spezifischer Maßnahmen bei leichten Beschwerden (wie häufigem Wasserlassen, Brennen beim Wasserlassen und verstärktem Harndrang) im Rahmen von entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege; zur Durchspülung der Harnwege zur Verminderung der Ablagerung von Nierengrieß bei Erwachsenen. Das Arzneimittel ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist. Zusammensetzung: 1 überzogene Tablette enthält: Tausendgüldenkraut-Pulver (Centaurium erythraea Rafin s.l., herba) 36 mg, Liebstöckelwurzel-Pulver (Levisticum officinale Koch, radix) 36 mg, Rosmarinblätter-Pulver (Rosmarinus officinalis L., folium) 36 mg. Sonstige Bestandteile: Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], Maisstärke, Povidon K 25, Siliciumdioxid (hochdispers). Überzug: Calciumcarbonat, natives Rizinusöl, Eisen(III)-Oxid (E172), Dextrin (aus Maisstärke), sprühgetrockneter Glucose-Sirup, Montanglycolwachs, Povidon K 30, Sucrose (Saccharose), Schellack (wachsfrei), Riboflavin (E101), Talkum, Titandioxid (E171). Anwendungsgebiete: Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur unterstützenden Behandlung und zur Ergänzung spezifischer Maßnahmen bei leichten Beschwerden (wie häufigem Wasserlassen, Brennen beim Wasserlassen und verstärktem Harndrang) im Rahmen von entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege; zur Durchspülung der Harnwege zur Verminderung der Ablagerung von Nierengrieß bei Erwachsenen. Das Arzneimittel ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist. Gegenanzeigen: Keine Anwendung bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe, gegen andere Apiaceen (Umbelliferen, z.B. Anis, Fenchel), gegen Anethol (Bestandteil von ätherischen Ölen) oder einen der sonstigen Bestandteile; keine Anwendung bei Magengeschwüren; keine Durchspülungstherapie bei Ödemen infolge eingeschränkter Herz- oder Nierenfunktion und/oder wenn eine reduzierte Flüssigkeitsaufnahme empfohlen wurde. Canephron® Uno soll bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden. Während der Stillzeit soll Canephron® Uno nicht angewendet werden. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel, Galactose-Intoleranz oder Lactase-Mangel sollten Canephron® Uno nicht einnehmen. Nebenwirkungen: Häufig können Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) auftreten. Allergische Reaktionen können auftreten. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.- Shop: Shop-Apotheke
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Flechtenhonig
1. Was ist Weleda Flechtenhonig und wofür wird er angewendet? Weleda Flechtenhonig ist ein anthroposophisches Arzneimittel. Anwendungsgebiete Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehören zu den Anwendungsgebieten: katarrhalisch-entzündliche Erkrankungen der Luftwege wie Luftröhrenentzündung (Tracheitis) und Bronchitis; Linderung des Hustenreizes und Schleimlösung. 2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Weleda Flechtenhonig beachten? Weleda Flechtenhonig darf nicht angewendet werden, wenn Sie an der seltenen, ererbten Fructose-Unverträglichkeit, einer Glucose-Galactose-Malabsorption oder einem Saccharase-Isomaltase-Mangel leiden. bei Überempfindlichkeit gegen Anis, Sternanis, Anethol oder einen der Bestandteile. bei Kindern unter 1 Jahr wegen des Bestandteils Mel (Honig). Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung Bei länger anhaltenden Beschwerden, bei Atemnot, bei Fieber oder eitrigem Auswurf sollte ein Arzt aufgesucht werden. Schwangerschaft und Stillzeit Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln während der Schwangerschaft und in der Stillzeit Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln Keine bekannt Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Wichtige Informationen über bestimmte Bestandteile von Weleda Flechtenhonig 5 ml Weleda Flechtenhonig enthalten 3,8 g Sucrose (Saccharose) sowie 0,7 g einer Mischung aus Glucose und Fructose entsprechend ca. 0,375 Broteinheiten (Be). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen. Weleda Flechtenhonig enthält 2 Vol.-% Alkohol. 3. Wie ist Weleda Flechtenhonig einzunehmen? Nehmen Sie Weleda Flechtenhonig immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Weleda Flechtenhonig wird eingenommen, am besten in warmem Tee. Vor Gebrauch sollte die Flasche gut geschüttelt werden. Verwenden Sie zur Dosierung den beigefügten Messbecher. Reinigen Sie nach der Entnahme das Flaschengewinde, damit der Verschluss nicht durch auskristallisierten Zucker verklebt. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis: Dauer der Anwendung Die Behandlung einer akuten Erkrankung sollte nach 2 Wochen abgeschlossen sein. Tritt innerhalb von 2 - 5 Tagen keine Besserung ein, ist ein Arzt aufzusuchen. Die Dauer der Behandlung von chronischen Krankheiten erfordert eine Absprache mit dem Arzt. Wenn Sie die Einnahme von Weleda Flechtenhonig vergessen haben: Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich bei der Anwendung dieses Arzneimittels nicht ganz sicher sind. 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich? Wie alle Arzneimittel kann Weleda Flechtenhonig Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Gelegentlich treten allergische Reaktionen der Haut, der Atemwege oder des Magen-Darm-Traktes auf. Das Arzneimittel ist dann abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. 5. Was ist sonst noch wichtig? Nicht über 25 °C lagern. Nach Anbruch der Packung ist der Sirup 1 Monat haltbar. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und der Faltschachtel angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Zusammensetzung 100 g (= 75 ml) enthalten: Wirkstoffe: 28,9 g wässriger Auszug aus: 3 g Lichen islandicus, 1,2 g Cladonia rangiferina und 0,6 g Usnea barbata unter Zusatz von 3 g Sucrose (Droge zu Auszug 1: 6) / Mel 13 g / Anisi stellati aetheroleum 0,1 g / Sticta Ø 3 g. Sonstige Bestandteile: Sucrose (Saccharose), Arabisches Gummi.- Shop: Shop-Apotheke
- Price: 11.49 EUR excl. shipping
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Calcet® 475 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Calciumacetat 1 Filmtablette enthält: 475 mg Calciumacetat (wasserfrei). Liste der sonstigen Bestandteile: Maisstärke, Sucrose, Gelatine, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Hypromellose, raffiniertes Rizinusöl, Saccharin-Natrium, Orangenaroma. Anwendungsgebiete: Hyperphosphatämie bei dialysepflichtiger chronischer Niereninsuffizienz. Dosierung, Art und Dauer der Anwendung: Die Dosierung sollte individuell erfolgen. Soweit nichts anderes verordnet nehmen Erwachsene täglich nicht mehr als 14 Filmtabletten Calcet 475 mg ein. Um eine optimale Wirksamkeit zu erzielen, sollte Calcet 475 mg während oder gleich nach den Mahlzeiten eingenommen werden. Die übliche Dosis ist: zum Frühstück: 1 – 2 Filmtabletten Calcet 475 mg zu einer Zwischenmahlzeit: 1 – 2 Filmtabletten Calcet 475 mg, zur Hauptmahlzeit: 2 – 6 Filmtabletten Calcet 475 mg, zum Abendbrot: 2 – 4 Filmtabletten Calcet 475 mg. Calcet 475 mg Filmtabletten sollten unzerkaut und mit etwas Flüssigkeit während oder gleich nach den Mahlzeiten eingenommen werden. Es gibt keine Erfahrungen bei Kindern. Gegenanzeigen: Calcet 475 mg Filmtabletten darf nicht angewendet werden bei: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Hypophosphatämie, schweren Hypophosphatämien, Hypercalcämie, Hypercalciurie mit Auftreten calciumhaltiger Nierensteine, decalcifizierenden Tumoren und Skelettmetastasen; schwerem Nierenversagen ohne Dialysebehandlung; Obstipation; vorbekannten Dickdarmstenosen; Osteoporose als Folge einer Immobilisation. Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung: Die Therapie mit Calcet 475 mg Filmtabletten erfordert eine regelmäßige Kontrolle der Serumcalcium- und Phosphatspiegel. Das Calcium Phosphat-Produkt sollte 5,3 mmol/l keinesfalls überschreiten, da die Häufigkeit extraossärer Calcifizierung bei Überschreitung dieses Wertes zunimmt. Um eine Erhöhung des Serumcalciumspiegels durch die Zufuhr von Calcet 475 mg Filmtabletten über den Normbereich hinaus zu vermeiden, sollte im Falle einer bereits durchgeführten Calciumtherapie das mit Calcet 475 mg Filmtabletten / Calcet 950 mg Filmtabletten zugeführte Calcium berücksichtigt werden. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten Calcet 475 mg Filmtabletten nicht einnehmen. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen: Die gleichzeitige Einnahme von Calcet 475 mg Filmtabletten mit anderen Arzneimitteln kann deren Resorption beeinträchtigen. Für zahlreiche anionische Arzneisubstanzen, z. B. Tetracycline und Doxycyclin, Chinolone (Gyrasehemmer), Bisphosphonate, Fluoride und Anticholinergika sind Veränderungen der Resorption möglich. Wechselwirkungen können auch mit Vitamin-D-Präparaten auftreten. Deshalb sollte ein Abstand von 1 – 2 Stunden zwischen der Einnahme von Calcet 475 mg Filmtabletten und der anderer Arzneimittel eingehalten werden. Bei Herzglykosiden kann eine Wirkungsverstärkung auftreten, bei Calciumantagonisten ist eine Abschwächung der Wirksamkeit möglich. Bei der gleichzeitigen Gabe von Thiazid-Diuretika besteht ein erhöhtes Risiko einer Hypercalcämie. Die Anwendung von Adrenalin kann bei erhöhtem Calciumspiegel zu schweren Herzrhytmusstörungen führen. Eine Zufuhr von größeren Mengen Calciumsalzen kann die Ausfällung von Fett- und Gallensäuren als Calciumseifen bewirken. Dadurch kann die Absorption von Urso- und Chenodeoxycholsäure und von Fetten sowie fettlöslichen Vitaminen beeinträchtigt werden. Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit: Berichte über schädliche Wirkung von Calcium während der Schwangerschaft und in der Stillperiode beim Menschen sind nicht bekannt geworden. Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen: Calcet 475 mg Filmtabletten hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Nebenwirkungen: Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt. Sehr häufig (1/10) Häufig (1/100 bis 1/10) Gelegentlich (1/1.000 bis 1/100) Selten (1/10.000 bis 1/1.000) Sehr selten (1/10.000) Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) Generelle Störungen: Gelegentlich: Weichteilverkalkungen (z. B. im Fettgewebe unter der Haut) in der Regel erst nach vielen Jahren der Einnahme und mit häufig erhöhten Calciumspiegeln im Blut. Herz und Kreislauf: Gelegentlich: Hypercalcämie, insbesondere nach Überdosierungen. Magen-Darm-Trakt: Selten: Gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit und Obstipation insbesondere bei zu hohen Dosierungen. Bei gastrointestinalen Nebenwirkungen sollte ggf. auf Calciumcarbonat umgestellt werden. Überdosierung: Maßnahmen bei Überdosierung: Absetzen des Präparates und symptomatische Behandlung, ggf. nichtsalinische Abführmittel, z. B. Lactulose.- Shop: Shop-Apotheke
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Calcet® 475 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Calciumacetat 1 Filmtablette enthält: 475 mg Calciumacetat (wasserfrei). Liste der sonstigen Bestandteile: Maisstärke, Sucrose, Gelatine, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Hypromellose, raffiniertes Rizinusöl, Saccharin-Natrium, Orangenaroma. Anwendungsgebiete: Hyperphosphatämie bei dialysepflichtiger chronischer Niereninsuffizienz. Dosierung, Art und Dauer der Anwendung: Die Dosierung sollte individuell erfolgen. Soweit nichts anderes verordnet nehmen Erwachsene täglich nicht mehr als 14 Filmtabletten Calcet 475 mg ein. Um eine optimale Wirksamkeit zu erzielen, sollte Calcet 475 mg während oder gleich nach den Mahlzeiten eingenommen werden. Die übliche Dosis ist: zum Frühstück: 1 – 2 Filmtabletten Calcet 475 mg zu einer Zwischenmahlzeit: 1 – 2 Filmtabletten Calcet 475 mg, zur Hauptmahlzeit: 2 – 6 Filmtabletten Calcet 475 mg, zum Abendbrot: 2 – 4 Filmtabletten Calcet 475 mg. Calcet 475 mg Filmtabletten sollten unzerkaut und mit etwas Flüssigkeit während oder gleich nach den Mahlzeiten eingenommen werden. Es gibt keine Erfahrungen bei Kindern. Gegenanzeigen: Calcet 475 mg Filmtabletten darf nicht angewendet werden bei: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Hypophosphatämie, schweren Hypophosphatämien, Hypercalcämie, Hypercalciurie mit Auftreten calciumhaltiger Nierensteine, decalcifizierenden Tumoren und Skelettmetastasen; schwerem Nierenversagen ohne Dialysebehandlung; Obstipation; vorbekannten Dickdarmstenosen; Osteoporose als Folge einer Immobilisation. Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung: Die Therapie mit Calcet 475 mg Filmtabletten erfordert eine regelmäßige Kontrolle der Serumcalcium- und Phosphatspiegel. Das Calcium Phosphat-Produkt sollte 5,3 mmol/l keinesfalls überschreiten, da die Häufigkeit extraossärer Calcifizierung bei Überschreitung dieses Wertes zunimmt. Um eine Erhöhung des Serumcalciumspiegels durch die Zufuhr von Calcet 475 mg Filmtabletten über den Normbereich hinaus zu vermeiden, sollte im Falle einer bereits durchgeführten Calciumtherapie das mit Calcet 475 mg Filmtabletten / Calcet 950 mg Filmtabletten zugeführte Calcium berücksichtigt werden. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten Calcet 475 mg Filmtabletten nicht einnehmen. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen: Die gleichzeitige Einnahme von Calcet 475 mg Filmtabletten mit anderen Arzneimitteln kann deren Resorption beeinträchtigen. Für zahlreiche anionische Arzneisubstanzen, z. B. Tetracycline und Doxycyclin, Chinolone (Gyrasehemmer), Bisphosphonate, Fluoride und Anticholinergika sind Veränderungen der Resorption möglich. Wechselwirkungen können auch mit Vitamin-D-Präparaten auftreten. Deshalb sollte ein Abstand von 1 – 2 Stunden zwischen der Einnahme von Calcet 475 mg Filmtabletten und der anderer Arzneimittel eingehalten werden. Bei Herzglykosiden kann eine Wirkungsverstärkung auftreten, bei Calciumantagonisten ist eine Abschwächung der Wirksamkeit möglich. Bei der gleichzeitigen Gabe von Thiazid-Diuretika besteht ein erhöhtes Risiko einer Hypercalcämie. Die Anwendung von Adrenalin kann bei erhöhtem Calciumspiegel zu schweren Herzrhytmusstörungen führen. Eine Zufuhr von größeren Mengen Calciumsalzen kann die Ausfällung von Fett- und Gallensäuren als Calciumseifen bewirken. Dadurch kann die Absorption von Urso- und Chenodeoxycholsäure und von Fetten sowie fettlöslichen Vitaminen beeinträchtigt werden. Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit: Berichte über schädliche Wirkung von Calcium während der Schwangerschaft und in der Stillperiode beim Menschen sind nicht bekannt geworden. Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen: Calcet 475 mg Filmtabletten hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Nebenwirkungen: Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt. Sehr häufig (1/10) Häufig (1/100 bis 1/10) Gelegentlich (1/1.000 bis 1/100) Selten (1/10.000 bis 1/1.000) Sehr selten (1/10.000) Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) Generelle Störungen: Gelegentlich: Weichteilverkalkungen (z. B. im Fettgewebe unter der Haut) in der Regel erst nach vielen Jahren der Einnahme und mit häufig erhöhten Calciumspiegeln im Blut. Herz und Kreislauf: Gelegentlich: Hypercalcämie, insbesondere nach Überdosierungen. Magen-Darm-Trakt: Selten: Gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit und Obstipation insbesondere bei zu hohen Dosierungen. Bei gastrointestinalen Nebenwirkungen sollte ggf. auf Calciumcarbonat umgestellt werden. Überdosierung: Maßnahmen bei Überdosierung: Absetzen des Präparates und symptomatische Behandlung, ggf. nichtsalinische Abführmittel, z. B. Lactulose.- Shop: Shop-Apotheke
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neo-angin® Halstabletten
neo-angin® Halstabletten wirken schnell gegen: den Schmerz bakterielle Erreger und die Entzündung ... und das ganz ohne Antibiotikum Was sind neo-angin® Halstabletten und wofür werden sie angewendet? neo-angin® Halstabletten sind ein Hals- und Rachentherapeutikum. Anwendungsgebiet: Zur unterstützenden Behandlung bei Entzündungen der Rachenschleimhaut, die mit typischen Symptomen wie Halsschmerzen, Rötung oder Schwellung einhergehen. Was müssen Sie vor der Anwendung von neo-angin® Halstabletten beachten? neo-angin® Halstabletten dürfen nicht angewendet werden wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber 2,4-Dichlorbenzylalkohol, Amylmetacresol, Levomenthol, Ponceau 4R oder einem der sonstigen Bestandteile von neo-angin® Halstabletten sind, wenn Sie an der seltenen ererbten Fructose-Unverträglichkeit, der seltenen Glucose-Galactose-Malabsorption oder einem Saccharase-Isomaltase-Mangel leiden, bei Patienten mit Bronchialasthma oder anderen Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen. Die Inhalation von neo-angin® Halstabletten kann zu Atemnot führen oder einen Asthmaanfall auslösen, von Säuglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren (Gefahr eines Kehlkopfkrampfes). Bei Anwendung von neo-angin® Halstabletten mit anderen Arzneimitteln: Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Wechselwirkungen sind nicht bekannt. Schwangerschaft und Stillzeit Es liegen keine Daten über die Verträglichkeit von neo-angin® Halstabletten in der Schwangerschaft und Stillzeit vor. Tierexperimente zur Reproduktionstoxikologie von neo-angin® Halstabletten wurden nicht durchgeführt. neo-angin® Halstabletten dürfen in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden. Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von neo-angin® Halstabletten Ponceau 4R kann allergische Reaktionen hervorrufen. 1 Lutschtablette enthält 1,14 g Glucose und 1,42 g Sucrose (Zucker) entsprechend ca. 0,22 Broteinheiten (Be). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen. Der häufige und dauernde Gebrauch von neo-angin® Halstabletten kann schädlich für die Zähne sein (Karies). Wie sind neo-angin® Halstabletten anzuwenden? Wenden Sie neo-angin® Halstabletten immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis: Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren lassen alle 2-3 Stunden eine Lutschtablette langsam im Mund zergehen (maximal 6 Tabletten pro 24 Stunden). Die neo-angin® Halstabletten sollten ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3-4 Tage angewendet werden. Wenn Sie die Einnahme von neo-angin® Halstabletten vergessen haben Sollten Sie eine Anwendung vergessen haben, bitte nehmen Sie dann nicht die doppelte Menge ein, sondern setzen Sie die Anwendung in der angegebenen Weise fort. Welche Nebenwirkungen sind möglich? Wie alle Arzneimittel kann neo-angin® Halstabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt: Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10 Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000 Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000 Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar Mögliche Nebenwirkungen: Sehr selten können Magenbeschwerden auftreten. Sehr selten kann es zu Schleimhautreizungen kommen. Sehr selten sind Überempfindlichkeitsreaktionen gegenüber einem der Inhaltsstoffe möglich. Pfefferminzöl kann bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren einen Kehlkopfkrampf hervorrufen mit der Folge schwerer Atemstörungen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind. Wie sind neo-angin® Halstabletten aufzubewahren? Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der äußeren Umhüllung und der Durchdrückpackung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Aufbewahrungsbedingungen: Nicht über 25ºc lagern. Weitere Informationen Was neo-angin® Halstabletten enthält: Die Wirkstoffe sind: 1 Lutschtablette enthält: 2,4-Dichlorbenzylalkohol 1,2 mg Amylmetacresol 0,6 mg Levomenthol 5,9 mg Die sonstigen Bestandteile sind: Sternanisöl, Pfefferminzöl, Ponceau 4R Zubereitung 80%, Sucrose, Glukose-Sirup (Trockensubstanz), Weinsäure (Ph.Eur.). Pflichttext neo-angin® Halstabletten. Anwendungsgebiet: Zur unterstützenden Behandlung bei Entzündungen der Rachenschleimhaut, die mit typischen Symptomen wie Halsschmerzen, Rötung oder Schwellung einhergehen. Warnhinweise: Enthält Pfefferminzöl, Ponceau 4R, Glucose und Sucrose (Zucker). Bitte Packungsbeilage beachten. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.- Shop: Shop-Apotheke
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Calcium-dura® Vit. D3 600 mg/ 400 I.e. Brausetabletten
1. Bezeichnung des Arzneimittels Calcium-dura® Vit D3 Brause 600 mg/400 I.e. 600mg Calcium und 400 I.e. Vitamin D3 Für Erwachsene Wirkstoffe: Calciumcarbonat, Colecalciferol(Vitamin D) Calcium-dura® Vit D3 Brause 1200 mg/800 I.e. 1200 mg Calcium und 800 I.e. Vitamin D3 Für Erwachsene Wirkstoffe: Calciumcarbonat, Colecalciferol (Vitamin D) 2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung Calcium-dura® Vit D3 Brause 600 mg/ 400 I.e. 1 Brausetablette enthält 1500mg Calciumcarbonat (entsprechend 600mg Calcium) und 10 μg Colecalciferol (entsprechend 400 I.e. Vitamin D3) Calcium-dur® Vit D3 Brause 1200 mg/ 800 I.e. 1 Brausetablette enthält 3000mg Calciumcarbonat (entsprechend 1200 mg Calcium) und 20 μg Colecalciferol (entsprechend 800 I.e. Vitamin D3) Sonstige Bestandteile: Sucrose, Sorbitol, partiell hydriertes Sojaöl und Natriumverbindungen. Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1. 3. Darreichungsform Brausetabletten Calcium-dura® Vit D3 Brause 600 mg/ 400 I.E und Calcium-dura Vit D3 Brause 1200 mg/800 I.e. sind runde, nicht gewölbte, glatte, weiße Brausetabletten. 4. Klinische Angaben 4.1 Anwendungsgebiete Bei nachgewiesenem Calcium- und Vitamin D3-Mangel sowie zur unterstützenden Behandlung von Osteoporose. 4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung Calcium-dura® Vit D3 Brause 600 mg/ 400 I.e. Erwachsene nehmen 2-mal täglich (morgens und abends) 1 Brausetablette (entsprechend 1200mg Calcium und 800 I.e. Vitamin D3) ein. Die Brausetablette wird in einem Glas Wasser aufgelöst und sofort getrunken. Calcium-dura® Vit D3 Brause 1200 mg/ 800 I.e. Erwachsene nehmen 1-mal täglichmorgens 1 Brausetablette (entsprechend 1200mg Calcium und 800 I.e. Vitamin D3) ein. Die Brausetablette wird in einem Glas Wasser aufgelöst und sofort getrunken. 4.3 Gegenanzeigen Überempfindlichkeit gegen Calciumcarbonat, Colecalciferol (Vitamin D3) oder einen der sonstigen Bestandteile der Arzneimittel Hypercalcämie, Hypercalciurie Calciumhaltige Nierensteine Nephrocalcinose Niereninsuffizienz Primärer Hyperparathyreoidismus Vitamin-D-Überdosierung Myelom Knochenmetastasen Immobilisationsosteoporose Sarkoidose 4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen ür die Anwendung Während einer Langzeitanwendung sollten die Serum- und Urincalciumspiegel sowie die Nierenfunktion durch Messung der Serum-Kreatinin-Werte kontrolliert werden. Die Überwachung ist besonders wichtig bei älteren Patienten und bei Patienten die als Begleitmedikation Herzglykoside und Diuretika erhalten. Dies gilt auch für Patienten mit einer ausgeprägten Neigung zur Steinbildung. Die Dosierung sollte reduziert bzw. die Behandlung vorübergehend unterbrochen werden, wenn eine Calciumausscheidung von über 7,5mmol/24 Stunden (300 mg/24 Stunden) im Urin nachgewiesen wird. Die Dosierung an Vitamin D pro Darreichungsform sollte bei der Einnahmeweiterer Vitamin D-Präparate berücksichtigt werden. Da Calcium-dura® Vit D3 Brause bereitsVitamin D enthält, darf eine zusätzliche Einnahme von Vitamin D oder Calcium nur unter strenger ärztlicher Kontrolle erfolgen. In diesem Fall ist unbedingt eine wöchentliche Überprüfung der Serum- und Urincalciumspiegel durchzuführen. Bei Patienten mit calciumhaltigen Nierensteinen in der Familie sollte eine absorptive Hypercalciurie ausgeschlossen werden. Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen oder Hypophosphatämie ist Calcium-dura® Vit D3 Brause mit Vorsicht anzuwenden, wobei eine Kontrolle der Calcium- und Phosphatkonzentrationen im Blut und Urin erfolgen sollte. Das Risiko einer Verkalkung der Weichteile ist zu berücksichtigen. Von Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung wird Colecalciferol nicht metabolisiert. Daher sollten diese Patienten andere Vitamin- D-Präparate erhalten. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose- Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten Calcium-dura Vit D3 Brause nicht einnehmen. Calcium-dura® Vit D3 Brause 600 mg/ 400 I.e. Eine Brausetablette enthält 2,3mmol (52mg) Natrium. Dies ist zu berücksichtigen bei Personen unter Natrium-kontrollierter (natriumarmer/- kochsalzarmer Diät). Calcium-dura® Vit D3 Brause 1200 mg/ 800 I.e. Eine Brausetablette enthält 4,4 mmol (101 mg) Natrium. Dies ist zu berücksichtigen bei Personen unter Natrium-kontrollierter (natriumarmer/-kochsalzarmer Diät). 4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen Während einer Behandlung mit Digitalis-Glykosiden führt orales Calcium kombiniert mit Vitamin D zu einer Erhöhung der Toxizität der Digitalis-Glykoside (Gefahr von Rhythmusstörungen). Eine strenge ärztliche Kontrolle, gegebenenfalls einschließlich EKG-Untersuchung und Kontrolle des Serumcalciumspiegels, ist erforderlich. Bei Kombination mit Bisphosphonaten oder Natriumfluorid wird empfohlen, mindestens 2 Stunden zu warten, bevor das Calciumpräparat eingenommen wird, da es sonst zu einer verringerten Resorption des Bisphosphonats bzw. Natriumfluorids kommt. Thiazid-Diuretika führen zu einer Reduktion der Calciumausscheidung im Urin. Deshalb wird empfohlen, während einer Behandlung mit Thiazid-Diuretika den Serumcalciumspiegel zu überwachen. Gleichzeitige Gabe von Rifampicin, Phenytoin, Barbituraten oder Glucocorticoiden kann zu einem beschleunigten Abbauund somit zu einer Wirkungsverringerung von Vitamin D3 führen. Zwischen der Gabe von Colestyramin undCalcium-dura Vit D3 Brause sollten mindestens 2 Stunden Abstand gehalten werden, da es sonst zu einer Resorptionsbeeinträchtigung des Vitamin D3 kommt. Da Calcium die Resorption von oral eingenommenem Tetracyclin vermindern kann, wird empfohlen, das Präparat mindestens 3 Stunden später als das Tetracyclin einzunehmen. Calciumsalze vermindern die Aufnahme von Phosphat durch Bildung schwer löslicher Salze. Calciumsalze können die Eisenresorption beeinträchtigen. Deshalb sollte die Einnahme von Eisenpräparaten mindestenszwei Stunden vor oder nach der Einnahme von Calcium-dura® Vit D3 Brause erfolgen. Ein zumindest zweistündiger Abstand ist auch zwischen der Einnahme von Calcium- dura Vit D3 Brause und Estramustin einzuhalten, da es sonst zu einer verminderten Resorption von Estramustin kommt. Wechselwirkungen können auch mit Nahrungsmitteln auftreten, wenn z.B. Oxalsäure, Phosphate oder Phytinsäure enthalten sind. 4.6 Schwangerschaft und Stillzeit Calcium-dura® Vit D3 Brause sollte wegen der hohen Dosierung an Vitamin D während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden. Während der Schwangerschaft müssen Überdosierungen von Vitamin D vermieden werden, da eine lang anhaltende Hypercalcämie zu körperlicher und geistiger Retardierung, supravalvulärer Aortenstenose und Retinopathie beim Kind führen kann.Calcium geht in geringen Mengen in die Muttermilch über, ohne einen negativen Effekt auf das Kind zu haben. 4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen Es gibt keine Daten über die Auswirkungen dieses Arzneimittels auf die Verkehrstüchtigkeit. Eine solche Wirkung ist jedoch unwahrscheinlich. 4.8 Nebenwirkungen UnerwünschteWirkungen sind nachfolgend, aufgeschlüsselt nach Systemorganklassen und Häufigkeiten, aufgeführt. Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungenwerden folgende Kategorien zugrunde gelegt: Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10 Häufig : 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000 Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000 Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen: Gelegentlich: Hypercalciämie, Hypercalciurie, metabolische Alkalose Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes: Selten: Verstopfung, Blähungen, Übelkeit, Abdominalschmerzen, Diarrhoe Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Selten: Pruritus, Hautausschlag, Urtikaria Partiell hydriertes Sojaöl kann sehr selten allergische Reaktionen hervorrufen. 4.9 Überdosierung Eine Überdosierung führt zu Hypercalciurie und Hypercalcämie mit folgenden Symptomen: Übelkeit, Erbrechen, Durst, Polydipsie, Polyurie, Dehydratation, Obstipation. Eine chronische Überdosierung mit daraus resultierender Hypercalcämie kann zu Gefäß- und Organcalcifizierung führen. Im Falle einer Intoxikation sollte die Behandlung sofort abgebrochen und der Flüssigkeitsmangel ausgeglichen werden. 5. Pharmakologische Eigenschaften 5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften Pharmakotherapeutische Gruppe: Vitamin- Mineralstoff-Kombination ATC-Code: A12Ax01 Calcium-dura® Vit D3 Brause ist eine fixe Kombination von Calcium und Vitamin D. Die hohe Calcium- und VitaminD-Konzentration jeder Dosierungseinheit ermöglicht eine ausreichende Absorption von Calcium, mit einer begrenzten Anzahl der Dosen. Vitamin D ist beteiligt am Calcium-Phosphat- Stoffwechsel. Es ermöglicht die aktive Absorption von Calcium und Phosphor aus dem Darm und deren Aufnahme in die Knochen. 5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften Calciumcarbonat : Absorption: Das in der Brausetablette vorliegende Calciumcarbonat wird in der trinkfertigen Lösung durch die Gegenwart von Citronensäure in lösliches Calciumcitrat umgewandelt, welches zu ca. 30 – 40% der zugeführten Menge im wesentlichen im proximalen Dünndarmabschnitt resorbiert wird. Elimination: Calcium wird über den Schweiß und den Gastrointestinaltrakt ausgeschieden. Die Ausscheidung über den Urin hängt von der glomerulären Filtration und der tubulären Resorption ab. Vitamin D3 Absorption: Vitamin D3 wird im Darm resorbiert und durch Proteinbindung im Blut zur Leber (erste Hydroxylierung) und zur Niere (zweite Hydroxylierung) transportiert. Nichthydroxyliertes Vitamin D3 wird im Muskel- und Fettgewebe gespeichert. Die Plasmahalbwertzeit liegt in der Größenordnung von mehreren Tagen; Vitamin D3 wird über die Faeces und den Urin ausgeschieden. 5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit Akute und chronische Toxizität Intoxikationen und Überdosierung äußern sich durch Hypercalcämie. Chronische Überdosierung kann infolge von Hypercalcämie zu Gefäß- und Organcalcifikationen führen. Die Schwelle für Vitamin D-Intoxikationen liegt zwischen 40.000 und 100.000 I.E./Tag über 1 – 2 Monate bei Personen mit normaler Funktion der Nebenschilddrüsen. Reproduktionstoxizität Überdosierung von Vitamin D während der Trächtigkeit hat bei Ratten, Mäusen und Kaninchen Fehlbildungen ausgelöst (Skelettdefekte, Microcephalie, Herz-mißbildungen). Beim Menschen sind hohe Dosen während der Schwangerschaft mit dem Auftreten eines Aortenstenosen-Syndroms und idiopathischer Hypercalcämie beim Neugeborenen in Verbindung gebracht worden. Dabei wurden Anomalien des Gesichts, körperliche und geistige Retardierung, Strabismus, Zahnschmelz-defekte, Kraniosynostose, supravalvuläre Aortenstenose, Pulmonalstenose, Inguinalhernie, Kryptorchismus bei männlichen und verfrühte Entwicklung sekundärer Geschlechtsmerkmale bei weiblichen Nachkommen beobachtet. Es liegen jedoch auch mehrere Fallberichte mit Verabreichung sehr hoher Dosen bei Hypoparathyreoidismus der Mutter vor, wo normale Kinder geboren wurden. Vitamin D und seine Metabolite gehen in die Muttermilch über. 6. Pharmazeutische Angaben 6.1 Liste der sonstigen Bestandteile all-rac-alpha-Tocopherol; partiell hydriertes Sojaöl (Dab); Maisstärke; Sucrose; Gelatine; Natriumhydrogencarbonat; Natriumcarbonat; Citronensäure; Äpfelsäure; Natriumcyclamat; Maltodextrin; Saccharin-Natrium; Zitronen-Aroma (enthält u. a. Sorbitol). 6.2 Inkompatibilitäten Keine bekannt. 6.3 Dauer der Haltbarkeit Die Dauer der Haltbarkeit beträgt 36 Monate. Diese Arzneimittel sollen nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr angewendet werden. 6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung Trocken und nicht über 25 °C lagern! Röhrchen nach Gebrauch dicht verschließen! 6.5 Art und Inhalt des Behältnisses Polypropylen-Röhren mit Polyethylen-Stopfen mit Trockenmittel Originalpackungen mit 20 Brausetabletten 40 Brausetabletten 50 Brausetabletten 100 Brausetabletten 120 Brausetabletten 6.6 Besondere Vorsichtmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise für die Handhabung Keine besonderen Anforderungen.- Shop: Shop-Apotheke
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Calcium-dura® Vit D3 600 mg/400 I.e. Brausetabletten
1. Bezeichnung des Arzneimittels Calcium-dura® Vit D3 Brause 600 mg/400 I.e. 600mg Calcium und 400 I.e. Vitamin D3 Für Erwachsene Wirkstoffe: Calciumcarbonat, Colecalciferol(Vitamin D) Calcium-dura® Vit D3 Brause 1200 mg/800 I.e. 1200 mg Calcium und 800 I.e. Vitamin D3 Für Erwachsene Wirkstoffe: Calciumcarbonat, Colecalciferol (Vitamin D) 2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung Calcium-dura® Vit D3 Brause 600 mg/ 400 I.e. 1 Brausetablette enthält 1500mg Calciumcarbonat (entsprechend 600mg Calcium) und 10 μg Colecalciferol (entsprechend 400 I.e. Vitamin D3) Calcium-dur® Vit D3 Brause 1200 mg/ 800 I.e. 1 Brausetablette enthält 3000mg Calciumcarbonat (entsprechend 1200 mg Calcium) und 20 μg Colecalciferol (entsprechend 800 I.e. Vitamin D3) Sonstige Bestandteile: Sucrose, Sorbitol, partiell hydriertes Sojaöl und Natriumverbindungen. Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1. 3. Darreichungsform Brausetabletten Calcium-dura® Vit D3 Brause 600 mg/ 400 I.E und Calcium-dura Vit D3 Brause 1200 mg/800 I.e. sind runde, nicht gewölbte, glatte, weiße Brausetabletten. 4. Klinische Angaben 4.1 Anwendungsgebiete Bei nachgewiesenem Calcium- und Vitamin D3-Mangel sowie zur unterstützenden Behandlung von Osteoporose. 4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung Calcium-dura® Vit D3 Brause 600 mg/ 400 I.e. Erwachsene nehmen 2-mal täglich (morgens und abends) 1 Brausetablette (entsprechend 1200mg Calcium und 800 I.e. Vitamin D3) ein. Die Brausetablette wird in einem Glas Wasser aufgelöst und sofort getrunken. Calcium-dura® Vit D3 Brause 1200 mg/ 800 I.e. Erwachsene nehmen 1-mal täglichmorgens 1 Brausetablette (entsprechend 1200mg Calcium und 800 I.e. Vitamin D3) ein. Die Brausetablette wird in einem Glas Wasser aufgelöst und sofort getrunken. 4.3 Gegenanzeigen Überempfindlichkeit gegen Calciumcarbonat, Colecalciferol (Vitamin D3) oder einen der sonstigen Bestandteile der Arzneimittel Hypercalcämie, Hypercalciurie Calciumhaltige Nierensteine Nephrocalcinose Niereninsuffizienz Primärer Hyperparathyreoidismus Vitamin-D-Überdosierung Myelom Knochenmetastasen Immobilisationsosteoporose Sarkoidose 4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen ür die Anwendung Während einer Langzeitanwendung sollten die Serum- und Urincalciumspiegel sowie die Nierenfunktion durch Messung der Serum-Kreatinin-Werte kontrolliert werden. Die Überwachung ist besonders wichtig bei älteren Patienten und bei Patienten die als Begleitmedikation Herzglykoside und Diuretika erhalten. Dies gilt auch für Patienten mit einer ausgeprägten Neigung zur Steinbildung. Die Dosierung sollte reduziert bzw. die Behandlung vorübergehend unterbrochen werden, wenn eine Calciumausscheidung von über 7,5mmol/24 Stunden (300 mg/24 Stunden) im Urin nachgewiesen wird. Die Dosierung an Vitamin D pro Darreichungsform sollte bei der Einnahmeweiterer Vitamin D-Präparate berücksichtigt werden. Da Calcium-dura® Vit D3 Brause bereitsVitamin D enthält, darf eine zusätzliche Einnahme von Vitamin D oder Calcium nur unter strenger ärztlicher Kontrolle erfolgen. In diesem Fall ist unbedingt eine wöchentliche Überprüfung der Serum- und Urincalciumspiegel durchzuführen. Bei Patienten mit calciumhaltigen Nierensteinen in der Familie sollte eine absorptive Hypercalciurie ausgeschlossen werden. Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen oder Hypophosphatämie ist Calcium-dura® Vit D3 Brause mit Vorsicht anzuwenden, wobei eine Kontrolle der Calcium- und Phosphatkonzentrationen im Blut und Urin erfolgen sollte. Das Risiko einer Verkalkung der Weichteile ist zu berücksichtigen. Von Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung wird Colecalciferol nicht metabolisiert. Daher sollten diese Patienten andere Vitamin- D-Präparate erhalten. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose- Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten Calcium-dura Vit D3 Brause nicht einnehmen. Calcium-dura® Vit D3 Brause 600 mg/ 400 I.e. Eine Brausetablette enthält 2,3mmol (52mg) Natrium. Dies ist zu berücksichtigen bei Personen unter Natrium-kontrollierter (natriumarmer/- kochsalzarmer Diät). Calcium-dura® Vit D3 Brause 1200 mg/ 800 I.e. Eine Brausetablette enthält 4,4 mmol (101 mg) Natrium. Dies ist zu berücksichtigen bei Personen unter Natrium-kontrollierter (natriumarmer/-kochsalzarmer Diät). 4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen Während einer Behandlung mit Digitalis-Glykosiden führt orales Calcium kombiniert mit Vitamin D zu einer Erhöhung der Toxizität der Digitalis-Glykoside (Gefahr von Rhythmusstörungen). Eine strenge ärztliche Kontrolle, gegebenenfalls einschließlich EKG-Untersuchung und Kontrolle des Serumcalciumspiegels, ist erforderlich. Bei Kombination mit Bisphosphonaten oder Natriumfluorid wird empfohlen, mindestens 2 Stunden zu warten, bevor das Calciumpräparat eingenommen wird, da es sonst zu einer verringerten Resorption des Bisphosphonats bzw. Natriumfluorids kommt. Thiazid-Diuretika führen zu einer Reduktion der Calciumausscheidung im Urin. Deshalb wird empfohlen, während einer Behandlung mit Thiazid-Diuretika den Serumcalciumspiegel zu überwachen. Gleichzeitige Gabe von Rifampicin, Phenytoin, Barbituraten oder Glucocorticoiden kann zu einem beschleunigten Abbauund somit zu einer Wirkungsverringerung von Vitamin D3 führen. Zwischen der Gabe von Colestyramin undCalcium-dura Vit D3 Brause sollten mindestens 2 Stunden Abstand gehalten werden, da es sonst zu einer Resorptionsbeeinträchtigung des Vitamin D3 kommt. Da Calcium die Resorption von oral eingenommenem Tetracyclin vermindern kann, wird empfohlen, das Präparat mindestens 3 Stunden später als das Tetracyclin einzunehmen. Calciumsalze vermindern die Aufnahme von Phosphat durch Bildung schwer löslicher Salze. Calciumsalze können die Eisenresorption beeinträchtigen. Deshalb sollte die Einnahme von Eisenpräparaten mindestenszwei Stunden vor oder nach der Einnahme von Calcium-dura® Vit D3 Brause erfolgen. Ein zumindest zweistündiger Abstand ist auch zwischen der Einnahme von Calcium- dura Vit D3 Brause und Estramustin einzuhalten, da es sonst zu einer verminderten Resorption von Estramustin kommt. Wechselwirkungen können auch mit Nahrungsmitteln auftreten, wenn z.B. Oxalsäure, Phosphate oder Phytinsäure enthalten sind. 4.6 Schwangerschaft und Stillzeit Calcium-dura® Vit D3 Brause sollte wegen der hohen Dosierung an Vitamin D während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden. Während der Schwangerschaft müssen Überdosierungen von Vitamin D vermieden werden, da eine lang anhaltende Hypercalcämie zu körperlicher und geistiger Retardierung, supravalvulärer Aortenstenose und Retinopathie beim Kind führen kann.Calcium geht in geringen Mengen in die Muttermilch über, ohne einen negativen Effekt auf das Kind zu haben. 4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen Es gibt keine Daten über die Auswirkungen dieses Arzneimittels auf die Verkehrstüchtigkeit. Eine solche Wirkung ist jedoch unwahrscheinlich. 4.8 Nebenwirkungen UnerwünschteWirkungen sind nachfolgend, aufgeschlüsselt nach Systemorganklassen und Häufigkeiten, aufgeführt. Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungenwerden folgende Kategorien zugrunde gelegt: Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10 Häufig : 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000 Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000 Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen: Gelegentlich: Hypercalciämie, Hypercalciurie, metabolische Alkalose Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes: Selten: Verstopfung, Blähungen, Übelkeit, Abdominalschmerzen, Diarrhoe Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Selten: Pruritus, Hautausschlag, Urtikaria Partiell hydriertes Sojaöl kann sehr selten allergische Reaktionen hervorrufen. 4.9 Überdosierung Eine Überdosierung führt zu Hypercalciurie und Hypercalcämie mit folgenden Symptomen: Übelkeit, Erbrechen, Durst, Polydipsie, Polyurie, Dehydratation, Obstipation. Eine chronische Überdosierung mit daraus resultierender Hypercalcämie kann zu Gefäß- und Organcalcifizierung führen. Im Falle einer Intoxikation sollte die Behandlung sofort abgebrochen und der Flüssigkeitsmangel ausgeglichen werden. 5. Pharmakologische Eigenschaften 5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften Pharmakotherapeutische Gruppe: Vitamin- Mineralstoff-Kombination ATC-Code: A12Ax01 Calcium-dura® Vit D3 Brause ist eine fixe Kombination von Calcium und Vitamin D. Die hohe Calcium- und VitaminD-Konzentration jeder Dosierungseinheit ermöglicht eine ausreichende Absorption von Calcium, mit einer begrenzten Anzahl der Dosen. Vitamin D ist beteiligt am Calcium-Phosphat- Stoffwechsel. Es ermöglicht die aktive Absorption von Calcium und Phosphor aus dem Darm und deren Aufnahme in die Knochen. 5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften Calciumcarbonat : Absorption: Das in der Brausetablette vorliegende Calciumcarbonat wird in der trinkfertigen Lösung durch die Gegenwart von Citronensäure in lösliches Calciumcitrat umgewandelt, welches zu ca. 30 – 40% der zugeführten Menge im wesentlichen im proximalen Dünndarmabschnitt resorbiert wird. Elimination: Calcium wird über den Schweiß und den Gastrointestinaltrakt ausgeschieden. Die Ausscheidung über den Urin hängt von der glomerulären Filtration und der tubulären Resorption ab. Vitamin D3 Absorption: Vitamin D3 wird im Darm resorbiert und durch Proteinbindung im Blut zur Leber (erste Hydroxylierung) und zur Niere (zweite Hydroxylierung) transportiert. Nichthydroxyliertes Vitamin D3 wird im Muskel- und Fettgewebe gespeichert. Die Plasmahalbwertzeit liegt in der Größenordnung von mehreren Tagen; Vitamin D3 wird über die Faeces und den Urin ausgeschieden. 5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit Akute und chronische Toxizität Intoxikationen und Überdosierung äußern sich durch Hypercalcämie. Chronische Überdosierung kann infolge von Hypercalcämie zu Gefäß- und Organcalcifikationen führen. Die Schwelle für Vitamin D-Intoxikationen liegt zwischen 40.000 und 100.000 I.E./Tag über 1 – 2 Monate bei Personen mit normaler Funktion der Nebenschilddrüsen. Reproduktionstoxizität Überdosierung von Vitamin D während der Trächtigkeit hat bei Ratten, Mäusen und Kaninchen Fehlbildungen ausgelöst (Skelettdefekte, Microcephalie, Herz-mißbildungen). Beim Menschen sind hohe Dosen während der Schwangerschaft mit dem Auftreten eines Aortenstenosen-Syndroms und idiopathischer Hypercalcämie beim Neugeborenen in Verbindung gebracht worden. Dabei wurden Anomalien des Gesichts, körperliche und geistige Retardierung, Strabismus, Zahnschmelz-defekte, Kraniosynostose, supravalvuläre Aortenstenose, Pulmonalstenose, Inguinalhernie, Kryptorchismus bei männlichen und verfrühte Entwicklung sekundärer Geschlechtsmerkmale bei weiblichen Nachkommen beobachtet. Es liegen jedoch auch mehrere Fallberichte mit Verabreichung sehr hoher Dosen bei Hypoparathyreoidismus der Mutter vor, wo normale Kinder geboren wurden. Vitamin D und seine Metabolite gehen in die Muttermilch über. 6. Pharmazeutische Angaben 6.1 Liste der sonstigen Bestandteile all-rac-alpha-Tocopherol; partiell hydriertes Sojaöl (Dab); Maisstärke; Sucrose; Gelatine; Natriumhydrogencarbonat; Natriumcarbonat; Citronensäure; Äpfelsäure; Natriumcyclamat; Maltodextrin; Saccharin-Natrium; Zitronen-Aroma (enthält u. a. Sorbitol). 6.2 Inkompatibilitäten Keine bekannt. 6.3 Dauer der Haltbarkeit Die Dauer der Haltbarkeit beträgt 36 Monate. Diese Arzneimittel sollen nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr angewendet werden. 6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung Trocken und nicht über 25 °C lagern! Röhrchen nach Gebrauch dicht verschließen! 6.5 Art und Inhalt des Behältnisses Polypropylen-Röhren mit Polyethylen-Stopfen mit Trockenmittel Originalpackungen mit 20 Brausetabletten 40 Brausetabletten 50 Brausetabletten 100 Brausetabletten 120 Brausetabletten 6.6 Besondere Vorsichtmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise für die Handhabung Keine besonderen Anforderungen.- Shop: Shop-Apotheke
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